Diplomarbeit, 2005
71 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Der Softwareentwicklungsprozess
2.1 Grundlagen zu Prozessmodellen
2.2 Das Wasserfallmodell
2.3 Allgemeines V-Modell
2.4 Das W-Modell
2.5 Agile Programming mit XP
3 Software-Qualität
3.1 Software-Qualitätssicherung
3.2 Messbarkeit von Software-Qualität
3.2.1 Qualitätsmerkmale nach ISO 9126
3.2.2 Metriken
3.3 Qualität und Kosten
3.4 Qualitätssicherung und Softwaretest
4 Der Testprozess
4.1 Zielsetzung des Testens
4.2 Konventionelle Testphasen
4.2.1 Modultest oder Komponententest
4.2.2 Integrationstest oder Modulgruppentest
4.2.3 Systemtest
4.2.4 Abnahmetest
4.3 Dynamische Programmanalyse
4.3.1 White-Box-Test
4.3.2 Coverage und Metriken im White-Box-Test
4.3.2.1 Kontrollflussorientierte Verfahren
4.3.2.2 Datenflussorientierte Verfahren
4.3.3 Black-Box-Test
4.3.4 Verfahren und Metriken im Black-Box-Test
4.3.5 Gray-Box-Test
4.4 Statische Programmanalyse
4.4.1 Statische Codeanalyse
4.4.2 Inspektion
4.4.3 Review
4.4.4 Walkthrough
4.5 Testautomatisierung
4.5.1 Motivation
4.5.2 Anwendungsbereiche
4.5.3 Werkzeuge zur Testautomatisierung
4.5.3.1 Testroboter
4.5.3.2 Load and Stress
4.5.3.3 Testdatengeneratoren
4.5.3.4 Driver and Stubs
4.5.3.5 Statische Analyse-Tools
4.5.4 Probleme beim Werkzeugeinsatz
4.5.5 Automated Test Life-Cycle Methodology (ATLM)
4.5.6 Aufwand und Nutzen
4.6 Test Maturity Model (TMM)
4.7 Test und Management
4.7.1 Motivation und Ziele
4.7.2 Testendekriterien
4.7.3 Testteamstruktur
4.7.4 Risikomanagement
4.7.5 Kosten und Wirtschaftlichkeit
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie eine hohe Softwarequalität erreicht und Fehlerkosten bei der Entwicklung und Wartung reduziert werden können, ohne die Wirtschaftlichkeit des Projekts durch überhöhte Testkosten zu gefährden. Der Fokus liegt dabei auf der systematischen Optimierung des Testmanagements und der Testprozesse.
4.3.2.1 Kontrollflussorientierte Verfahren
Im Wesentlichen kann im White-Box-Verfahren zwischen den kontrollflussorientierten und den datenorientierten Testtechniken unterschieden werden. Das Ziel diese beiden Verfahren anzuwenden, ist die Bewertung der Vollständigkeit von Softwaretests.
Kontrollflussbasierende Verfahren werden sowohl im Modultest als auch im Integrationstest angewendet, wobei sie größere Bedeutung für den Modultest haben. Grundlage für die Anwendung der Verfahren ist der Kontrollflussgraph, welcher für das zu testende Programm erstellt werden muss. Der Graph besteht aus einer endlichen Menge von Knoten. Jeder Knoten stellt eine Anweisung dar.
1 Einleitung: Beleuchtet die Bedeutung von Softwarequalität, die hohen Kosten durch Softwarefehler und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Testmaßnahmen.
2 Der Softwareentwicklungsprozess: Gibt einen Überblick über verschiedene Prozessmodelle wie das Wasserfall-, V- und W-Modell sowie agile Ansätze wie XP und deren Auswirkungen auf das Testwesen.
3 Software-Qualität: Definiert Softwarequalität, stellt Messgrößen nach ISO 9126 sowie Metriken vor und erörtert das Kostenverhältnis zwischen Vorbeugung, Prüfung und Fehlerfolge.
4 Der Testprozess: Beschreibt detailliert die verschiedenen Testphasen, Testtechniken (statisch und dynamisch), die Möglichkeiten der Testautomatisierung, das Reifemodell TMM sowie die Aufgaben des Testmanagements.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer risikoorientierten Teststrategie und mahnt zur vorsichtigen, prozessorientierten Einführung von Testautomatisierung.
Softwarequalität, Qualitätssicherung, Testmanagement, Testprozess, Softwaretest, Testautomatisierung, White-Box-Test, Black-Box-Test, Metriken, Fehlerkosten, V-Modell, W-Modell, Risikomanagement, Test Maturity Model, Softwareentwicklung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung von Testprozessen in der Softwareentwicklung, um eine hohe Softwarequalität zu erreichen und Kosten durch Fehler zu minimieren.
Die Arbeit behandelt Prozessmodelle, Softwarequalitätssicherung, verschiedene Testverfahren, Testautomatisierung sowie organisatorische Aspekte wie das Testmanagement und Risikomanagement.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Qualität gesteigert und Fehlerkosten reduziert werden können, ohne dass das Testen die Wirtschaftlichkeit des Softwareprojekts gefährdet.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die den Stand der Technik hinsichtlich Vorgehensmodellen, Testmethodik und Qualitätsmetriken strukturiert zusammenfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Softwareentwicklungsprozessen, die Messbarkeit von Qualität, eine detaillierte Aufarbeitung der Testphasen und -verfahren sowie die strategische Planung des Testmanagements.
Zentrale Begriffe sind Softwarequalität, Testprozess, Testautomatisierung, Fehlerkosten, risikoorientiertes Testen und Testmanagement.
Das W-Modell erweitert das V-Modell, indem es das Testen nicht als nachgelagerte Phase, sondern als parallelen Prozess bereits ab Projektstart innerhalb des Entwicklungszyklus betrachtet.
Testautomatisierung ist keine Allheilmittel und erfordert hohe Investitionen in Tools und Know-how. Ein unorganisierter Prozess kann durch Automatisierung sogar kontraproduktiv wirken, da die notwendige Wiederholbarkeit nicht gegeben ist.
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