Examensarbeit, 2006
107 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Diese Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Relevanz des Lektürekanons im Deutschunterricht unter Berücksichtigung der aktuellen Situation. Sie analysiert die Vorgaben des Deutschunterrichts in verschiedenen Bundesländern und beleuchtet die historische Entwicklung des Lektürekanons im Kontext curricularer Veränderungen.
Kapitel 1 führt in die Thematik des Lektürekanons im Deutschunterricht ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 analysiert die Vorgaben des Deutschunterrichts in verschiedenen Bundesländern. Kapitel 3 beleuchtet die historische Entwicklung des Lektürekanons im Kontext curricularer Veränderungen. Kapitel 4 befasst sich mit der Diskussion um den Lektürekanon in der Öffentlichkeit, der Germanistik und der Fachdidaktik. Kapitel 5 untersucht die Auswirkungen von Bildungsstandards und der PISA-Studie auf den Lektürekanon und erörtert die Entwicklung von Kanonalternativen. Kapitel 6 widmet sich der Bedeutung von Wertungskriterien im Kontext des Lektürekanons.
Lektürekanon, Deutschunterricht, Bildungsstandards, PISA-Studie, Kanondiskussion, Fachdidaktik, Wertungskriterien, Kanonalternativen, Tradition, Funktionen, Elite, Öffentlichkeit, Germanistik.
Die Arbeit untersucht das Für und Wider. Während ein Kanon Orientierung und gemeinsames kulturelles Wissen bietet, kritisieren Gegner die Einschränkung der pädagogischen Freiheit und die mangelnde Aktualität.
PISA führte zur Einführung von Bildungsstandards durch die KMK, was die Diskussion von reinen Inhaltslisten hin zu Kompetenzorientierung verschob.
Ja, die Vorgaben variieren stark. Die Arbeit vergleicht detailliert die Ansätze in Bayern und Niedersachsen, um die unterschiedliche Gewichtung von Pflichtlektüren aufzuzeigen.
Ein Kanon dient der Vermittlung von kultureller Identität, der Wertung von Literatur und der Sicherung eines Mindeststandards an Bildung (Elitebildung vs. Breitenausbildung).
Diskutiert werden flexible Listen, Epochenvorgaben oder die freie Wahl nach bestimmten Qualitätskriterien, um den Schülern mehr Mitsprache zu ermöglichen.
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