Diplomarbeit, 2002
205 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Das Unternehmen STN ATLAS ELEKTRONIK
2.1 Historie des Unternehmens
2.2 Das Unternehmen heute
3. Wissensmanagement
3.1 Wissen - Der vierte Produktionsfaktor
3.2 Der Wissensbegriff: Daten - Informationen - Wissen
3.3 Formen des Wissens
3.3.1 Individuelles- und Kollektives Wissen
3.3.2 Explizites und implizites Wissen
3.4 Theorie des Wissensmanagement
3.4.1 Wissensprozesse in Organisationen
3.4.1.1 Sozialisation
3.4.1.2 Externalisation
3.4.1.3 Kombination
3.4.1.4 Internalisation
3.4.2 Die Wissensspirale
3.4.3 Voraussetzungen in Organisationen
3.4.3.1 Intention
3.4.3.2 Autonomie
3.4.3.3 Fluktuation und kreatives Chaos
3.4.3.4 Angemessene Vielfalt
3.4.3.5 Redundanz
3.4.3.6 Interner Wettbewerb
3.5 Wissensträger in und im Umfeld einer Organisation
3.6 Bausteine des Wissensmanagement nach Probst
3.6.1 Wissensziele
3.6.2 Wissensidentifikation
3.6.3 Wissenserwerb
3.6.4 Wissensentwicklung
3.6.5 Wissensverteilung
3.6.6 Wissensbewahrung
3.6.7 Wissensnutzung
3.6.8 Wissensbewertung
3.7 Instrumente und Strategien, die Wissensmanagement unterstützen
3.7.1 Expertenverzeichnisse
3.7.2 Wissenskarten (Knowledge Maps)
3.7.3 Office Management
3.7.4 Wissensmärkte
3.8 Grundzüge des WM bei der Firma STN ATLAS ELEKTRONIK
4. Communities of Practice (CoP)
4.1 CoP´s - Informelle Gruppen, die über Unternehmensgrenzen hinweg agieren
4.2 Organisationsstrukturen und -kulturen, die CoP´s fördern
4.2.1 Organisationsstruktur
4.2.2 Schaffung von Freiräumen
4.2.3 Unternehmenskultur
4.3 Der Individuelle- bzw. Organisatorische Nutzen von CoP´s
4.3.1 Verbesserung der Kommunikation durch CoP´s
4.3.1.1 Kommunikationsformen
4.3.1.2 Kommunikationsstruktur
4.3.1.3 Kommunikationsmittel
4.3.1.4 Beseitigung von Kommunikationsbarrieren
4.3.2 Das „innovative Lernen“ in CoP´s
4.4 Entscheidende Merkmale von CoP´s
4.5 Lebenszyklus einer CoP
4.6 Der Aufbau eines Wissensmarktes durch CoP´s
5. Umsetzung der Erkenntnisse über CoP´s in ein praktikables Intranet-Tool
5.1 Eingesetzte Internet/Intranet Technologie
5.2 Anwenderkreis
5.3 Zielsetzung des CoP Forums
5.4 Anforderungen und Hintergründe der Realisierung
5.5 Realisierung des Intranet Tools
5.5.1 Relevante Dateien
5.5.2 Aufbau der Datenbank
5.5.3 Übersicht über die Programmzusammenhänge
5.5.4 Screen Shoots
6. Fazit / Thesen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung und Umsetzung von Communities of Practice (CoP) im Kontext der STN ATLAS Elektronik GmbH. Das primäre Ziel ist es, eine Entscheidungshilfe zu bieten, um den Nutzen von CoP´s im Rahmen des laufenden Umstrukturierungsprojekts "Way2Success" zu bewerten und durch die Entwicklung eines Intranet-Tools praktisch zu untermauern.
Die Wissensspirale
Nach Nonaka/Takeuchi entsteht eine Wissensspirale, wenn die o.g. vier Formen der Wissenserzeugung zusammentreffen. Der Prozess beginnt mit der Sozialisation durch Herstellung eines „Interaktionsfeldes“. In diesem „Interaktionsfeld“ kristallisieren Erfahrungen und innere Vorstellungen eines Individuums.
Daraufhin stoßen Dialoge den Prozess der Externalisierung an. Dieses geschieht meistens durch Metaphern, um das schwierige implizite Wissen in explizites umzuwandeln. Die bis dahin gesammelten expliziten Informationen werden durch Kombination und „Learning by Doing“ wieder internalisiert und erweitern so die vorhandene Wissensbasis.
Ein Problem besteht bei dem Prozessübergang von impliziten zu explizitem und umgekehrt von explizitem zu implizitem Wissen. D.h., das „Explizitmachen“ von Tiefenwissen ist besonders schwierig und zeitaufwendig und unterliegt persönlichen Werten, Einstellungen und Ansichten des Individuums.
Durch die oben schon erwähnte Vergrößerung der Wissensbasis durch Internalisation wird die Endlosigkeit der Spirale zum Ausdruck gebracht. Nach Abschluß des Kreislaufes beginnt das Individuum auf einer „höheren“ Ebene, die das Wissen sowie die Erfahrung des durchlebten Prozesses beinhaltet.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation, die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2. Das Unternehmen STN ATLAS ELEKTRONIK: Bietet einen historischen Abriss und stellt die aktuelle Struktur des Unternehmens dar.
3. Wissensmanagement: Vermittelt theoretische Grundlagen, Wissensformen und die Management-Bausteine nach Probst.
4. Communities of Practice (CoP): Analysiert informelle Gruppen, deren Nutzen und notwendige Rahmenbedingungen in Organisationen.
5. Umsetzung der Erkenntnisse über CoP´s in ein praktikables Intranet-Tool: Beschreibt die technische Realisierung eines Intranet-Tools zur Förderung der Kommunikation.
6. Fazit / Thesen: Zieht ein abschließendes Resümee über die behandelten Themen Wissensmanagement und CoP´s.
Wissensmanagement, Communities of Practice, CoP, Intranet-Tool, Wissensspirale, Sozialisation, Externalisation, Internalisation, Wissensbasis, Unternehmenskultur, Wissensidentifikation, implizites Wissen, explizites Wissen, Wissensaustausch, Way2Success.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Integration von Communities of Practice als Teilaspekt des Wissensmanagements in einem Industrieunternehmen.
Die Arbeit behandelt Wissensmanagementtheorie, die Bedeutung von Unternehmenskultur für Wissensprozesse und die praktische Anwendung von Informationstechnologie zur Unterstützung von informellem Wissensaustausch.
Das Hauptziel ist es, eine Entscheidungshilfe für die Einführung von CoP´s bei der STN ATLAS Elektronik GmbH zu erstellen und dies durch ein konkretes Intranet-Tool praktisch umzusetzen.
Es werden theoretische Ansätze aus der Wissensmanagement-Literatur (z.B. Nonaka/Takeuchi, Probst) mit praktischen Erkenntnissen aus einem Reorganisationsprojekt kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Wissensmanagements, eine detaillierte Analyse von Communities of Practice sowie die technische Konzeption und Realisierung eines Intranet-Tools.
Wissensmanagement, Communities of Practice, Wissensbasis, Wissensspirale und Wissensmärkte sind die prägenden Begriffe der Untersuchung.
Obwohl CoP´s informell sind, begünstigen flache Hierarchien und eine Kultur des Vertrauens ihre Entstehung und Effektivität massiv.
Das Tool dient als praktische Anwendung, um die theoretisch hergeleiteten Anforderungen an einen informellen Wissensaustausch technisch abzubilden und so die Kommunikation innerhalb der CoP´s nachhaltig zu fördern.
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