Diplomarbeit, 2007
90 Seiten, Note: 2,0
1 Problemstellung und Zielsetzung
2 Grundlagen
2.1 Begriffe und Defi nintionen
2.1.1 Electronic Business
2.1.2 Electronic Commerce
2.1.3 Mobile Business
2.1.4 Mobile Commerce
2.2 Technologiewertbeiträge
2.2.1 Ubiquität
2.2.2 Kontextspezifi tät
2.2.3 Datenproaktivität
2.2.4 Abschlussmöglichkeit
2.2.5 Interaktion
2.2.4. Integration von mobiler Unterhaltung
2.2.5 Remote Control
2.3. Marktanalyse
2.3.1 Marktentwicklung im Mobilfunk
2.3.2 Mobile Telefonie und mobile Datendienste
2.3.3 Umsatzprognosen
2.3.4 Marktanteile der Mobilfunkanbieter
2.4 Wertschöpfungskette im M-Business
2.4.1 Technologieebene
2.4.1.1 Hersteller der Infrastruktur
2.4.1.2 Hersteller technologischer Plattformen
2.4.1.3 Hersteller der Anwendungsplattformen
2.4.1.4 Hersteller der Endgeräte
2.4.2 Anwendungsebene
2.4.2.1 Applikationsentwickler
2.4.2.2 Wireless Application Service Provider
2.4.2.3 Inhaltanbieter
2.4.3 Dienstleistungsebene
2.4.3.1 Mobile Service Provider
2.4.3.2 Portalbetreiber
2.4.3.3 Netzbetreiber
3 Technologien und Applikationen mobiler Datendienste
3.1 Übertragungstechnologien und mobile Endgeräte
3.1.1 Übertragungstechnologien
3.1.1.1 GSM, GPRS, HSCSD, EDGE, UMTS
3.1.1.2 SMS und WAP-Basis mobiler Anwendungen
3.1.2 Mobile Endgeräte
3.1.2.1 Mobiltelefon
3.1.2.2 Smartphone und PDA
3.1.2.3 UMTS Data Card
3.2 Applikationen
3.2.1 Information
3.2.2 Kommunikation
3.2.3 Entertainment
3.2.4 Transaktionen
4 Besonderheiten beim Benutzerverhalten und Akzeptanz mobiler Datendienste
4.1 Nutzerverhalten bezüglich mobilen Datendiensten
4.2 Adoptions- und Akzeptanzprozess
4.3 Adopterkategorien
4.4 Adoptions- und Akzeptanzfaktoren
4.4.1 Produktbezogene Adoptions- und Akzeptanzfaktoren
4.4.2 Nutzerbezogene Adoptions- und Akzeptanzfaktoren
5 Qualitative Erhebung
5.1 Konzeption und Durchführung
5.1.1 Erhebungsform und Fragebogen
5.1.2 Durchführung der Befragung
5.2 Auswertung der Befragung
5.2.1 Nutzerkategorien
5.2.2 Quantifi zierung des Nutzungsverhaltens
5.2.2.1 Nichtnutzer
5.2.2.2 Nutzer
5.2.2.3 Potentielle Nutzer
5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Effizienzsteigerung durch mobile Datendienste für B2C-Kunden, um die Hintergründe für die mangelnde Akzeptanz dieser Dienste bei privaten Nachfragern zu identifizieren. Basierend auf einem theoretischen Rahmen zu M-Commerce, Wertschöpfungsketten und Adoptionsfaktoren werden Hypothesen gebildet, die in einer qualitativen Befragung von 30 Probanden überprüft werden.
2.2.1 Ubiquität
Die Allgegenwärtigkeit bzw. Ubiquität ist wohl das stärkste Merkmal in Bezug auf den Ökonomiewandel. Die handliche Größe und umfangreiche Funktionalität des mobilen Endgerätes sind ideale Eigenschaften, um ein ständiger Begleiter zu sein. Üblicherweise befindet sich ein Handy wegen der Erreichbarkeit im Standby-Modus und baut auf Knopfdruck rasch eine orts- und zeitunabhängige Online-Verbindung auf, die im Zeitalter von GPRS (2,5G) und UMTS (3G) eine permanente Online-Fähigkeit (always on) erlaubt.
