Diplomarbeit, 1999
180 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Anatomische Grundlagen
2.1 Allgemeine Gelenklehre
2.2 Anatomie des Kniegelenkes
2.2.1 Mechanik des Kniegelenkes
2.3 Allgemeine Muskellehre
2.4 Anatomie des vierköpfigen Schenkelstreckers (M. quadriceps femoris)
2.5 Anatomie der Beinbeugemuskulatur
3. Grundlagen der Endoprothetik
3.1 Materialeigenschaften
3.2 Verankerungsmöglichkeiten
4. Grundlagen der Knieendoprothetik
4.1 Knieprothesenmodelle
4.2 Marktanalyse der Knieprothesenmodelle
4.3 Indikationen für Knieprothesen
4.4 Materialien in der Knieendoprothetik
4.5 Marktanalyse der Materialien in der Knieendoprothetik
5. Spezielle Knieendoprothetik
5.1 Die Foundation - Knie - Oberflächenersatztotalprothese
5.2 Operationstechnik
6. Die ambulante Rehabilitation
6.1 Das medizinische Aufbautraining (MAT) in der ambulanten Rehabilitation
6.2 Isokinetik als Bestandteil des medizinischen Aufbautrainings
7. Vorüberlegungen und Versuchsplanung
7.1 Untersuchungskollektiv
7.2 Testgeräte
7.3 Fragebogen
7.4 Untersuchungsablauf
7.4.1 Oberschenkelumfangmessung
7.4.2 Cybextest
8. Statistische Begriffe und Verfahren
8.1 Methoden der deskriptiven Statistik
8.2 Methoden der analytischen Statistik
9. Ergebnisdarstellung
9.1 Antropometrie des Untersuchungskollektivs
9.2 Angaben zur Operation
9.3 Cybex - Test
9.3.1 Extensoren
9.3.1.1 Drehmomentmaximum
9.3.1.2 Drehmomentmaximum/kg Körpergewicht
9.3.2 Flexoren
9.3.2.1 Drehmomentmaximum
9.3.2.2 Drehmomentmaximum/kg Körpergewicht
9.3.3 Bewegungsausmaß
9.4 Oberschenkelumfangmessung
9.5 Fragebogen
9.5.1 Schmerzmittel
9.5.2 Schmerzen
9.5.2.1 Schmerzen beim Stehen
9.5.2.2 Schmerzen beim Gehen
9.5.2.3 Schmerzen beim Treppen steigen
9.5.2.4 Schmerzen beim Hinsetzen/Aufstehen
9.5.2.5 Schmerzen beim Sitzen
9.5.2.6 Schmerzen beim Hinlegen/Aufstehen
9.5.2.7 Schmerzen beim Liegen
9.5.3 Schmerzintensität
9.5.3.1 Schmerzintensität beim Stehen
9.5.3.2 Schmerzintensität beim Gehen
9.5.3.3 Schmerzintensität beim Treppen steigen
9.5.3.4 Schmerzintensität beim Hinsetzen/Aufstehen
9.5.3.5 Schmerzintensität beim Sitzen
9.5.3.6 Schmerzintensität beim Hinlegen/Aufstehen
9.5.3.7 Schmerzintensität beim Liegen
9.5.4 Einschränkungen
9.5.4.1 Einschränkungen beim Stehen
9.5.4.2 Einschränkungen beim Gehen
9.5.4.3 Einschränkungen beim Treppen steigen
9.5.4.4 Einschränkungen beim Hinsetzen/Aufstehen
9.5.4.5 Einschränkungen beim Sitzen
9.5.4.6 Einschränkungen beim Hinlegen/Aufstehen
9.5.4.7 Einschränkungen beim Liegen
9.5.5 Hilfen
9.5.5.1 Hilfen beim Stehen
9.5.5.2 Hilfen beim Gehen
9.5.5.3 Hilfen beim Treppen steigen
9.5.5.4 Hilfen beim Hinsetzen/Aufstehen
9.5.5.5 Hilfen beim Sitzen, Hinlegen/Aufstehen und Liegen
9.5.6 Umstellungen
9.5.6.1 Umstellungen beim Stehen
9.5.6.2 Umstellungen beim Gehen
9.5.6.3 Umstellungen beim Treppen steigen
9.5.6.4 Umstellungen beim Hinsetzen/Aufstehen
9.5.6.5 Umstellungen beim Sitzen
9.5.6.6 Umstellungen beim Hinlegen/Aufstehen
9.5.6.7 Umstellungen beim Liegen
9.6 Korrelation zwischen Cybex - Test und Fragebogen
10. Diskussion
11. Zusammenfassung
12. Literatur
13. Anhang
13.1 Tabellen des Cybextestes
13.2 Tabellen des Fragebogens
13.3 Cybex – Test - Ausdruck
13.4 Fragebogen
Diese Diplomarbeit untersucht die Kraftentwicklung der Beinstrecker- und Beinbeugemuskulatur bei Patienten während der ambulanten Rehabilitation nach einer Knieendoprothesen-Operation, um Defizite und deren Reduzierung im Therapieverlauf zu dokumentieren.
2.2.1 Mechanik des Kniegelenkes
Das Knie in seiner Funktion als Drehscharniergelenk gehört zu der Gruppe der zweiachsigen Gelenke, d.h. es können Bewegungen an zwei Achsen mit vier Bewegungsrichtungen ausgeführt werden.
Die erste Achse ist die sogenannte Transversalachse, die quer durch das Gelenk verläuft. Um diese Achse sind Beugungen bis ca. 45° und Streckungen bis ca. 180° möglich.
