Examensarbeit, 1999
139 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Straßenfußball
1.3 Inhalt und Aufbau
2. Was ist ein Talent?
2.1 Allgemeine Talentbestimmung
2.1.1 Statischer Talentbegriff
2.1.2 Dynamischer Talentbegriff
2.2 Talentdefinition im Fußball
3. Talentsichtung – Talentförderung beim DFB
3.1 Talentsichtung beim FLVW
3.2 Talentförderung im Westdeutschen Fußballverband
3.3 Neues Talentförderprojekt beim DFB
3.3.1 Wintertrainingslager
3.3.2 Beobachtungssystem für die A- Jugend Regionalliga
3.3.3 Nachsichtungslehrgänge für B- Jugendliche
3.3.4 Förderung der U11 bis U12 und U13 Bis U17
3.3.5 Bonussystem
3.3.6 Sportbetonte Schulen
3.4 Ausbildungsabschnitte
3.4.1 Ausbildungsabschnitte nach JOCH
3.4.1.1 Motorisches Basistraining
3.4.1.2 Grundlagentraining
3.4.1.3 Aufbautraining
3.4.1.4 Anschlusstraining
3.4.2 Ausbildungsabschnitte nach SCHNABEL / HAARE / BORDE
3.4.2.1 Grundlagentraining
3.4.2.2 Aufbautraining
3.4.2.3 Anschlusstraining
3.4.2.4 Hochleistungstraining
3.4.3 Ausbildungsabschnitte nach BISANZ / VIETH
3.4.4 Ausbildungsabschnitte beim WFV
3.4.4.1 Grundausbildung
3.4.4.2 Grundlagentraining
3.4.4.3 Aufbautraining 1
3.4.4.4 Aufbautraining 2
3.4.4.5 Anschlusstraining
4. Koordinative Fähigkeiten
4.1 Begriffsbestimmung
4.2 Verschiedene Definitionen der koordinativen Fähigkeit
4.3 Grundlagen zur Koordination
4.3.1 Steuerung und Regelung von Bewegungshandlungen
4.4 Arten der koordinativen Fähigkeit
4.4.1 Kopplungsfähigkeit
4.4.2 Differenzierungsfähigkeit
4.4.3 Gleichgewichtsfähigkeit
4.4.4 Orientierungsfähigkeit
4.4.5 Rhythmusfähigkeit
4.4.6 Reaktionsfähigkeit
4.4.7 Umstellungsfähigkeit
4.5 Koordinative Fähigkeiten im Fußball
4.6 Altersbedingte Besonderheiten bei der Entwicklung koordinativer Fähigkeiten
4.6.1 Entwicklungsverlauf der koordinativen Fähigkeiten
4.7 Koordinationstraining
4.7.1 Ausbildung der koordinativen Fähigkeiten
4.7.2 Methoden zur Ausbildung koordinativer Fähigkeiten
5. Leistungsdiagnostische Tests
5.1 Begriffsbestimmung
5.2 Testmerkmale
5.3 Testgütekriterien
5.4 Vor- und Nachteile diagnostischer Tests sowie diverse Grenzen
5.5 Zur Diagnostik koordinativer Fähigkeiten einige Aspekte der Konstruktion und Anwendung von Tests
5.6 Diagnostik im Bereich der Sportspiele
5.6.1 Der sportmotorische Test
5.6.2 Die Spielbeobachtung
5.7 Klassifizierung sportmotorischer Tests
5.8 Ausgewählte Koordinationstests für das Sportspiel Fußball
5.8.1 Versetzter Slalomlauf
5.8.2 Slalom – Dribbling
5.8 3 Hürden – Bumerang – Lauf
5.8.4 Dosiertes Passen
5.8.5 Auf einem Balken schwebestehend mit gleichzeitigem jonglieren eines Balles mit dem Fuß
5.8.6 Schießen – Stoppen
5.8.7 Ziel – Einwurf
5.8.8 Zielschießen
5.8.9 Tempo - Dribbling mit 2 Bällen