Im E-Commerce reduzieren sich die Unabhängigkeitsvariablen mit der Festnetzgebundenheit auf lediglich zeitunabhängig. Hinzu kommt, dass ein PC nach dem Einschalten erst einmal hochgefahren werden muss und keine unmittelbare Online-Verbindung möglich ist.
1 Problemstellung und Zielsetzung: Einleitung in die Marktsituation des deutschen Mobilfunks sowie Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Akzeptanz mobiler Datendienste durch B2C-Kunden.
2 Grundlagen: Theoretische Abgrenzung der Begriffe E-Business, E-Commerce, Mobile Business und Mobile Commerce sowie Analyse der Technologiewertbeiträge und der Wertschöpfungskette im M-Business.
3 Technologien und Applikationen mobiler Datendienste: Darstellung der relevanten Übertragungstechnologien wie GSM, UMTS und HSDPA sowie der mobilen Endgeräte und der Anwendungsbereiche Information, Kommunikation, Entertainment und Transaktion.
4 Besonderheiten beim Benutzerverhalten und Akzeptanz mobiler Datendienste: Untersuchung der Determinanten des Nutzerverhaltens, des Adoptions- und Akzeptanzprozesses sowie der Faktoren, die die Nutzung mobiler Datendienste fördern oder hemmen.
5 Qualitative Erhebung: Empirischer Teil der Arbeit mit der Konzeption, Durchführung und detaillierten Auswertung der Tiefeninterviews zur Untersuchung der Nutzergruppen Nichtnutzer, Nutzer und potentielle Nutzer.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse aus Theorie und Praxis mit einer abschließenden Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung mobiler Datendienste als Markttreiber.
Mobile Business, Mobile Commerce, UMTS, Adoptionsprozess, Akzeptanz, Nutzerverhalten, Wertschöpfungskette, Datendienste, Mobilfunkanbieter, Mobile-Payment, Ubiquität, Smartphone, PDA, Marktpenetration, Konsumenten.
Die Arbeit untersucht, wie die Effizienz für B2C-Kunden durch mobile Datendienste gesteigert werden kann und warum diese Angebote trotz technischer Möglichkeiten derzeit noch auf eine zurückhaltende Akzeptanz stoßen.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen des mobilen Internets, der Struktur der Marktteilnehmer im M-Business und der psychologischen sowie sozioökonomischen Analyse von Adoptionsfaktoren.
Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Identifizierung der spezifischen Faktoren und Ursachen, die für eine regelmäßige und erfolgreiche Nutzung mobiler Datendienste durch private Endkunden verantwortlich sind.
Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung in Form von 30 Tiefeninterviews mit privaten Mobilfunknutzern, deren Ergebnisse anschließend transkribiert, sortiert und interpretiert werden.
Neben theoretischen Definitionen und dem M-Commerce-Markt analysiert der Hauptteil detailliert die Adoptions- und Akzeptanzfaktoren und ordnet die Befragten basierend auf ihrem Nutzerverhalten in spezifische Kategorien ein.
Wichtige Begriffe sind Mobile Business, Mobile Commerce, UMTS, Adoptionsprozess, Nutzerverhalten und Akzeptanz von Datendiensten.
Die Untersuchung zeigt, dass viele Nutzer aufgrund technisch veralteter oder inkompatibler Endgeräte an der Nutzung innovativer Datendienste gehindert werden, was ein zentrales Akzeptanzhindernis darstellt.
Der Faktor "Zeit sparen" wurde als ein wesentlicher relativer Vorteil für die Gruppe der Early Adoptors identifiziert, während für andere Nutzergruppen der Zeitvertreib oder die soziale Kommunikation via SMS eine wichtigere Rolle spielen.
Diese Gruppe ist technikaffin, verfügt über einen hohen sozialen Status und nutzt mobile Datendienste primär zur Effizienzsteigerung im beruflichen Kontext.
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