Diplomarbeit, 2007
80 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung
2 VON DER WETTBEWERBSSTRATEGIE ZUR WERTSCHÖPFUNGSKETTE
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.1.1 Definitorische Abgrenzung von Wettbewerbsvorteil
2.1.2 Definitorische Abgrenzung von Strategie
2.1.3 Das Konzept der strategischen Planung
2.2 Die generischen Strategien nach Porter
2.3 Risiken der generischen Strategien
2.4 Die Outpacing-Strategien nach Gilbert und Strebel
2.5 Risiken der Outpacing-Strategien
2.6 Zwischenergebnisse für die weitere Vorgehensweise
2.7 Begriff und Elemente der Wertschöpfungskette
2.7.1 Die Wertschöpfungskettenanalyse
2.7.2 Verknüpfungen zur Optimierung der Wertschöpfungskette
2.7.3 Problemfelder der Verknüpfungen
2.8 Zusammenfassung und Zwischenfazit
3 TARGET COSTING
3.1 Entstehung und Begriffsdefinition
3.2 Target Costing als strategisches Controlling-Instrument
3.3 Das Grundkonzept des Target Costing
3.3.1 Die Conjoint-Analyse als Instrument der Zielkostenermittlung
3.3.2 Die Zielkostenfestlegung
3.3.2.1 Der strategische Preis
3.3.3 Die Zielkostenspaltung
3.3.4 Der Prozess der Zielkostenspaltung
3.3.5 Die Zielkostenerreichung
3.4 Beurteilung des Target Costing
3.5 Zusammenfassung und Zwischenfazit
4 DIE OPTIMIERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE
4.1 Einführung in den Optimierungsprozess
4.2 Festlegung des Optimierungsrahmens
4.3 Darlegung des Optimierungsprozesses
4.4 Ergebnisse
5 FAZIT – QUO VADIS
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu überprüfen, wie zur Realisierung des wettbewerbsstrategischen Zielpreises die Wertschöpfungskette durch die Implementierung des Target Costing optimiert werden kann, um die Zielvorgaben der Wettbewerbsstrategie umzusetzen.
Die Strategie der Differenzierung
Die Strategie der Differenzierung stellt das Gegenstück der Kostenführerschaft dar. Sie setzt darauf, dem Kunden einen einzigartigen Produktwert anzubieten, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dieser einzigartige Wert kann durch eine zeitliche oder räumliche Differenzierung, durch einen außergewöhnlichen Service oder durch das besondere Image geschaffen werden. Bei dieser Strategie operiert das Unternehmen i. d. R. nicht auf dem Gesamtmarkt. Vielmehr wird auf den Aufbau eines exklusiven Rufs und der Bedienung kleinerer Abnehmergruppen abgezielt. Die Differenzierung stellt eine kostenintensive Strategie dar und erfordert zur Generierung hoher Gewinne, die Reduzierung sämtlicher Kosten, die sich nicht auf Differenzierungsmerkmale auswirken. Bestandteil dieser Kostenpolitik ist es, die verursachten Kosten für den zusätzlichen Kundenwert stets unter dem dafür erzielbaren Preis zu halten.
Ein Unternehmen, welches sich erfolgreich in der Luftfahrtindustrie differenzieren und sich dadurch einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil verschaffen konnte, ist Virgin Atlantic. Die Fluggesellschaft setzt auf das Angebot eines exklusiven Transportservices während der gesamten Reise ihrer Kunden. So wird für Passagiere der Business- und First-Class ein Abholservice im Umkreis von 130km zum Flughafen angeboten, wo sie über eine Sonderabfertigung schnell ins Flugzeug gelangen. In demselben Umkreis werden diese auch vom Flughafen zu ihrem Reiseziel gefahren, eilige Passagiere können sogar einschließlich ihres Handgepäcks per Motorrad transportiert werden. Dieser Service ist bereits im Preis des Flugtickets enthalten. Als erste Fluglinie, welche für jeden Passagierplatz separate Videobildschirme einbauen ließ, bietet Virgin Atlantic zusätzliche Unterhaltung durch das Angebot von Board-Maniküren, Massagen usw. und verschafft sich dadurch eine grundlegend differenzierte Position im Wettbewerb.
1 EINLEITUNG: Das Kapitel thematisiert den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf globalisierten Märkten und führt das Target Costing als Instrument zur Realisierung wettbewerbsstrategischer Zielpreise ein.
2 VON DER WETTBEWERBSSTRATEGIE ZUR WERTSCHÖPFUNGSKETTE: Es werden die theoretischen Grundlagen von Wettbewerbsvorteilen, generischen Strategien nach Porter sowie Outpacing-Strategien behandelt und deren Umsetzung innerhalb der Wertschöpfungskette analysiert.
3 TARGET COSTING: Dieses Kapitel erläutert das Grundkonzept, den Prozess und die Instrumente des Target Costing als strategisches Controlling-Instrument zur marktorientierten Kostensteuerung.
4 DIE OPTIMIERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE: Hier wird der Optimierungsprozess im Detail dargelegt, indem gezeigt wird, wie durch Target Costing Verknüpfungen in der Wertschöpfungskette gezielt kostensenkend genutzt werden können.
5 FAZIT – QUO VADIS: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Implementierung des Target Costing in westlichen Unternehmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Target Costing, Wettbewerbsstrategie, Wertschöpfungskette, Kostenmanagement, Conjoint-Analyse, Zielkosten, Zielkostenlücke, Prozesskostenrechnung, Differenzierungsstrategie, Kostenführerschaft, Outpacing-Strategie, Produktentwicklung, Marktorientierung, Wertaktivitäten, Kundenpräferenzen
Die Arbeit untersucht, wie das Kostenmanagementinstrument "Target Costing" genutzt werden kann, um die Wertschöpfungskette so zu optimieren, dass Unternehmen ihre wettbewerbsstrategischen Zielpreise erreichen und Wettbewerbsvorteile generieren.
Die zentralen Themenfelder sind Wettbewerbsstrategien (nach Porter sowie Gilbert und Strebel), die Wertschöpfungskettenanalyse sowie die theoretische und praktische Anwendung des Target Costing zur Kostenoptimierung.
Das Ziel ist es zu überprüfen, wie die Wertschöpfungskette durch die Implementierung des Target Costing optimiert werden kann, um die wettbewerbsstrategischen Zielvorgaben und Zielpreise erfolgreich umzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Aufarbeitung theoretischer Managementmodelle und nutzt für die praktische Verdeutlichung empirische Beispiele aus der Automobilindustrie.
Im Hauptteil werden zunächst die strategischen Grundlagen geklärt, das Konzept des Target Costing detailliert erläutert und anschließend aufgezeigt, wie konkrete Optimierungsprozesse in der Wertschöpfungskette durch dieses Instrument gesteuert werden.
Target Costing, Wettbewerbsstrategie, Wertschöpfungskette, Kostenmanagement, Conjoint-Analyse, Zielkosten und Kundennutzen.
Die Conjoint-Analyse dient als Instrument, um Kundenpräferenzen für bestimmte Produktfunktionen zu ermitteln und diese in quantifizierbare Zielkosten auf Ebene der Produktkomponenten zu übersetzen.
Die Outpacing-Strategie wird als dynamischer Ansatz hervorgehoben, der die starre Trennung zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung aufbricht und so den strategischen Anforderungen dynamischer Märkte besser gerecht wird.
Es ist ein graphisches Instrument (Value Control Chart), das das Verhältnis zwischen dem Kundenwert einer Komponente und deren Kosten darstellt, um kritische Komponenten zu identifizieren, bei denen Handlungsbedarf besteht.
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