Masterarbeit, 2006
138 Seiten, Note: sehr gut
I. Einleitung
II. Interferenzen & Organisationsdiagnose
II.1. Die Bedeutung des Begriffs Interferenzen
II.2. Die Bedeutung des Begriffs Organisationsdiagnose
III. Theoretischer Teil
III.1. Systemtheoretische Relevanzen
III.1.1. System
III.1.2. Autopoiesis
III.1.3. Selbstreferenz
III.1.4. Operativ geschlossene Systeme
III.1.5. Sinn
III.1.6. Reflexion
III.1.7. Strukturen
III.1.8. Kommunikation
III.1.9. Beobachtung 1. Ordnung
III.1.10. Beobachtung 2. Ordnung
III.1.11. Werte
III.1.12. Operationen
III.1.13. Paradoxien
III.1.14. Widersprüche und Konflikte
III.1.15. Vertrauen als Reduktion von Komplexität
III.2. Familienunternehmen – Unternehmerfamilien
III.2.1. Beobachtung 1. und 2. Ordnung
III.2.2. Definitionen von Familienunternehmen
III.2.3. Die Unternehmerfamilien
III.2.4. Charakteristika von Familienunternehmen
III.2.5. Besondere Anforderungen an das Management
III.3. Rollenanforderungen & Identitätsfragen
III.3.1. Die Gründerpersönlichkeit
III.3.2 Ehe zu dritt
III.3.3. Kindsein in Familienunternehmen
III.3.4. Geschwisterrollen
III.4. Familieninterne Betriebnachfolge
III.4.1. Zahlen und Fakten
III.4.2. Besonderheiten familieninterner Betriebsnachfolge
III.4.3 Gefahren im Nachfolgeprozess
III.4.4. Unterschiedliche Rückzugsstile
III.4.5. Phasen der Unternehmensübergabe
III.4.6. Erfolgsfaktoren für einen Generationswechsel
IV. Hypothesen
V. Empirische Untersuchung
V.1. Kriterien zur Auswahl der Familienunternehmen
V.2. Vorstellung der einzelnen Unternehmen
V.2.1. Unternehmen A
V.2.2. Unternehmen B
V.2.3. Unternehmen C
V.3. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
V.3.1. Interferenzen & deren Auswirkungen auf Strukturen
V.3.2. Interferenzen & deren Einfluss in das Unternehmen
V.3.3. Interferenzen & deren Einfluss in die Familien
V.3.4. Interferenzen & die Ehe zu dritt
V.3.5. Interferenzen & die Führungsübergabe
V.3.6. Interferenzen & die Nachfolgeregelung
V.3.7. Interferenzen & die Rollenvermischung/Doppelfunktionen
V.3.8. Interferenzen & der Umgang mit Veränderung
V.3.9. Interferenzen & deren Auswirkungen auf die Kommunikation
V.3.10. Interferenzen & die Möglichkeiten der Abgrenzung
V.3.11. Interferenzen & die Flexibilität und die Freiheit
V.3.12. Interferenzen & die Sicherheit
V.3.13. Interferenzen & die Produktentwicklung
V.3.14. Interferenzen & relevante Umwelten
VI. Ergebnisse & Zusammenfassung
VII. Reflexion & Ausblick
VIII. Anhang
VIII.1. Interviewleitfaden Gründer/ Gründerin
VIII.2. Interviewleitfaden Nachfolger/ Nachfolgerin
VIII.3. Interviewleitfaden Mitarbeiter/ Mitarbeiterin
IX. Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Wechselwirkungen (Interferenzen) zwischen den Systemen Familie und Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, diese Interferenzen sichtbar zu machen, um die Komplexität dieser speziellen Organisationsform für Berater und Familienunternehmen selbst besser verständlich und steuerbar zu machen.
III.1.12. Operation
Operation ist die Reproduktion ereignishafter Elemente. Ein System muss seine Elemente immer neu produzieren, indem es sie transformiert, modifiziert, ordnet oder unterscheidet. Sie ist die kleinste Zeiteinheit, die in einem System auftritt. Operationen sorgen für die Existenz des Systems, indem sie ununterbrochen aus Elementen wieder Elemente herstellen. Hören sie damit auf, endet notgedrungen das System.
I. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Relevanz der Interferenzen zwischen Familie und Unternehmen als zentrales Forschungsthema für eine fundierte Organisationsdiagnose.
II. Interferenzen & Organisationsdiagnose: Der Abschnitt definiert den Begriff Interferenz aus verschiedenen Disziplinen und erläutert dessen zentrale Bedeutung für eine systemische Organisationsdiagnose.
III. Theoretischer Teil: Hier werden systemtheoretische Grundlagen wie Autopoiesis, Sinn, Kommunikation und Beobachtung auf Familienunternehmen übertragen und die spezifischen Rollen- sowie Nachfolgedynamiken analysiert.
IV. Hypothesen: Darstellung der zentralen Annahmen über die wechselseitige Beeinflussung der beiden Systeme und deren Auswirkungen auf die Organisationsstruktur.
V. Empirische Untersuchung: Die Ergebnisse der Interviews mit drei Familienunternehmen werden dargelegt und analysiert, wobei der Fokus auf den konkreten Auswirkungen der Interferenzen auf Strukturen, Kommunikation und Nachfolge liegt.
VI. Ergebnisse & Zusammenfassung: Eine Synthese der Erkenntnisse wird visualisiert und die zentrale Bedeutung der Interferenzen für die Weiterentwicklung des Familienunternehmens hervorgehoben.
VII. Reflexion & Ausblick: Die Autorin reflektiert ihre Erkenntnisse als Beraterin und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit, bei Konflikten die Besonderheiten dieses Beziehungsgeflechts zu berücksichtigen.
VIII. Anhang: Enthält die detaillierten Interviewleitfäden für Gründer, Nachfolger und Mitarbeiter.
IX. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Referenzen zur wissenschaftlichen Untermauerung der Arbeit.
Familienunternehmen, Unternehmerfamilie, Interferenzen, Systemtheorie, Organisationsdiagnose, Betriebsnachfolge, Rollenidentität, Generationswechsel, Kommunikation, Konfliktmanagement, Autopoiese, Familienkultur, Unternehmensführung, Selbstorganisation, Beraterrolle
Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Störungen und Beeinflussungen (Interferenzen) zwischen den beiden Systemen Familie und Unternehmen und deren Bedeutung für das Verständnis dieser speziellen Organisationsform.
Die zentralen Themen umfassen systemtheoretische Grundlagen, Rollenkonflikte, die Besonderheiten der familieninternen Betriebsnachfolge sowie die Bedeutung von Werten und Kommunikation innerhalb dieser Systeme.
Ziel ist es, Interferenzen im Familienunternehmen sichtbar zu machen, damit diese von Beratern und Familienmitgliedern bewusst erkannt und für eine konstruktive Weiterentwicklung genutzt werden können.
Es wird ein systemtheoretischer Ansatz gewählt, der durch eine empirische Untersuchung in Form von Experten-Interviews mit Vertretern aus drei verschiedenen Familienunternehmen ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Diskurs über systemtheoretische Konzepte sowie eine umfangreiche empirische Untersuchung, in der Strukturen, Kommunikation und Nachfolgeregelungen in der Praxis beleuchtet werden.
Zu den prägenden Begriffen gehören Familienunternehmen, Interferenzen, Systemtheorie, Betriebsnachfolge, Doppelidentität und Organisationsdiagnose.
Die Autorin stellt fest, dass Kommunikation in Familienunternehmen oft durch eine Mischung aus familiärem Vertrauen und Konfliktvermeidung geprägt ist, was sowohl ein Erfolgsfaktor als auch eine Belastung darstellen kann.
Eine schriftliche Planung ist essenziell, um informelle, teils unklare Erwartungen zu objektivieren, die Motivation zu erhöhen und die notwendige Transparenz für alle Stakeholder zu schaffen.
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