Diplomarbeit, 2002
134 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Rahmenbedingungen, die Ausgestaltung und die Grenzen des Value Reporting zu untersuchen. Dabei wird die zunehmende Bedeutung der wertorientierten Unternehmensführung und -steuerung im Kontext der sich verändernden Rahmenbedingungen in Ökonomie, Technologie und Kapitalmarkt betrachtet.
Das erste Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Problemstellung und Zielsetzung des Value Reporting. Es werden die veränderten Rahmenbedingungen in der Wirtschaft und die daraus resultierenden Informationsdefizite auf Seiten der Investoren beleuchtet. Das zweite Kapitel analysiert die Rahmenbedingungen, die Ausgestaltung und die Grenzen des Value Reporting. Es werden die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Value Reporting untersucht, die Informationsbedürfnisse der Berichtsadressaten analysiert und die wichtigsten Grundsätze des Value Reporting definiert. Im dritten Kapitel wird die inhaltliche Ausgestaltung des Value Reporting im Detail betrachtet. Dabei werden die verschiedenen Arten von Informationen, die in einem Value Reporting enthalten sein sollten, sowie die Verwendung wertorientierter Steuerungsinstrumente und Kennzahlen erläutert.
Value Reporting, wertorientierte Unternehmensführung, Informationsdefizit, Informationsbedürfnisse, Berichtsadressaten, Kapitalmarkt, finanzielle und nicht-finanzielle Informationen, Steuerungsinstrumente, Kennzahlen, Rahmenbedingungen, Ausgestaltung, Grenzen.
Value Reporting ist eine freiwillige Ergänzung der traditionellen Unternehmenspublizität. Es liefert wertorientierte Informationen, um Informationsdefizite bei Investoren abzubauen.
Durch Veränderungen in Technologie, Ökonomie und Kapitalmärkten benötigen Investoren mehr als nur retrospektive Daten. Sie fordern zukunftsorientierte Informationen zur wertorientierten Steuerung.
Er sollte finanzielle und nicht-finanzielle Informationen (wie Managementqualität oder immaterielle Werte) sowie Angaben zur Aktienperformance und zu wertorientierten Steuerungskennzahlen (z.B. EVA oder CfRoI) enthalten.
Zentrale Grundsätze sind die Entscheidungsnützlichkeit („Decision usefulness“), Relevanz, Wesentlichkeit, Verständlichkeit, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit.
Die Grenzen ergeben sich primär aus den hohen Erstellungskosten, Fragen der Zuverlässigkeit prognostizierter Daten sowie potenziellen Haftungsproblemen für das Unternehmen.
Die Arbeit erläutert die Ermittlung der Eigenkapitalkosten sowohl auf Gesamtunternehmens- als auch auf Segmentebene als Teil der wertorientierten Berichterstattung.
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