Diplomarbeit, 2007
100 Seiten, Note: 1,6
1 EINLEITUNG
1.1 Aufgabenstellung und Gang der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Das touristische Produkt
2.2 Strategische Marketinginstrumente im Tourismus
2.2.1 Leitbild / Mission / Corporate Identity (CI)
2.2.2 Positionierungs- & Marketingziele
2.2.3 Unternehmungsführung bzw. Strategische Planung
2.3 Die operativen Marketinginstrumente des Tourismus
2.3.1 Besonderheiten des touristischen Dienstleistungsmarketing
2.3.2 Distributionspolitik
2.3.3 Kommunikationspolitik
2.3.4 Personalpolitik
2.3.5 Ausstattungspolitik
2.3.6 Preispolitik
2.3.7 Dienstleistungsprozess
2.3.8 Produktpolitik
2.4 Der Marketing Plan
2.4.1 Von der Marketingplanung zum Marketingplan
2.4.2 Inhalte eines Marketingplanes
2.4.2.1 Analyse der aktuellen Marketingsituation
2.4.2.2 Analyse der Stärken und Schwächen / Chancen und Risiken
2.4.2.3 Planziele
2.4.2.4 Marketingstrategien
2.4.2.5 Auswahl der Maßnahmenprogramme
2.4.2.6 Erstellen von Kontroll- und Eingreifmöglichkeiten
3 DIENSTLEISTUNGSQUALITÄT IM TOURISMUS
3.1 Die Entstehung des Qualitätsmanagements
3.2 Qualitätsmanagementkonzepte
3.2.1 Grundsätze des Qualitätsmanagements nach ISO 9000:2000 ff.
3.2.2 Grundsätze des Qualitätsmanagements nach dem EFQM-Modell für Excellence
3.3 Dienstleistungsqualitätsmodell nach Parasuraman, Zeithaml und Berry
3.4 Methoden zur Messung von Dienstleistungs-/Servicequalität
3.4.1. Nachfragerorientierte, objektive Methoden zur Messung der Dienstleistungsqualität
3.4.1.1 Expertenbeobachtung
3.4.1.2 Silent-Shopper-Verfahren
3.4.2. Nachfrageorientierte, subjektive Methoden zur Messung der Dienstleistungsqualität
3.4.2.1 Multiattributive Verfahren / SERVQUAL
3.4.2.2 Vignette Methode
3.4.2.3 Sequenzielle Ereignismethode
3.4.2.4 Beschwerdemanagement
3.4.2.5 Problem- Detecting- Methode
3.4.2.6 Frequenz- Relevanz- Analyse für Probleme
4 SITUATIONSANALYSE DER TOURISMUSDESTINATION GRÖNLAND
4.1 Grönland im Wandel der Zeit
4.2 Das touristische Angebot
4.2.1 Anreise-/ Transportmöglichkeiten
4.2.1.1 Anreise per Flugzeug
4.2.1.2 Kreuzfahrtankünfte / Schiffsreisen
4.2.2 Beherbergungsbetriebe
4.2.2.1 Hotelklassifikationen nach HORESTA
4.2.3 Gästezahlen & -strukturen
4.2.3.1 Gästezahlen
4.2.3.2 Herkunftsstrukturen
4.2.3.3 Übernachtungsarten & Reismotive
4.2.4 Touren und Events
4.3 Greenland Business und Tourism Council
4.3.1 Vision & Mission der Unternehmung
4.3.2 Struktur der Organisation
4.3.2.1 Regionalvertretungen
4.3.2.2 Tourist-Info
4.3.3 Budget der Organisation
4.3.4 www.greenland.com
4.3.5 Marketingaktivitäten
4.4 SWOT-Analyse der Tourismusdestination Grönland
4.4.1 Stärken-Schwächen-Profil
4.4.1.1 Strategische Erfolgsfaktoren
4.4.1.2 Strategische Problemfelder
4.4.2 Chancen-Risiken-Analyse
4.4.2.1 Chancen
4.4.2.2 Risiken
4.4.3 SWOT-Analyse
5 ANALYSE DER TOURISTISCHEN MARKETINGSTRATEGIE DES GREENLAND TOURISM & BUSINESS COUNCIL
5.1 Strategische Zielsetzungen
5.2 Zielmarktorientierte Marketing-Strategie-Pläne
5.2.1 Situationsanalyse
5.2.2 Ziel- und Strategieplanung
5.2.3 Maßnahmenplanung
5.3 Bewertung der Marketing-Mix Komponenten
5.3.1 Distributionspolitik
5.3.2 Produktpolitik
5.3.3. Preispolitik
5.3.4 Kommunikationspolitik
5.3.5 Dienstleistungsprozess
5.3.6 Zusammenfassung
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
6.1 Qualitätsmessungen
6.2 Maßnahmen zur Steigerung der Dienstleistungsqualität
6.3 Schaffung eines Qualitätsimages
7 FAZIT
Diese Diplomarbeit analysiert die Marketingplanung der Tourismusdestination Grönland mit dem Ziel, Schwächen im aktuellen Marketingplan zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Dienstleistungs- und Servicequalität zu formulieren, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Destination zu sichern.
