Diplomarbeit, 2001
99 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Electronic Commerce
2.1.1 Bedeutung
2.1.2 Entwicklung und technische Basis
2.1.3 Erscheinungsformen
2.2 Beschaffung in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens
2.2.1 Bedeutung
2.2.2 Aufgaben und Instrumente
2.2.3 Kosten
3. eCommerce in der Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens
3.1 Motivation für den Einsatz elektronischer Beschaffungssysteme
3.2 Nutzungsmöglichkeiten
3.2.1 Informationsrecherche
3.2.2 Interaktive Bestellungen
3.2.3 eProcurement
3.3 Rechtlicher Rahmen
3.3.1 Rabattgesetz und Zugabeverordnung
3.3.2 Kartellrecht
3.3.3 Vertragsrecht im Internet
3.4 Zwischenergebnis
4. Standortanalyse der P.E.G.
4.1 Material und Methode
4.2 Unternehmen P.E.G.
4.2.1 Geschäftsmodell
4.2.2 Leistungsspektrum
4.2.3 Ziele
4.3 Wettbewerberanalyse
4.3.1 Darstellung Geschäftsmodelle
4.3.2 Zusammenfassung der Leistungen
4.3.3 Bewertung
4.4 Mitgliedshäuser
4.4.1 Struktur
4.4.2 Wünsche der Mitglieder in Bezug auf eCommerce
4.5 Zwischenergebnis
5. Ansätze von eCommerce Lösungen für die P.E.G.
5.1 Methodisches Vorgehen
5.2 Beschreibung der Ansätze
5.2.1 Fachportal P.E.G.
5.2.2 B2B Lösung
5.2.3 eMarketplace
5.3 Bewertung der Ansätze
5.3.1 Fachportal P.E.G.
5.3.2 B2B Lösung
5.3.3 eMarketplace
5.4 Strategische Empfehlung
6. Resümee
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten der Integration von eCommerce in den Beschaffungsprozess stationärer Gesundheitseinrichtungen. Das primäre Ziel ist es, zu eruieren, in welcher Form die P.E.G. e.G. München zukünftig eCommerce-Serviceleistungen anbieten kann, um für die Genossenschaft und ihre Mitgliedshäuser effektiven Nutzen zu generieren.
2.1.1 Bedeutung
Electronic Commerce aus dem Englischen übersetzt, bedeutet elektronischer Handel. Es ist ein Begriff, der zwar weit verbreitet, dessen Inhalt jedoch noch nicht abschließend geklärt ist. So finden sich in der Literatur eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen des Electronic Commerce (eCommerce).
Haertsch hat die wesentlichen von ihnen zusammengetragen und ihre Kernaspekte in folgender Definition abgebildet: ,,Unter Electronic Commerce wird die Unterstützung von Geschäftstransaktionen, Geschäftsprozessen und Beziehungen zu sämtlichen internen und externen Partnern eines Unternehmens durch Informations- und Kommunikationstechnologien verstanden." Es handelt sich somit nicht ausschließlich um einen Online- Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Es gilt vielmehr: "Internet sales are just the tip of the iceberg of economic value that companies can derive from e- commerce."
Synonym zu eCommerce werden häufig auch der Begriff Electronic Business (eBusiness) oder Electronic Service (eService) verwendet. eBusiness meint jedoch eine Geschäftstätigkeit, die vollständig auf das Internet konzentriert ist, wie z.B. Online-Werbung, Online- Servicedienste oder die Erstellung von Websites. eService umfasst dagegen alle Dienstleistungen, die auf elektronische Wege angeboten und in Anspruch genommen werden.
Aus technologischer Sicht ist eCommerce die Bemühung, mit Hilfe von Internettechnologien, Kommunikations-, Auftrags- und Klärungsprozesse sowie inner- und zwischenbetrieblichen Workflow abzubilden. Hierzu werden das freie Internet, betrieblich geschlossene Intranets oder Extranets, bei denen ein Intranet ausgewählten Kunden oder Lieferanten geöffnet wird, genutzt. Die im eCommerce umgesetzten Prozesse sind dabei vollständig medialisiert, das heißt über elektronische Medien erreichbar und bedienbar und finden somit in einem virtuellen Arbeitsraum statt.
1. Einleitung: Darstellung der Ausgangslage durch steigenden Kostendruck im Gesundheitswesen und Identifikation des eCommerce als Optimierungschance für Beschaffungsprozesse.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der technologischen Basis und Formen des eCommerce sowie der Bedeutung und Kostenstruktur der Beschaffung in Krankenhäusern.
3. eCommerce in der Beschaffung stationärer Einrichtungen des Gesundheitswesens: Analyse der Nutzenpotenziale, wie eProcurement und eSourcing, sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen.
4. Standortanalyse der P.E.G.: Analyse des Geschäftsmodells der P.E.G., des Wettbewerbsumfeldes und der Bedürfnisse der Mitgliedshäuser in Bezug auf eCommerce.
5. Ansätze von eCommerce Lösungen für die P.E.G.: Konkretisierung und kritische Bewertung von drei Lösungsansätzen: Fachportal, B2B-Lösung und eMarketplace.
6. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und strategische Handlungsempfehlung zur schrittweisen Integration von eCommerce bei der P.E.G.
eCommerce, P.E.G. e.G., Gesundheitswesen, stationäre Einrichtungen, Beschaffung, Einkaufsgemeinschaft, eProcurement, eSourcing, eMarketplace, B2B, Kostenoptimierung, Prozessoptimierung, Standortanalyse, Strategie, Materialwirtschaft
Die Arbeit analysiert, wie eCommerce-Technologien genutzt werden können, um den Beschaffungsprozess in stationären Einrichtungen des Gesundheitswesens effizienter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Electronic Commerce, der spezifischen Beschaffungssituation in Krankenhäusern, einer detaillierten Marktanalyse von Einkaufskooperationen und der Bewertung technischer eCommerce-Lösungsansätze.
Das Ziel ist die Erarbeitung einer strategischen Empfehlung für die P.E.G. e.G., wie sie ihren Mitgliedern eCommerce-Dienstleistungen anbieten kann, um einen beiderseitigen Nutzen (Win-Win-Situation) zu erzielen.
Es wird eine Standortanalyse durchgeführt, die auf Sekundäranalysen interner Quellen, einer Marktanalyse von Wettbewerbern sowie einer Befragung von Mitgliedshäusern der P.E.G. basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, eine Analyse der Ist-Situation der P.E.G. inklusive Wettbewerbervergleich sowie die Vorstellung und Bewertung von drei konkreten eCommerce-Ansätzen.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie P.E.G. e.G., Beschaffungsmanagement, elektronische Marktplätze, eProcurement, Kostenminimierung und Genossenschaftsmodell aus.
Die Autorin stuft die B2B-Variante als realisierbare Strategie ein, besonders für kleinere Häuser ohne eigenes Materialwirtschaftssystem, empfiehlt jedoch eine schrittweise Einführung über Pilotprojekte.
Das Kartellrecht ist bei der Bündelung von Beschaffungsvolumen relevant. Die Arbeit erläutert, wie durch die Einbeziehung der Servicegesellschaft der P.E.G. wettbewerbskonforme Lösungen gestaltet werden können.
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