Diplomarbeit, 2002
85 Seiten, Note: 2,3
EINLEITUNG
1. DIE VORGESCHICHTE DER FILMMUSEEN
1.1. Geschichte des Films
1.2. Entstehung der Filmarchive
2. FILMMUSEUM AMSTERDAM (STICHTING NEDERLANDS FILMMUSEUM)
2.1. Geschichte und Entwicklung
2.1.1. Gründung
2.1.2. Gegenwärtige Situation
2.2. Prüfung des Filmmuseums anhand der Museumsdefinition
2.2.1. Sammeln
2.2.2. Bewahren
2.2.3. Forschen
2.2.4. Vermitteln
2.2.5. Präsentieren
2.3. Zusammenfassung
3. FILMMUSEUM BERLIN (STIFTUNG DEUTSCHE KINEMATHEK)
3.1. Geschichte und Entwicklung
3.1.1. Gründung
3.1.2. Gegenwärtige Situation
3.2. Prüfung des Filmmuseums anhand der Museumsdefinition
3.2.1. Sammeln
3.2.2. Bewahren
3.2.3. Forschen
3.2.4. Vermitteln
3.2.5. Präsentieren
3.3. Zusammenfassung
4. VERGLEICH DER FILMMUSEEN
4.1. Gemeinsamkeiten
4.2. Unterschiede
5. RESÜMEE
Diese Arbeit vergleicht das Filmmuseum Amsterdam und das Filmmuseum Berlin, um zu analysieren, wie beide Institutionen trotz unterschiedlicher Geschichte und Ausrichtung den musealen Auftrag erfüllen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwieweit diese Einrichtungen unter den Begriff „Museum“ subsumiert werden können und wie sie die fünf Säulen der Museologie – Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und Präsentieren – umsetzen.
1.1. Geschichte des Films
Warum werden Filme gesammelt und wozu dienen Filmmuseen? Um die Entwicklung der Filmmuseen nachzuvollziehen, ist es notwendig, sich die Geschichte des Films vor Augen zu führen. Der Film beeinflusst täglich unser Leben und ist aus unserer Kultur nicht mehr wegzudenken. Aber aus welchen Gründen wurde das Medium so bedeutend? Beeindruckend ist die sehr schnelle Entwicklung vom simplen Amateurfilm zum perfekt durchorganisierten Massenmedium. Im Folgenden möchte ich daher kurz die Geschichte des Films darstellen:
Die ersten Filme wurden Ende 1895 von den Brüdern Lumiére in Paris mit dem von Ihnen konstruierten Kinematographen und von den Gebrüdern Skladanowski in Berlin mit einem Bioskop der Öffentlichkeit vorgeführt. Die Vorführer nutzten zum ersten Mal den „stroboskopischen Effekt“: Einzelne Photographien werden hintereinandergeschnitten, wobei ausgenutzt wird, dass das menschliche Auge schnell wechselnde Einzelbilder (ab 16 Bilder pro Sekunde) als kontinuierliche Bewegung erkennt. Für einen flimmerfreien und schonenden Ablauf des Filmes wurde ab 1896 das sog. Malteserkreuz (ein vierflügeliges Kreuz) und die Doppelflügelblende, beide von Oskar Messter entwickelt, eingesetzt, um den Filmprojektor während der Wiedergabe des Bildes zu unterbrechen. Dabei wird eine Frequenz von 48 Bildern pro Sekunde erreicht, dennoch hat sich die Norm von 24 Bildern pro Sek. durchgesetzt. Das Malteserkreuz ist in seiner Bauweise bis heute unverändert geblieben.
EINLEITUNG: Einführung in die Problematik und Zielsetzung der Untersuchung von Filmmuseen als Institutionen.
1. DIE VORGESCHICHTE DER FILMMUSEEN: Überblick über die historische Entwicklung des Mediums Film und die Entstehung der ersten Filmarchive.
2. FILMMUSEUM AMSTERDAM (STICHTING NEDERLANDS FILMMUSEUM): Detaillierte Darstellung der Geschichte, Sammlung und Arbeitsweise des Amsterdamer Filmmuseums.
3. FILMMUSEUM BERLIN (STIFTUNG DEUTSCHE KINEMATHEK): Analyse der Entstehung und der heutigen Funktionen des Filmmuseums Berlin.
4. VERGLEICH DER FILMMUSEEN: Gegenüberstellung der Arbeitsweisen, Schwerpunkte und Gemeinsamkeiten beider Institutionen.
5. RESÜMEE: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Filmmuseen im musealen Kontext.
Filmmuseum, Kinemathek, Filmarchiv, Filmgeschichte, Filmmaterial, Konservierung, Restaurierung, Museumsdefinition, Filmverleih, Sammlungsmanagement, Filmkultur, Medienarchive, Filmwissenschaft, Dokumentationsfilm, Archivarbeit.
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zweier europäischer Institutionen, die sich als Filmmuseen definieren, und untersucht deren Struktur, Aufgaben und historische Entwicklung.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die fünf musealen Säulen: Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln und Präsentieren im Kontext filmischer Medien.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die Häuser in Amsterdam und Berlin organisatorisch und methodisch unterscheiden und ob sie trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze als „Museen“ im klassischen Sinne gelten können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews mit Mitarbeitern beider Filmmuseen, um einen praxisnahen Einblick in den Museumsalltag zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert ausführlich die Geschichte, die Sammlungsschwerpunkte sowie die technischen und musealen Strategien des Filmmuseums Amsterdam und des Filmmuseums Berlin.
Neben Begriffen wie Filmmuseum und Kinemathek stehen Konservierung, Archivarbeit und Filmkultur im Mittelpunkt der Analyse.
Amsterdam legt den Schwerpunkt stark auf das Medium Film als Exponat in der Kinemathek, während Berlin durch eine aufwendige Dauerausstellung mit physischen Artefakten einen stärkeren Fokus auf die kulturhistorische Inszenierung legt.
Der Wechsel von „Deutsche Kinemathek“ zu „Filmmuseum Berlin“ sollte das Haus für das Publikum verständlicher machen und die neue Rolle als Ort der Dauerausstellung im Filmhaus am Potsdamer Platz betonen.
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