Diplomarbeit, 2007
95 Seiten, Note: gut
1 EINLEITUNG
2 BEGRIFFLICHE KLÄRUNG DES FORSCHUNGSGEGENSTANDS
2.1 Tourismus und Nationale Tourismusorganisationen
2.2 Strategisches Management
2.3 Emerging Markets des Tourismussektors
3 THEORETISCHER RAHMEN
3.1 Erklärungsmodell
3.1.1 Makrofaktoren
3.1.1.1 Theoretische Annahmen
3.1.1.2 Übertragung auf die Forschungsfragen
3.1.2 Der marktbasierte Ansatz und Porters „Fünf-Kräfte-Modell“
3.1.2.1 Theoretische Annahmen
3.1.2.2 Übertragung auf die Forschungsfragen
3.1.3 Brandenburger & Nalebuffs Coopetition
3.1.3.1 Theoretische Annahmen
3.1.3.2 Übertragung auf die Forschungsfragen
3.1.4 Der ressourcenbasierte Ansatz
3.1.4.1 Theoretische Annahmen
3.1.4.2 Übertragung auf die Forschungsfragen
3.1.5 Zusammenfassung des Erklärungsmodells
3.2 Das Strategische Management von Nationalen Tourismusorganisationen
3.2.1 Porters generische Strategien und ihre Anwendung auf NTOs
3.2.2 Kriterien für die Ausprägung des Strategischen Managements
4 FORSCHUNGSDESIGN
4.1 Fallauswahl
4.1.1 Begründung der Fallauswahl
4.1.2 Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
4.1.3 Schweiz Tourismus (ST)
4.2 Methodenwahl
5 ANALYSE DER EINFLUSSFAKTOREN DES STRATEGISCHEN MANAGEMENTS
5.1 Die Einflussfaktoren des Strategischen Managements der DZT
5.1.1 Faktoren der globalen Umwelt
5.1.2 Faktoren der branchenspezifischen Umwelt
5.1.3 Faktoren der unternehmensinternen Umwelt
5.2 Die Einflussfaktoren des Strategischen Management der ST in Indien
5.2.1 Faktoren der globalen Umwelt
5.2.2 Faktoren der branchenspezifischen Umwelt
5.2.3 Faktoren der unternehmensinternen Umwelt
5.3. Die Einflussfaktoren des Strategischen Managements im Vergleich
5.3.1 Der Einfluss der Faktoren aus der globalen Umwelt
5.3.2 Der Einfluss der Faktoren aus der branchenspezifischen Umwelt
5.3.3 Der Einfluss der Faktoren aus der unternehmensinternen Umwelt
6 ANALYSE DES STRATEGISCHEN MANAGEMENT VON NATIONALEN TOURISMUSORGANISATIONEN
6.1 Das Strategische Management der DZT in China
6.2 Das Strategische Management der ST in Indien
6.3 Das Strategische Management der DZT und ST im Vergleich
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Diese Arbeit zielt darauf ab, das strategische Management der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in China und von Schweiz Tourismus (ST) in Indien zu analysieren und zu vergleichen, um aufzuzeigen, wie diese Organisationen ihre Heimatländer in den aufstrebenden "Emerging Markets" (EMTs) vermarkten.
3.1.2.1 Theoretische Annahmen
Der marktbasierte Ansatz gilt als Ausgangsbasis von Forschungen zum Strategischen Management. Bis zu den 60er Jahren war die Planung eines Unternehmens an Finanzströmen ausgerichtet (Bea & Haas, 2005: 12). Während der späten 70er und Anfang der 80er Jahre lag der Schwerpunkt der strategischen Bemühungen darin, die Quellen (Faktoren) der Wettbewerbsvorteile in der externen Umwelt der Firma zu finden (Grant, 2005: 17).
Porter wandte die Industrieökonomik dazu an, die Determinanten von Wirtschaftlichkeit zu analysieren. Daraus entstand der marktbasierte Ansatz (Porter, 2004; 1999). Porters „Fünf-Kräfte-Modell“ zufolge orientiert sich ein Unternehmen bei der Wahl seiner Geschäftsfelder an der vorhandenen Branchenstruktur, also an Einflüssen, die aus dem industriellen Umfeld des Unternehmens stammen.
„Competitive strategy must grow out of a sophisticated understanding of the rules of competition that determine an industry’s attractiveness. The ultimate aim of competitive strategy is to cope with and, ideally, to change those rules in the firm’s favor” (Porter, 2004: 4).