Beugung und Streckung sind die Hauptbewegungen des Kniegelenkes. Dabei kommt es an den Gelenkflächen gleichzeitig zu einem Rollen und Gleiten der Oberschenkelgelenkfläche über die Schienbeingelenkfläche, wobei die momentane Kontaktfläche zwischen den Ober- und Unterschenkelknorren bei der Beugung nach hinten und bei der Streckung nach vorne wandert (vgl. KAPANDJI, 1985, 84).
Da die Menisci, wie unter 2.2 erläutert wurde, beweglich sind, passen sie sich durch Verlagerung und Verformung der jeweiligen Beuge- bzw. Streckstellung an.
Eine besondere Bedeutung erlangt, im Zusammenhang mit der Streckung, die sog. Schlußrotation. Sie stellt eine unwillkürliche Bewegung dar und ermöglicht eine zusätzliche Streckung bis auf ca. 180°. Die Schluß-rotation „besteht darin, daß nach vollständiger Streckung noch eine weitere Streckung um 10° erfolgt, nachdem der Unterschenkel um 5° außenrotiert worden ist. Aus dieser äußersten Streckstellung, kann eine Beugung nur dann erfolgen, wenn die Schlußrotation zunächst wieder rückgängig gemacht worden ist“ (ROHEN, 1987, 168).
1. Einleitung: Beschreibt die arthrotischen Probleme des Kniegelenks, die Notwendigkeit von Endoprothesen und die Zielsetzung der Arbeit, den Rehabilitationsverlauf zu dokumentieren.
2. Anatomische Grundlagen: Erläutert die anatomischen Strukturen des Kniegelenks sowie die Funktion der beteiligten Muskelgruppen wie M. quadriceps femoris.
3. Grundlagen der Endoprothetik: Diskutiert Materialanforderungen wie Biokompatibilität und Verankerungstechniken für künstliche Gelenke.
4. Grundlagen der Knieendoprothetik: Unterscheidet zwischen verschiedenen Prothesenmodellen, analysiert deren Marktanteile und beleuchtet medizinische Indikationen.
5. Spezielle Knieendoprothetik: Stellt das Foundation-Knie-System detailliert vor und beschreibt die zugehörige chirurgische Operationstechnik.
6. Die ambulante Rehabilitation: Definiert die Rolle des medizinischen Aufbautrainings (MAT) und der Isokinetik in der Nachbehandlung.
7. Vorüberlegungen und Versuchsplanung: Beschreibt das Untersuchungskollektiv, die verwendeten Testgeräte (Cybex 6000) und den Ablauf der Messungen.
8. Statistische Begriffe und Verfahren: Führt die deskriptiven und analytischen statistischen Methoden auf, die zur Auswertung der erhobenen Daten genutzt wurden.
9. Ergebnisdarstellung: Präsentiert die ausführlichen Ergebnisse der Krafttests (Cybex) und der Fragebogen-Auswertungen unterteilt nach Geschlecht und Untersuchungszeitpunkten.
10. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse in Bezug auf die Forschungshypothese und diskutiert Limitationen der Studie.
11. Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse über den Rehabilitationsverlauf bei Endoprothesenpatienten zusammen.
Knieendoprothese, Rehabilitation, Isokinetik, Muskelkraft, Cybex 6000, Beinstrecker, Beinbeuger, MAT, Arthrose, Schmerzintensität, Gelenkbeweglichkeit, Oberschenkelumfang, Bewegungsanalyse, Muskeltraining, Physiotherapie
Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Kraft und Mobilität von Patienten, die eine Knieendoprothese erhalten haben und im Anschluss ein ambulantes Rehabilitationsprogramm absolvieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der Anatomie des Kniegelenks, den Grundlagen der Endoprothetik, den medizinischen Anforderungen an Implantate und dem messbaren Fortschritt in der Rehabilitation mittels isokinetischem Training.
Das Ziel ist die Dokumentation der muskulären Kraftentwicklung und der Alltagsbewältigung von Patienten über den Verlauf von 20 Einheiten einer erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP).
Es handelt sich um eine Längsschnittuntersuchung, bei der isokinetische Kraftmessungen am Cybex-System, Oberschenkelumfangmessungen sowie strukturierte Patienten-Fragebögen kombiniert ausgewertet werden.
Neben den theoretischen Grundlagen zu Anatomie und Implantattechnik wird der methodische Ablauf der Rehabilitation beschrieben und eine detaillierte Ergebnisdarstellung der Kraftverläufe und subjektiven Schmerzempfindungen geliefert.
Zentrale Begriffe sind Knieendoprothetik, ambulante Rehabilitation, isokinetische Kraftmessung, Muskulatur, Bewegungsumfang und patientenorientierte Schmerzbewertung.
Eine standardisierte Positionierung ist essenziell, um bei den drei verschiedenen Messzeitpunkten vergleichbare und valide Daten zur Kraftentwicklung der Kniegelenksmuskulatur zu erhalten.
Die Studie zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede: Bei Männern traten die signifikanten Kraftzuwächse tendenziell in der ersten Hälfte der Rehabilitation auf, während Frauen bei beiden Bewegungsarten eine signifikante Verbesserung erst in der zweiten Hälfte zeigten.
Dies ist ein spezifisches Modell einer Oberflächenersatztotalprothese, das in der Arbeit als Beispiel für die Operationstechnik und die Materialeigenschaften (Cobalt-Chrom-Gusslegierung, Titan/Polyethylen) detailliert analysiert wird.
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