Bachelorarbeit, 2005
89 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
2. Begrifflichkeiten
2.1 Public Relations
2.2 Marketing
3. Notwendigkeit von Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen
3.1 Hochschulen als Dienstleistungsunternehmen?
3.2 Hochschulmarketing
3.3 Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit?
3.4 Aufgaben von Öffentlichkeitsarbeit
4. Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen
4.1 Anfänge in den 50er Jahren
4.2 Wandel in den 60er Jahren
4.3 Ausbau in den 70er Jahren
4.4 Krise und Wettbewerb in den 80er Jahren
5. Empfehlungen der HRK von 1995
5.1 Voraussetzungen
5.1.1 Die Hochschule in der Gesellschaft
5.1.2 Diversifizierung
5.1.3 Wettbewerb
5.1.4 Zielgruppen
5. 2 Leitsätze für Öffentlichkeitsarbeit
5.2.1 Informationspflicht
5.2.2 Eigenverantwortung
5.2.3 Leitbild
5.2.4 Kommunikationskonzept
5.2.5 Leistung
5.2.6 Offenheit und Transparenz
5.2.7 Evaluation
5.2.8 Interne Kommunikation
5.2.9 Hochschulleitung
5.2.10 Professionalität
5.2.11 Dezentralität
6. Überblick Hochschullandschaft
6.1 Bundesrepublik Deutschland
6.2 Nordrhein-Westfalen
7. Status quo: Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen in NRW
8. Die Empfehlungen der HRK in der Praxis
8.1 Voraussetzungen
8.2 HRK-Leitsätze und ihre praktische Umsetzung
8.2.1 Informationspflicht
8.2.2 Leitbild
8.2.3 Kommunikationskonzept
8.2.4 Leistung
8.2.5 Offenheit und Transparenz
8.2.6 Evaluation
8.2.7 Interne Kommunikation
8.2.8 Professionalität
9. Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert die Öffentlichkeitsarbeit staatlicher Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen vor dem Hintergrund der Empfehlungen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) von 1995. Ziel ist es, den Status quo der praktischen Anwendung dieser Empfehlungen zu ermitteln, Schwachstellen aufzuzeigen und einen Einblick in den Arbeitsalltag der Pressesprecher in NRW zu geben.
8.2.1 Informationspflicht
Aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Hochschulen (siehe Kapitel 6.2) ergibt sich die Pflicht für die Hochschulen, regelmäßig Rechenschaft über ihre Leistungen abzulegen. Dies geschieht zum Beispiel in Form eines jährlichen Rechenschaftsberichts. Weitere Möglichkeiten einer Leistungsübersicht, sind beispielsweise die hochschuleigene Internetseite, Publikationen, Vorträge, Symposien oder auch Konzerte, Ausstellungen und Messeauftritte. Von großer Bedeutung für die Hochschulen ist die Informations-, Leistungsvermittlung über Publikumsmedien (z.B. Zeitschriften für Studierende, Printmedien, etc.).
Hochschulen müssen sich um die „Vermittlung ihrer Leistungen gegenüber der Öffentlichkeit bemühen.“81 Alle befragten Hochschul-Pressesprecher aus NRW stimmen dieser Aussage ohne Einwände zu.
Obwohl die Informationspflicht durch den Einsatz der oben genannten Mittel eigentlich schon erfüllt wäre, geht die Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz weiter. Man spricht ausdrücklich von Bemühungen zur Leistungsvermittlung.82 Nicht unbedingt die Quantität der Kommunikationsmaßnahmen ist daher ausschlaggebend, sondern die Qualität.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert das Thema der Hochschul-PR vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs und der HRK-Empfehlungen von 1995.
2. Begrifflichkeiten: Definition der Begriffe Public Relations und Marketing sowie deren Einordnung im Kontext von Hochschulen.
3. Notwendigkeit von Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen: Diskussion der Rollen von Hochschulen als Dienstleistungsunternehmen und die Abgrenzung von Marketing und PR.
4. Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen: Historischer Rückblick auf die Entwicklung der Hochschul-PR von den 1950er bis zu den 1980er Jahren.
5. Empfehlungen der HRK von 1995: Detaillierte Darstellung der Voraussetzungen und der zwölf Leitsätze für die Öffentlichkeitsarbeit nach HRK.
6. Überblick Hochschullandschaft: Analyse der deutschen Hochschullandschaft mit Fokus auf die Situation in Nordrhein-Westfalen.
7. Status quo: Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen in NRW: Bestandsaufnahme der PR-Arbeit an staatlichen NRW-Hochschulen basierend auf einer Online-Befragung.
8. Die Empfehlungen der HRK in der Praxis: Analyse der Umsetzung der HRK-Leitsätze an den untersuchten Hochschulen.
9. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Abgleichs zwischen den HRK-Empfehlungen und der betrieblichen Realität an den Hochschulen.
Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Hochschulmarketing, Hochschulrektorenkonferenz, HRK-Empfehlungen, Nordrhein-Westfalen, interne Kommunikation, Leitbild, Kommunikationskonzept, Wettbewerb, Wissenschaftsberichterstattung, Evaluation, Profilbildung, Hochschulkommunikation, Pressestellen.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die 1995 von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) formulierten Empfehlungen zur Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis an staatlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Kommunikation von Hochschulen, dem Einfluss von Marketing, der Rolle der internen Kommunikation und der Erfüllung der Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit.
Das Ziel ist es, die Praxistauglichkeit der HRK-Empfehlungen zu prüfen und den Status quo der PR-Arbeit an NRW-Hochschulen durch eine repräsentative Befragung der Pressesprecher darzustellen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur und der HRK-Dokumente mit einer empirischen Online-Befragung der Pressesprecher der staatlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Begriffe und Geschichte der Hochschul-PR sowie einen empirischen Teil, der die praktische Umsetzung der HRK-Leitsätze analysiert.
Die Arbeit lässt sich vor allem über die Begriffe Öffentlichkeitsarbeit, Hochschulmarketing, HRK-Empfehlungen und Hochschulkommunikation definieren.
Während Marketing vorwiegend auf Absatzförderung und Kundengewinnung abzielt, fokussiert sich PR bei Hochschulen stärker auf den Aufbau von Vertrauen, Verständnis und das allgemeine Profil im gesellschaftlichen Kontext.
Die Autorin stellt fest, dass eine effektive Evaluation an vielen Hochschulen an Ressourcenmangel, hohem Arbeitsaufwand und der Schwierigkeit scheitert, qualitative Wirkungen (Outcome) gegenüber quantitativen Ausgaben (Output) messbar zu machen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

