Magisterarbeit, 2006
72 Seiten, Note: 1,3
Die Magisterarbeit analysiert die Darstellung der Artusgesellschaft in Wolframs von Eschenbachs ,Parzival' und stellt diese dem Gesellschaftsmodell der Gralwelt gegenüber. Die Arbeit untersucht die Strukturen, die Bedeutung und die Rolle beider Gesellschaften im Roman. Dabei soll geklärt werden, ob Wolfram von Eschenbach eine kritische Auseinandersetzung mit dem traditionellen Artusbild anstrebt oder ob er eine neue, idealisierte Gesellschaftsvision in der Gralwelt entwirft.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Relevanz der Artusgesellschaft im ,Parzival' dar. Sie beleuchtet die historische Einordnung des Werkes und die Bedeutung des Artusstoffes für Wolfram von Eschenbachs Roman.
Kapitel 2.2 analysiert die Strukturen der Artusgesellschaft im ,Parzival'. Es beleuchtet die Besonderheiten der Gahmuretgesellschaft, das Artuskönigtum, die Figur des König Artus und die Institution der Tafelrunde.
Kapitel 2.3 widmet sich der Gralgesellschaft. Es untersucht die Strukturen des Gralkönigtums, die Beschreibung des Grals und die Rolle der Gralritter.
Artusgesellschaft, Gralgesellschaft, ,Parzival', Wolfram von Eschenbach, Artuskönigtum, Gralkönigtum, Tafelrunde, Schastel marveile, Gralburg, Rittertum, höfische Gesellschaft, Idealbild, Gesellschaftsvision.
Die Artuswelt repräsentiert das traditionelle ritterliche Ideal, wird aber im Werk von Wolfram von Eschenbach durch die Sphäre der Gralgesellschaft ergänzt und teilweise kontrastiert.
Während die Artuswelt auf weltlichem Ruhm und der Tafelrunde basiert, ist die Gralwelt religiös-spirituell geprägt und stellt höhere Anforderungen an die moralische Reinheit.
Artus fungiert als Zentrum der höfischen Welt und als Vorbild für ritterliche Tugenden, steht jedoch im Schatten der mystischen Gralburg Munsalvaesche.
Gahmuret, Parzivals Vater, repräsentiert eine Form des Rittertums, die noch vor der eigentlichen Gralssuche steht und durch Abenteuerlust und Minne geprägt ist.
In der Forschung wurde sie oft als solche gesehen, doch die Arbeit untersucht, ob Wolfram sie tatsächlich als der Artuswelt übergeordnetes Modell konzipiert hat.
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