Bachelorarbeit, 2007
82 Seiten, Note: 87%
1 Einleitung
1.1 Hintergrund und Relevanz des Themas
1.2 Problemstellung
1.3 Ziel der Studie
1.4 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Konsumentenwahrnehmung und -einstellung
2.1.1 Wahrnehmung der Konsumenten
2.1.2 Ansichten und Einstellungen der Konsumenten
2.2 Branding-Strategien
2.2.1 Branding
2.2.2 Der Brand beziehungsweise die Marke
2.2.3 Optionen zur Gestaltung der Branding Strategien
2.2.4 Brand Equity
2.3 Co-Branding
2.3.1 Co-Branding-Definition
2.3.2 Begriffsabgrenzung
2.3.3 Co-Branding als eine Markenerweiterung
2.3.4 Ausprägungsformen von Co-Branding
2.3.5 Chancen des Co-Brandings
2.3.6 Risiken des Co-Brandings
2.3.7 Erfolgsfaktoren des Co-Brandings
2.4 Die türkischen Konsumenten in Deutschland
2.4.1 Die ersten Türken als Gastarbeiter
2.4.2 Beitrag der Türken zur deutschen Volkswirtschaft
2.4.3 Ethno-Marketing
2.4.4 Konsumverhalten der Türken in Deutschland
2.5 Muslime in Deutschland
2.5.1 Speisevorschriften der Muslime
2.6 Überblick über ausgewählte Studien des Co-Brandings
2.7 Zusammenfassung
3 Methodik
3.1 Ziel der Forschung
3.2 Datenerhebung
3.2.1 Sekundäre Datenerhebung
3.2.2 Primäre Datenerhebung
3.3 Herangehensweise der Forschung
3.4 Strategie der Forschung
3.5 Gestaltung der Forschung
3.5.1 Umfrage
3.5.2 Fragebogengestaltung
3.5.3 Stichprobenprozess
3.6 Mögliche Beschränkungen
3.6.1 Validität
3.6.2 Interne Validität
3.6.3 Externe Validität
4 Empirische Untersuchung
4.1 Porträt der Firma Egetürk
4.2 Porträt der Firma Zimbo
4.3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.3.1 Soziodemografische Stichproben-Charakteristika
4.3.2 Auswertung der Fragen
4.4 Interpretation der Ergebnisse
4.4.1 Soziodemografische Stichproben-Charakteristika
4.4.2 Interpretation der Fragen
5 Fazit
5.1 Erste Forschungsfrage
5.2 Zweite Forschungsfrage
5.3 Dritte Forschungsfrage
5.4 Schlussfazit
6 Weitere Vorschläge
6.1 Vorschläge für Unternehmen
6.2 Vorschläge für weitere Forschungen
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Co-Branding als strategische Option zur Etablierung türkischer Lebensmittelmarken im deutschen Einzelhandel. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, wie türkische Konsumenten auf eine Kooperation zwischen einer türkischen und einer deutschen Marke reagieren und wie sich diese Markenallianz auf das Markenimage der beteiligten Unternehmen auswirkt.
2.3.4.4 Complementary Competence Co-Branding
Gemäß Blackett und Boad wird die höchste Stufe der Wertschöpfung dadurch erreicht, dass sich zwei starke und ergänzende Marken zusammenschließen, um ein Produkt herzustellen, das mehr als nur die Summe der einzelnen Teile ist. Hierbei werden die Kernkompetenzen in das Co-Branding eingegeben. Die Kooperation zwischen Esso und der britischen Supermarktkette Tesco stellt ein derartiges Beispiel dar. Die Unternehmen setzten das Prinzip von 24-Stunden-Minisupermärkten an Tankstellen um. Beide Parteien führten ihre größten und erfolgreichsten Komponenten aus den jeweiligen Branchen in das Co-Branding ein und rühmten sich mit dem Erfolg. Im Gegensatz zu Ingredient Branding, brauchen hier die Parteien einander nicht, die Produkte können auch unabhängig voneinander verkauft werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Markenmanagements und führt in die Thematik des Co-Brandings als Strategie für den Markteintritt türkischer Produkte ein.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen zu Konsumentenwahrnehmung, Branding-Strategien und spezifischen Aspekten der Zielgruppe (türkische Konsumenten und Muslime in Deutschland).
3 Methodik: Hier werden das Forschungsdesign, die Datenerhebungsmethoden (Sekundärforschung und quantitative Umfrage) sowie der Stichprobenprozess erläutert.
4 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Befragung zur Akzeptanz einer Markenallianz zwischen Egetürk und Zimbo sowie eine sozio-demografische Auswertung.
5 Fazit: Das Fazit beantwortet die drei Forschungsfragen und bestätigt die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Marktchancen und Einstellungsänderungen durch Co-Branding.
6 Weitere Vorschläge: Das Abschlusskapitel gibt praktische Empfehlungen für Unternehmen und benennt Potenziale für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.
Co-Branding, Markenallianz, Egetürk, Zimbo, Türkische Konsumenten, Ethno-Marketing, Helal-Normen, Konsumentenverhalten, Fleischwarenindustrie, Markenwert, Markenstrategie, Markteintritt, Markenimage, Produktfit, Markenfit.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten der Etablierung türkischer Marken in Deutschland mittels Co-Branding-Strategien mit deutschen Unternehmen der Fleischwarenindustrie.
Der Fokus liegt auf der Kombination von Branding-Theorie, dem spezifischen Konsumverhalten türkischer Einwanderer und der empirischen Untersuchung von Markenallianzen.
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob Co-Branding ein geeignetes Mittel für türkische Marken ist, um im deutschen Einzelhandel Fuß zu fassen und welches Vertrauen Konsumenten diesen Allianzen entgegenbringen.
Der Autor verwendet eine Kombination aus sekundärer Literaturanalyse und einer primären quantitativen Straßenumfrage unter 100 türkischstämmigen Konsumenten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Grundlagenteil sowie eine empirische Untersuchung, die das Kaufverhalten und die Einstellung gegenüber der fiktiven Kooperation zwischen Egetürk und Zimbo analysiert.
Wesentliche Begriffe sind Co-Branding, Ethno-Marketing, Markenallianz, türkische Konsumenten, Helal-Normen und Markenwert.
Der Helal-Aspekt ist ein zentrales Entscheidungskriterium für den türkischstämmigen Konsumenten beim Kauf von Fleischwaren und beeinflusst maßgeblich die Akzeptanz von Produkten im deutschen Einzelhandel.
Diese Marken dienen als Fallbeispiel: Egetürk als etablierte türkische Marke und Zimbo als deutscher Partner. Sie symbolisieren die untersuchte Markenallianz zur Erschließung neuer Kundenkreise.
Die Auswertung zeigt deutliche Generationsunterschiede: Während ältere Konsumenten stark an traditionellen Normen und dem türkischen Einzelhandel festhalten, ist die jüngere Generation offener für neue integrative Konzepte.
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