Wissenschaftlicher Aufsatz, 1991
8 Seiten
Der Text befasst sich mit dem ästhetischen Begriff „Camp“ und dessen Bedeutung in der Literaturwissenschaft. Ziel ist es, den Begriff zu erklären, von verwandten Begriffen abzugrenzen und seine Anwendung in verschiedenen literarischen Kontexten zu veranschaulichen.
Die zentralen Begriffe des Textes sind „Camp“, „Kitsch“, „Sentimentalität“, „Erlebnisweise“, „Publikumsbezug“, „Ironie“, „Distanz“, „Sophistication“, „Artistische Distanz“ und „Thomas Mann“. Der Text beleuchtet die Bedeutung des „Camp“ als ästhetischen Phänomens in der Literatur und dessen Rezeption in unterschiedlichen Kontexten.
Kitsch zielt auf echte Sentimentalität ab, während Camp eine ästhetische Erlebnisweise ist, die mit Ironie, Distanz und Übersteigerung arbeitet.
Low Camp bezieht sich oft auf triviale Kultur (z.B. Damenimitatoren), während High Camp die bewusste Übersteigerung in der Hochkultur (z.B. klassisches Ballett) meint.
In Werken wie „Tod in Venedig“ zeigt sich Camp durch die artistische Distanz, die Ironisierung des Pathos und die sophistizierte Darstellungsweise.
Wichtige Definitionsversuche stammen von Christopher Isherwood und insbesondere von Susan Sontag („Notes on Camp“).
Camp wird oft als Erlebnisweise definiert, die stark von der Disposition des Erlebenden abhängt – etwas wird „als Camp“ wahrgenommen.
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