Diplomarbeit, 2004
212 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodische Vorgangsweise und Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Entwicklung des Bankensektors
2.2 Zum Begriff Fusion und Akquisition
2.2.1 Transaktionsgegenstand
2.2.2 Transaktionsrichtung
2.2.3 Transaktionsmodus
2.2.4 Zahlungsmethode
2.3 Typischer Ablauf einer Fusion
2.4 Motive für Fusionen und Akquisitionen
2.5 Perspektiven und Erfolgsbeurteilung von Fusionen und Akquisitionen von Banken
2.6 Quellen von wertsteigernden Effekten von Fusionen zwischen Banken
2.6.1 Trennung der Effektquellen nach finanztechnischen Gesichtspunkten
2.6.1.1 Allgemeines
2.6.1.2 Ertragsbasierte Erwartungen
2.6.1.3 Kostenbasierte Erwartungen
2.6.2 Trennung der Effektquellen nach strategietheoretischen Gesichtspunkten
2.6.2.1 Allgemeines
2.6.2.2 Marktbasierte Sichtweise
2.6.2.3 Ressourcenbasierte Sichtweise
3 LITERATURÜBERBLICK
3.1 Allgemeines zum Literaturüberblick
3.1.1 Zielsetzung und Aufbau des Literaturüberblicks:
3.1.2 Ablauf der Literaturverarbeitung:
3.1.3 Übersicht der verarbeiteten Literatur
3.2 Methodische Vorgangsweisen der empirischen Studien
3.2.1 Allgemeines
3.2.2 Performancestudien
3.2.2.1 Allgemeine Vorgangsweise der Performancestudien
3.2.2.2 Die Performancekennzahlen im ROI-Schema
3.2.2.3 Variationen der Performancestudien
3.2.2.4 Kritische Würdigung der Performancestudienmethode
3.2.3 Effizienzstudien
3.2.3.1 Allgemeine Vorgangsweise der Effizienzstudien
3.2.3.2 Effizienzbegriffe
3.2.3.3 Variationen der Effizienzstudien
3.2.3.3.1 Zeitlicher Betrachtungsfokus
3.2.3.3.2 Verwendetes Effizienzkonzept
3.2.3.3.3 Schätzverfahren (Estimation Techniques)
3.2.3.3.4 Variationen bezüglich intermediation approach und production approach
3.2.3.4 Kritische Würdigung der Effizienzstudienmethode
3.2.4 Ereignisstudien
3.2.4.1 Allgemeine Vorgangsweise der Ereignisstudien
3.2.4.2 Variationen der Ereignisstudien
3.2.4.3 Kritische Würdigung der Ereignisstudienmethode
3.2.5 Sonstige Studien
3.2.5.1 Preisstudien
3.2.5.2 Kreditangebotsstudien
3.2.5.3 Sonstige Kundenutzenstudien
3.2.6 Übersicht zu den Methoden
3.3 Inhalte ausgewählter, aktueller Studien
3.3.1 Performancestudien
3.3.2 Effizienzstudien
3.3.3 Ereignisstudien
3.3.4 Übersichtstabellen – Untersuchungsinhalte ausgewählter Studien
4 METAANALYSE
4.1 Überblick, Vorgangsweise und Aufbau des Samples
4.2 Deskriptive Beschreibung der untersuchten Studien
4.2.1 Allgemeines zur deskriptiven Beschreibung
4.2.2 Methoden
4.2.3 Erscheinungsdatum
4.2.4 Herkunft, regionaler Fokus
4.2.5 Stichprobengröße
4.2.6 Betrachteter Zeitraum
4.2.7 Ergebnisse
4.3 Analytische Statistik
4.3.1 Allgemeines zur Untersuchung des Datensatzes
4.3.2 Annahmen bezüglich der Zusammenhänge zwischen den einzelnen Variablen
4.3.2.1 Allgemeines zu den a priori unterstellten Zusammenhängen
4.3.2.2 Ergebnis
4.3.2.3 Methode
4.3.2.4 Region
4.3.2.5 Stichprobengröße
4.3.2.6 Erscheinungsjahr
4.3.2.7 Erstes Jahr der Untersuchungsperiode
4.3.2.8 Länge der Untersuchungsperiode
4.3.2.9 Zusammenfassende Darstellung der Annahmen bezüglich der einzelnen Variablen
4.3.3 Korrelationsanalyse
4.3.3.1 Vorgangsweise
4.3.3.2 Untersuchungsergebnisse
4.3.3.3 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
4.3.4 Kreuztabellierung und Kontingenzanalyse
4.3.4.1 Vorgangsweise
4.3.4.2 Untersuchungsergebnisse
4.3.4.2.1 Ergebnis – Methode
4.3.4.2.2 Ergebnis – Region
4.3.4.2.3 Ergebnis – Erscheinungsjahr
4.3.4.2.4 Ergebnis – Periodenbeginn
4.3.4.2.5 Ergebnis – Periodenlänge
4.3.4.2.6 Ergebnis – Stichprobengröße
4.3.4.2.7 Erscheinungsjahr – Methode
4.3.4.2.8 Erscheinungsjahr – Region
4.3.4.2.9 Erscheinungsjahr - Periodenbeginn
4.3.4.2.10 Erscheinungsjahr – Periodenlänge
4.3.4.2.11 Erscheinungsjahr - Stichprobengröße
4.3.4.2.12 Methode – Region
4.3.4.2.13 Methode – Periodenbeginn
4.3.4.2.14 Methode – Periodenlänge
4.3.4.2.15 Methode – Stichprobengröße
4.3.4.2.16 Region – Periodenbeginn
4.3.4.2.17 Region – Periodenlänge
4.3.4.2.18 Region – Stichprobengröße
4.3.4.2.19 Periodenbeginn – Periodenlänge
4.3.4.2.20 Periodenbeginn – Stichprobengröße
4.3.4.2.21 Periodenlänge - Stichprobengröße
4.3.4.3 Zusammenfassung und Übersicht der Kreuztabellierung und Kontingenzanalyse
4.3.5 Logistische Regressionsanalyse
4.3.5.1 Vorgangsweise
4.3.5.2 Untersuchungsergebnisse
4.3.5.3 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
