Diplomarbeit, 2007
154 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) auf den Gläubigerschutz und die Kapitalerhaltung. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Neuerungen des MoMiG und ihre Auswirkungen auf die GmbH-Rechtsform im Kontext der europäischen Rechtsentwicklung.
Kapitel A bietet eine Einführung in das Thema und skizziert die Relevanz der GmbH-Reform im europäischen Kontext. Kapitel B untersucht die Gründe für das Reformbestreben im GmbH-Recht und beleuchtet die Entwicklung der GmbH-Rechtsform im Vergleich zu europäischen Kapitalgesellschaftsformen. Es werden insbesondere die Herausforderungen durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und die Notwendigkeit zur Bekämpfung von Missbräuchen im GmbH-Recht analysiert. Kapitel C gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen des MoMiG, insbesondere im Hinblick auf die Beschleunigung von Unternehmensgründungen, die Erleichterung der Kapitalaufbringung und die Erweiterung der Möglichkeiten des gutgläubigen Erwerbs von Gesellschaftsanteilen. Kapitel D analysiert die Auswirkungen des MoMiG auf den Gläubigerschutz, wobei die neuen Regelungen zur Gründungserleichterung, zur Handhabung der Gesellschaftsanteile und zur Bekämpfung von Missbräuchen in der Krise im Detail betrachtet werden. Kapitel E widmet sich den Auswirkungen des MoMiG auf die Kapitalerhaltung, insbesondere den Änderungen im Eigenkapitalersatzrecht und den neuen Regelungen zum Cash-Pooling. Kapitel F gibt einen Ausblick auf aktuelle alternative Reformvorschläge und die Entwicklung hin zu einer europäischen GmbH.
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Themen des deutschen GmbH-Rechts, insbesondere auf die Auswirkungen des MoMiG auf den Gläubigerschutz und die Kapitalerhaltung. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen zählen: GmbH-Recht, Gläubigerschutz, Kapitalerhaltung, MoMiG, Mindestkapital, Gesellschaftsanteile, Eigenkapitalersatzrecht, Cash-Pooling, Missbrauch, europäische Rechtsentwicklung, Rechtsprechung des EuGH.
Das MoMiG ist das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“, das die GmbH-Rechtsform attraktiver machen und Missbrauch verhindern soll.
Durch Erleichterungen bei der Gründung (z. B. geringeres Mindestkapital bei der UG) und Änderungen bei der Haftung ergeben sich neue Herausforderungen für den Schutz der Gläubiger.
Das MoMiG deregulierte das Eigenkapitalersatzrecht und verlagerte wesentliche Regelungen in die Insolvenzordnung, um die Handhabung von Gesellschafterdarlehen zu vereinfachen.
Die UG ist eine Variante der GmbH, die mit einem Mindestkapital von nur einem Euro gegründet werden kann, um im Wettbewerb mit ausländischen Rechtsformen wie der englischen Ltd. zu bestehen.
Das MoMiG enthält Neuregelungen zur Sicherung des Cash-Poolings im Konzern, um die Liquiditätssteuerung rechtssicherer zu gestalten.
Gründe waren der Wettbewerb der europäischen Gesellschaftsformen (durch EuGH-Urteile wie „Centros“) und die Zunahme von Missbräuchen wie „Firmenbestattungen“.
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