Die Analyse der Branchenstruktur ist nach Porter das Fundament aller strategischen Überlegungen. Ist diese attraktiv, so erwägt das Unternehmen einen Eintritt in den Markt. Die Attraktivität für die Unternehmung wird aufgrund der Umweltfaktoren in der Branche bestimmt. Dieses Vorgehen schafft den Grundstein dafür, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Fünf verschiedene Faktoren strukturieren den Einfluss der branchenspezifischen Umwelt auf das Unternehmen und damit auf ihr Strategisches Management (Porter, 2004; 1999).
1 EINLEITUNG: Einleitung in die wachsende Bedeutung der globalen Tourismuswirtschaft und Zielsetzung der Untersuchung nationaler Tourismusorganisationen in Emerging Markets.
2 BEGRIFFLICHE KLÄRUNG DES FORSCHUNGSGEGENSTANDS: Definition der tourismuswissenschaftlichen Grundlagen, des strategischen Managements und der Emerging Markets im Tourismussektor.
3 THEORETISCHER RAHMEN: Herleitung eines theoretischen Erklärungsmodells durch Integration verschiedener managementtheoretischer Ansätze zur Analyse von Einflussfaktoren.
4 FORSCHUNGSDESIGN: Detaillierte Darstellung der explorativen Fallstudienmethodik, inklusive der Kriterien für die Auswahl der DZT und ST sowie der Datenerhebung durch Dokumentenanalyse und Experteninterviews.
5 ANALYSE DER EINFLUSSFAKTOREN DES STRATEGISCHEN MANAGEMENTS: Empirische Untersuchung der verschiedenen Umweltebenen (global, branchenspezifisch, unternehmensintern) für beide Fallbeispiele.
6 ANALYSE DES STRATEGISCHEN MANAGEMENT VON NATIONALEN TOURISMUSORGANISATIONEN: Vergleich der tatsächlich verfolgten Managementstrategien und Marketinginstrumente der untersuchten Tourismusorganisationen.
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Synthese der Forschungsergebnisse, Formulierung von Hypothesen für weiterführende Studien und Diskussion zukünftiger Forschungsfelder.
Strategisches Management, Emerging Markets, Tourismussektor, Nationale Tourismusorganisationen, DZT, Schweiz Tourismus, Themenmarketing, Multiplikatorenstrategie, Wettbewerbsvorteil, Fallstudie, Tourismusmarketing, Destinationsmarketing, Netzwerke, Markteintritt, Reiseindustrie.
Die Arbeit untersucht das strategische Management nationaler Tourismusorganisationen in Schwellenländern, am Beispiel der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in China und Schweiz Tourismus (ST) in Indien.
Die zentralen Themen umfassen strategisches Management in Emerging Markets, die Anwendung theoretischer Erklärungsmodelle auf Tourismusorganisationen sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren in der internationalen Tourismusvermarktung.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, welche Faktoren das strategische Management von Tourismusorganisationen in Emerging Markets beeinflussen und wodurch sich ihre Managementstrategien in diesen Märkten konkret kennzeichnen.
Es handelt sich um eine explorative Fallstudie, die auf einer Kombination aus umfangreicher Dokumentenanalyse und leitfadengestützten Experteninterviews mit Branchenvertretern basiert.
Der Hauptteil analysiert theoretische Rahmenbedingungen, das Forschungsdesign sowie die empirischen Einflussfaktoren auf das Management der DZT und ST, um daraus spezifische Managementmuster für Emerging Markets abzuleiten.
Wichtige Begriffe sind strategisches Management, Emerging Markets, Themenmarketing, Multiplikatorenstrategie und destinationsübergreifende Kooperation.
Besonders in asiatischen Märkten wie China und Indien sind immaterielle Ressourcen, insbesondere informelle Netzwerke ("Guanxi"), entscheidende Erfolgsfaktoren für das strategische Management, da sie als schwer imitierbare Ressource den Marktzugang erleichtern.
Aufgrund begrenzter Budgets ist ein direkter Zugang zu Endkunden in großen Schwellenländern oft ineffizient. Die Organisationen setzen stattdessen auf die Schulung von Intermediären wie Reiseveranstaltern und Medien, um den "Multiplikatoreffekt" für ihre Marketingbotschaften zu nutzen.
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