5.8.10 Ziel - Flugball
5.8.11 Passen unter Gegnerdruck
5.8.12 Reaktionszeit
5.8.13 Zweifacher Achterlauf
5.8.14 Zielschießen auf ein Tor
5.8.15 Nummernlauf
5.8.16 Sprint nach vorgegebenem Rhythmus
6. Zielsetzung der Untersuchung und Beschreibung der Stichprobe
6.1 Ziele
6.2 Eingrenzen des Untersuchungsgegenstands
6.3 Hypothese
6.4 Beschreibung der Stichprobe
7. Untersuchungsmethodik sowie vorstellen einiger Trainingsinhalte zu den untersuchenden Fähigkeiten
7.1 Untersuchungsmethodik
7.1.1 Nummernlauf
7.1.2 Zweifacher Achterlauf
7.1.3 Reaktionszeit
7.1.4 Sprint nach vorgegebenem Rhythmus
7.2 Trainingsinhalte
7.2.1 Orientierungsfähigkeit
7.2.1.1 Nach vorgegebener Nummerierung zupassen
7.2.1.2 Durchdribbeln von Toren mit zugeteilter Nummerierung
7.2.1.3 Medizinball ausweichen
7.2.1.4 Einwurf Spiel
7.2.1.5 Spiel auf zwei bewegliche Tore
7.2.1.6 Freipassen mit Ball
7.2.2 Reaktionsfähigkeit
7.2.2.1 Schattenlauf
7.2.2.2 Auf Signale reagieren
7.2.2.3 Tag und Nacht
7.2.2.4 Schnelles Reagieren mit Torabschluss
7.2.2.5 Nach dem Abklatschen schnell reagieren
7.2.2.6 Fangen nach einem akustischen Signal
7.2.3 Rhythmusfähigkeit
7.2.3.1 Verschiedene Laufformen
7.2.3.1.1 Hopserlauf
7.2.3.1.2 Kniehebellauf
7.2.3.1.3 Skippings
7.2.3.1.4 Sprunglauf
7.2.3.2 Laufformen mit vorgegebenem Laufrhythmus
7.2.3.2.1 Laufformen über Hürden
7.2.3.2.2 Sidesteps um die Hürden
7.2.3.2.3 Drei vor, einen zurück
7.2.3.3 Ballführen mit Rhythmuswechsel
7.2.3.4 Laufform mit Toraschluss
7.2.4 Differenzierungsfähigkeit
7.2.4.1 Dribbelformen mit Ball
7.2.4.1.1 Dribbelübungen im Hütchentor – Parcours
7.2.4.1.2 Durchdribbeln eines Slalom – Parcours
7.2.4.1.3 Staffelwettlauf mit Ball
7.2.4.1.4 Führen des Balles durch ein Hütchenlabyrinth
7.2.4.1.5 Bälle wegspielen
8. Darstellung und Auswertung der statistischen Testergebnisse
8.1 Vorbemerkungen zu der Auswertung
8.1.1 Statistische Verfahren
8.1.2 Testgütekriterien
8.1.2.1 Objektivität
8.1.2.2 Reliabilität
8.1.2.3 Validität
8.2 Darstellung der statistischen Testergebnisse
8.2.1 Nummernlauf
8.2.2 Rhythmuslauf
8.2.3 Zweifacher Achterlauf
8.2.4 Reaktionstest
8.3 Auswertung der statistischen Testergebnisse
8.3.1 Nummernlauf
8.3.2 Rhythmuslauf
8.3.3 Zweifacher Achterlauf
8.3.4 Reaktionstest
8.4 Zusammenfassung und Diskussion der Untersuchungsergebnisse
9. Zusammenfassung und Ausblick
9.1 Zusammenfassung
9.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung koordinativer Fähigkeiten im Jugendfußball, insbesondere in der Altersstufe der Adoleszenz, und analysiert deren Trainierbarkeit zur Talentförderung. Im Zentrum steht die Überprüfung, ob gezieltes Koordinationstraining eine messbare Leistungsverbesserung bei jungen Nachwuchsspielern bewirkt.