3.4.1.1 Expertenbeobachtung
Durch die Analyse von geschulten Sozialforschern (Experten), können Informationen über wesentliche Mängel bei Kundenkontaktsituationen (Leistungserstellungsprozess) und des daraus resultierenden Kundenverhaltens gewonnen werden. Das Problem dabei ist, dass durch ein Mitwissen der zu untersuchenden Dienstleister bzw. deren Mitarbeiter oft der Beobachtungseffekt verzerrt wird, da die Probanden nicht natürlich auf die Kundenkontaktsituation reagieren. Hieraus kann nur unzureichend auf das Situationserleben der Kunden geschlossen werden.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich des Grönland-Tourismus und Erläuterung des Gangs der Arbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erarbeitung der Marketinggrundlagen für touristische Produkte und Erläuterung des Prozesses der Marketingplanung.
3 DIENSTLEISTUNGSQUALITÄT IM TOURISMUS: Definition von Dienstleistungsqualität und Vorstellung verschiedener Messmethoden zur Qualitätssicherung.
4 SITUATIONSANALYSE DER TOURISMUSDESTINATION GRÖNLAND: Analyse des touristischen Angebots, der Organisation des Greenland Business & Tourism Council sowie Durchführung einer SWOT-Analyse der Destination.
5 ANALYSE DER TOURISTISCHEN MARKETINGSTRATEGIE DES GREENLAND TOURISM & BUSINESS COUNCIL: Kritische Bewertung der Marketing-Mix-Komponenten der aktuellen Strategiepläne.
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Ableitung konkreter Maßnahmen zur Messung und Steigerung der Dienstleistungsqualität.
7 FAZIT: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Reflexion der erarbeiteten Lösungsansätze.
Tourismusmarketing, Grönland, Dienstleistungsqualität, Destinationsmarketing, Marketingplan, SWOT-Analyse, Qualitätsmanagement, SERVQUAL, Kundenorientierung, Greenland Business & Tourism Council, Servicequalität, touristisches Produkt, Marketingstrategie, Qualitätsmessung.
Die Arbeit analysiert die aktuelle Marketingplanung der Tourismusdestination Grönland und untersucht, wie die Servicequalität touristischer Dienstleistungen durch prozessorientiertes Marketing gesteigert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf dem touristischen Marketing, der Messung von Dienstleistungsqualität und der situationsbezogenen Strategieanalyse der Tourismusorganisation Grönlands.
Ziel ist die Identifikation von Stärken und Schwächen der grönländischen Marketingplanung sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für ein prozessbezogenes Qualitätsmanagement.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer Expertenbefragung des Marketing-Direktors des Greenland Business & Tourism Council, ergänzt durch eine SWOT-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Marketings, die Analyse der Situation Grönlands als Destination sowie die kritische Bewertung der konkreten Marketing-Mix-Komponenten.
Wichtige Begriffe sind destinationsspezifisches Marketing, Qualitätsmanagement (ISO, EFQM), SERVQUAL-Modell, Dienstleistungskette und die spezifische Situation der Destination Grönland.
Der Autor sieht die Organisation als zentrales Marketingorgan positiv, bemängelt jedoch das Fehlen eines eigenen Direktvertriebs und die schwache Steuerung der Qualitätsstandards über die gesamte Wertkette.
Besonders die logistischen Herausforderungen durch fehlende Straßenverbindungen und der damit verbundene hohe Preisdruck im Hochpreissegment der Reiseveranstalter stellen zentrale Probleme dar.
Es wird die Einführung branchenübergreifender Qualitätszirkel und eines einheitlichen Qualitätslabels empfohlen, um die Dienstleistungskette professioneller zu steuern.
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