Diplomarbeit, 2007
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Der deutsche Bekleidungsmarkt
2.1 Der Bekleidungseinzelhandel
2.2 Käuferverhalten
2.2.1 Konsumzurückhaltung
2.2.2 Kauf von Bekleidungsmarken
2.2.3 Kundenbindung
2.2.4 Wie wichtig sind den Konsumenten Modetrends?
2.3 Einkaufsstätten
2.3.1 Einkaufszentren
2.3.2 Kaufhäuser
2.3.3 Traditionelle Bekleidungshäuser
2.3.4 Mittelständische Bekleidungsgeschäfte
2.3.5 Vertikale Unternehmen
2.3.6 Discounter
2.4 Wachstumsmärkte im Handel
2.5 Mode im Internet
2.6 Modeangebot im TV
2.7 Werbung im Bekleidungseinzelhandel
3 E – Tailor Projekt
3.1 Ziele des E - Tailor Projektes
3.2 E - Tailor Softwaren
3.3 Virtueller E - Tailor Laden
3.4 Entwickeltes E - Tailor Verfahren: die digitale Maßkonfektion
3.4.1 Zukunftsprognosen für die Maßkonfektion
3.5 Erkenntnisse nach Abschluss des E - Tailor Projektes
4 Globalisierung in der Bekleidungsindustrie
4.1 Strukturwandel in der Bekleidungsindustrie
4.1.1 Produktionszahlen der Bekleidungsindustrie
4.1.2 Umsatzzahlen der Bekleidungsindustrie
4.1.3 Beschäftigte in der Bekleidungsindustrie
4.2 Passive Lohnveredelung
4.3 Welttextilabkommen (WTA)
4.4 Die wichtigsten Importländer Deutschlands
4.5 Die wichtigsten Exportländer Deutschlands
4.6 Ein- und Ausfuhrwerte von Textil- und Bekleidungserzeugnissen
4.7 Investitionen der Textil- und Bekleidungsindustrie
4.7.1 Technische Textilien
5 Ökologie
5.1 Öko-Label
5.2 Ökologische Textilien bei Versand- und Handelshäusern
5.3 Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft
6 ´Leapfrog´ Projekt
6.1 3D - Design, virtuelle Prototypenerstellung, Simulation von Stoffen
6.2 Automatisierung in der Näherei
6.3 Vorbereitungsphase von Stoffen und Gewebe
6.4 Erhöhung der Flexibilität in der Bekleidungsproduktion
7 Verbesserungsmöglichkeiten
8 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über den signifikanten Strukturwandel auf dem deutschen Bekleidungsmarkt und untersucht die resultierenden Auswirkungen auf den Handel sowie die industrielle Produktion. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse des Käuferverhaltens sowie der Erprobung innovativer technologischer Lösungsansätze für die moderne Maßkonfektion und automatisierte Fertigungsprozesse.
3.4 Entwickeltes E - Tailor Verfahren: die digitale Maßkonfektion
Ein deutsches Kaufhaus, hier Unternehmen X genannt um die Anonymität zu wahren, praktiziert seit Oktober 2001 ein von E - Tailor entwickeltes Verfahren, die Erstellung eines digitalen Maßanzuges.
Der Anzug kommt zustande, indem ein Laserscanner in wenigen Sekunden alle Körpermaße des Kunden erfasst. Der Scanner befindet sich in einer Umkleidekabine und kreiert anhand von zwei Millionen Messpunkten eine virtuelle dreidimensionale Figur. Der Käufer hat dann die Möglichkeit, Schnitt, Stoff, Taschenform, Bund und Knöpfe für das gewünschte Kleidungsstück auszuwählen und aus allen Perspektiven zu betrachten. Ein Mitarbeiter des Unternehmens X stellte fest, dass der Kunde immer noch den Stoff anfassen möchte.
Per Knopfdruck lässt sich die virtuelle Figur auch bewegen. Durch Datenübertragung wird die individuelle Kundenbestellung dem Lieferanten übermittelt. Innerhalb von vier Wochen erhält der Kunde sein maßgefertigtes Kleidungsstück.
Zweitbestellungen sind ohne besonderen Aufwand möglich, da das Unternehmens X die Körperdaten seiner Kunden speichert.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Bekleidungsmarktes dar und führt in den Strukturwandel sowie die behandelten Schwerpunkte der Arbeit ein.
2 Der deutsche Bekleidungsmarkt: Das Kapitel analysiert das sich ändernde Konsumverhalten, verschiedene Einkaufsstätten sowie aktuelle Trends wie den Online-Handel und Werbestrategien.
3 E – Tailor Projekt: Hier werden innovative Ansätze für die industrielle Maßkonfektion, insbesondere durch 3D-Vermessung und digitale Ladensysteme, detailliert vorgestellt und kritisch bewertet.
4 Globalisierung in der Bekleidungsindustrie: Dieses Kapitel beleuchtet den Strukturwandel, die Auswirkungen der Globalisierung auf Produktions- und Beschäftigungszahlen sowie den internationalen Handel mit Textilien.
5 Ökologie: Der Fokus liegt auf der Rolle von Öko-Labels und dem Umgang mit ökologischen Kriterien bei großen Versand- und Handelshäusern.
6 ´Leapfrog´ Projekt: Dieses Kapitel präsentiert Forschungsansätze zur Produktivitätssteigerung durch 3D-Design, Automatisierung in der Näherei und flexiblere Lieferantennetzwerke.
7 Verbesserungsmöglichkeiten: Hier werden politische und betriebswirtschaftliche Maßnahmen diskutiert, um den Produktionsstandort Deutschland zukunftsfähig zu sichern.
8 Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zu den Forschungsprojekten, dem Marktwandel und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zusammen.
Bekleidungsmarkt, Strukturwandel, E-Tailor, Maßkonfektion, Bodyscanner, Globalisierung, Leapfrog, Textilindustrie, Konsumverhalten, Automatisierung, Kundenbindung, Einzelhandel, Technische Textilien, Nachhaltigkeit, Logistik.
Die Arbeit untersucht den Strukturwandel des deutschen Bekleidungsmarktes und analysiert die technologischen sowie ökonomischen Auswirkungen auf Hersteller und Handel.
Zu den Schwerpunkten zählen das veränderte Käuferverhalten, die Globalisierung der Bekleidungsindustrie sowie der Einsatz neuer Technologien zur Effizienzsteigerung.
Das Ziel ist ein Überblick über die aktuellen Marktentwicklungen sowie die Evaluierung innovativer Konzepte wie der digitalen Maßkonfektion für eine Wettbewerbsfähigkeit im Inland.
Es handelt sich um eine theoretische und empirische Marktanalyse, die auf Statistiken, Fallstudien (z.B. E-Tailor, Leapfrog) und bestehenden Branchenberichten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in Marktanalysen, die detaillierte Vorstellung der Projekte E-Tailor und Leapfrog, sowie Untersuchungen zur Globalisierung und ökologischen Aspekten.
Zentrale Begriffe sind Bekleidungsmarkt, Maßkonfektion, Strukturwandel, digitale Produktion und Wettbewerbsfähigkeit.
Der Autor konstatiert, dass trotz der technologischen Möglichkeiten die Begeisterung der Kunden gering ist und sich das System aufgrund hoher Kosten und Aufwand bisher nicht als Massenstandard durchgesetzt hat.
Technische Textilien werden als wesentlicher Wachstumsmarkt angesehen, da sie als innovatives Feld weniger anfällig für den reinen Preiswettbewerb mit Billiglohnländern sind.
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