Diplomarbeit, 2007
72 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht die Mechanismen der Ansteckung von Kreditinstituten, welche zu einer systemweiten Bankenkrise führen können. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Ursachen und Folgen des systemischen Risikos im Bankensektor zu entwickeln und geeignete Interventionsmaßnahmen zu erforschen, um die Sicherheit und Stabilität des Bankensystems zu gewährleisten.
Das erste Kapitel führt in die Thematik des systemischen Risikos im Bankensektor ein und erläutert die wichtigsten Ursachen und Folgen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Informationseffekten im Bankensektor und analysiert die Auswirkungen von rationalem Herdenverhalten auf das systemische Risiko. Kapitel 3 untersucht die Dominoeffekte, die durch Interbankeneinlagen entstehen können und die Bedeutung der Interbanken-Zahlungssysteme für die Ansteckungsgefahr. Kapitel 4 analysiert die Vermögenseffekte im Bankensektor und die Rolle der Portfoliodiversifikation für die Entstehung von systemischem Risiko.
Die Arbeit befasst sich mit dem systemischen Risiko im Bankensektor, einem zentralen Thema der modernen Finanzökonomie. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Systemisches Risiko, Ansteckung, Bankenkrisen, Informationseffekte, Interbankeneinlagen, Interbanken-Zahlungssystem, Vermögenseffekte, Portfoliodiversifikation, Rationalität, Herdenverhalten, Interventionsmaßnahmen, Finanzstabilität.
Es beschreibt die Gefahr, dass der Ausfall einer einzelnen Bank eine Kettenreaktion auslöst, die das gesamte Finanzsystem zum Zusammenbruch bringen kann.
Dominoeffekte entstehen primär durch Interbankeneinlagen und vernetzte Zahlungssysteme, über die finanzielle Schieflagen direkt an andere Institute weitergegeben werden.
Informationseffekte können dazu führen, dass Einleger massenhaft ihre Gelder abziehen (Bank Run), wenn sie glauben, dass andere Einleger dasselbe tun, was auch solvente Banken gefährdet.
Dazu gehören Einlagensicherungssysteme, Liquiditätshilfen durch Zentralbanken und eine strenge Bankenregulierung zur Begrenzung von Ansteckungsgefahren.
Während Diversifikation das Risiko einzelner Banken senkt, kann sie über Vermögenseffekte dazu führen, dass Krisen in einem Markt schneller auf andere Märkte und Institute übertragen werden.
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