4.3.6 Trendanalyse bezüglich der Untersuchungsergebnisse
4.3.6.1 Vorgangsweise
4.3.6.2 Untersuchungsergebnisse
4.3.6.3 Zusammenfassung der Analyseergebnisse
4.3.7 Zusammenfassende Übersicht zu den Analyseergebnissen
4.4 Zusammenfassender Überblick zur Metaanalyse
5 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, einen umfassenden Überblick über die wissenschaftliche Forschung zu Fusionen und Akquisitionen zwischen Banken zu geben. Hierzu werden theoretische Grundlagen geklärt, empirische Literatur katalogisiert, verschiedene Bewertungsmethoden dargelegt und eine Metaanalyse durchgeführt, um Erkenntnisse über Transaktionserfolge und deren Einflussfaktoren zu gewinnen.
2.6.1.1 Allgemeines
Aus finanztechnischen Gesichtspunkten kann eine Fusion mit einer Steigerung der Rentabilität begründet werden. Unter Rentabilität wird dabei die Fähigkeit mit dem eingesetzten Kapital einen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen verstanden. Das kann prinzipiell sowohl durch ertrags- als auch kostenseitige Verbesserungen erfolgen. Ein höherer Gewinn ergibt sich nämlich aus der Differenz der Erträge zu den Kosten. Daher verbessert sich die Gewinnsituation immer dann, wenn die Erträge in einem stärkeren Ausmaß steigen als die Kosten oder die Kosten in einem stärkeren Ausmaß sinken als die Erträge. Aus dieser Erkenntnis lässt sich folgendes Ursache-Wirkungsmodell ableiten:
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik von Bankfusionen, Definition der Zielsetzung sowie der methodische Aufbau der Diplomarbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erörterung der Entwicklung des Bankensektors, der Begrifflichkeiten, des Fusionsablaufs sowie Motive und Quellen wertsteigernder Effekte.
3 LITERATURÜBERBLICK: Bestandsaufnahme und Katalogisierung empirischer Studien zur Bewertung von Fusionseffekten unter Verwendung verschiedener methodischer Ansätze.
4 METAANALYSE: Statistische Auswertung des gesammelten Datensatzes mittels deskriptiver Statistik, Korrelationsanalyse, Kreuztabellierung, Regressionsanalyse und Trendanalyse.
5 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die theoretischen Grundlagen, den Literaturüberblick und die zentralen Ergebnisse der Metaanalyse.
Fusionen, Akquisitionen, Bankensektor, Metaanalyse, Unternehmenserfolg, Rentabilität, Effizienz, Ereignisstudien, Performancestudien, Konsolidierung, Transaktionserfolg, Finanzdienstleistungen, Bankenmarkt, statistische Analyse, empirische Studien
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Fusionen und Akquisitionen zwischen Banken, um einen fundierten Überblick über die Forschungslage und die messbaren Erfolge dieser Transaktionen zu bieten.
Zu den Themenfeldern gehören die theoretischen Grundlagen, die unterschiedlichen empirischen Untersuchungsmethoden (wie Performance-, Effizienz- und Ereignisstudien) sowie die statistische Auswertung und Metaanalyse von 142 relevanten Studien.
Das primäre Ziel besteht darin, die vorhandene empirische Literatur zu katalogisieren und eine Metaanalyse durchzuführen, um Erkenntnisse hinsichtlich der Transaktionserfolge und deren Einflussfaktoren zu gewinnen.
Die Arbeit nutzt eine Metaanalyse, die verschiedene statistische Verfahren wie Korrelationsanalysen, Kreuztabellierungen, multinominale logistische Regressionsanalysen und Trendanalysen auf einen Datensatz aus 142 empirischen Studien anwendet.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (wie das ROI-Schema) erörtert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung methodischer Ansätze (z.B. Data Envelopment Analysis, Marktmodelle) und der anschließenden statistischen Analyse des Datensatzes.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bankfusionen, Unternehmenserfolg, Rentabilität, Effizienz, empirische Metaanalyse und statistische Auswertung charakterisiert.
Erfolg wird je nach Studie unterschiedlich definiert, beispielsweise durch Rentabilitätskennzahlen (Return on Assets), Kosteneffizienz (Stochastic Frontier Approach) oder abnormale Renditen am Aktienmarkt (Ereignisstudien).
Die Metaanalyse deutet darauf hin, dass die Fusions- und Akquisitionstätigkeit zwischen Banken im Zeitablauf zunehmend auf die Realisierung von wertschaffenden Transaktionseffekten abzielt.
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