5.8.1 Versetzter Slalomlauf
Testanweisung: Die Testperson steht mit einem Fußball hinter der Startlinie vor 7, um 2 Meter versetzten und in 2 Meter Abstand stehenden Slalomstangen. Nach dem Startkommando „Los“ dribbelt die Testperson mit Ball um die 7 Slalomstangen hin und zurück. Der Ball darf mit beiden Beinen gedribbelt werden. Bei einem Fehler steigt die Testperson an der Stelle ein, wo sie den Fehler begangen hat.
1 Probelauf, 2 Testläufe auf Zeit in Sekunden.
Testwert: Der bessere der beiden Testläufe wird gewertet.
Testgeräte: 7 Slalomstangen, 1 Fußball, 1 Stoppuhr, 2 Hütchen, Maßband.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Stagnation des deutschen Fußballs und die Notwendigkeit einer verbesserten Talentförderung durch Koordinationstraining.
2. Was ist ein Talent?: Es werden verschiedene wissenschaftliche Talentdefinitionen analysiert, um das komplexe Anforderungsprofil eines Fußballtalents zu bestimmen.
3. Talentsichtung – Talentförderung beim DFB: Das Kapitel erläutert aktuelle Sichtungsprojekte des DFB und des WFV sowie die verschiedenen, stufenbasierten Ausbildungsmodelle.
4. Koordinative Fähigkeiten: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Koordination definiert und deren essentielle Rolle für die Leistungsentwicklung im Fußball herausgearbeitet.
5. Leistungsdiagnostische Tests: Das Kapitel befasst sich mit der methodischen Anwendung von Testverfahren zur Leistungsmessung, unterteilt in direkte und indirekte Methoden.
6. Zielsetzung der Untersuchung und Beschreibung der Stichprobe: Es wird die Forschungsfrage definiert und das Profil der 15- bis 16-jährigen Testgruppe beschrieben.
7. Untersuchungsmethodik sowie vorstellen einiger Trainingsinhalte zu den untersuchten Fähigkeiten: Die durchgeführten Tests werden erläutert und konkrete Übungsformen zur Verbesserung der Koordination vorgestellt.
8. Darstellung und Auswertung der statistischen Testergebnisse: Die Ergebnisse der Eingangs- und Ausgangstests werden grafisch aufbereitet, statistisch interpretiert und diskutiert.
9. Zusammenfassung und Ausblick: Die Ergebnisse werden bewertet und der Stellenwert des Koordinationstrainings für eine nachhaltige Talentförderung unterstrichen.
Talentförderung, DFB, Fußballtraining, Koordinationstraining, koordinative Fähigkeiten, Leistungsdiagnostik, sportmotorischer Test, Nachwuchsförderung, Adoleszenz, Trainingsmethodik, Orientierungsfähigkeit, Rhythmusfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit, Leistungsverbesserung.
Die Arbeit analysiert die Strukturen der Talentförderung im deutschen Fußball und untersucht empirisch die Trainierbarkeit koordinativer Fähigkeiten bei Jugendlichen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Talentdefinition im Fußball, den Sichtungssystemen des DFB sowie der theoretischen und praktischen Ausbildung koordinativer Fähigkeiten.
Das Hauptziel ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung festzustellen, ob sich koordinative Leistungen bei 15- bis 16-jährigen Spielern durch gezieltes Training verbessern lassen.
Es werden sportmotorische Tests (Eingangs- und Ausgangstests) angewandt, um die motorischen Fähigkeiten der Probanden quantitativ zu messen und statistisch auszuwerten.
Neben der Definition und Bedeutung von Talenten und Koordination umfasst der Hauptteil detaillierte Testanweisungen sowie spezifische Trainingsinhalte und deren Auswertung.
Talentförderung, Fußballtraining, Koordinationstraining, Leistungsdiagnostik und motorische Entwicklung sind die prägenden Begriffe.
Der statische Begriff betrachtet Talente als Personen mit bereits vorhandenen Dispositionen, während der dynamische Ansatz Talententwicklung als einen aktiven, durch Training gesteuerten Veränderungsprozess definiert.
Der Autor bestätigt, dass Koordinationstraining in der Adoleszenz zu Leistungsverbesserungen führt, betont jedoch, dass das hohe Ausgangsniveau der Testgruppe die erzielten Zuwächse in manchen Bereichen limitierte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

