Bachelorarbeit, 2007
44 Seiten, Note: 2.0
Die vorliegende Arbeit untersucht die familienpolitischen Maßnahmen in Frankreich, Schweden und Deutschland mit dem Ziel, deren Auswirkungen auf die Fertilität und die Erwerbstätigkeit von Frauen zu analysieren. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den drei Ländern gestaltet ist und welche familienpolitischen Instrumente zur Förderung des generativen Verhaltens beitragen können.
Die Arbeit beginnt mit einer vergleichenden Analyse der Fertilitätsentwicklung und der Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern in den drei Ländern. Dabei werden die jeweiligen Besonderheiten in Bezug auf die Erwerbstätigenquoten von Frauen mit und ohne betreuungsbedürftigen Kindern sowie die Auswirkungen der Familienpolitik auf das generative Verhalten der Bevölkerung beleuchtet. Das zweite Kapitel widmet sich den familienpolitischen Maßnahmen in Frankreich, Schweden und Deutschland, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen sollen. Dabei werden die Steuer-, Familien- und Betreuungsstrukturen der einzelnen Länder im Detail betrachtet und die jeweiligen Stärken und Schwächen im Ländervergleich herausgestellt.
Familienpolitik, Fertilität, Erwerbstätigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Elternzeit, Elterngeld, Kinderbetreuung, Frankreich, Schweden, Deutschland.
Dies liegt maßgeblich an besseren Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere durch eine höhere Dichte an Kinderbetreuungsplätzen.
Die Arbeit vergleicht Steuersysteme, Elternzeitregelungen, Einkommensersatzleistungen (wie Elterngeld) und die außerfamiliäre Kinderbetreuung.
In Ländern wie Schweden und Frankreich zeigt sich, dass eine hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen dank guter Betreuungsinfrastruktur mit höheren Geburtenraten einhergehen kann.
Frankreich bietet ein sehr gut ausgebautes System an Krippen und Ganztagsschulen, das eine frühe Rückkehr der Mütter in den Beruf unterstützt.
Der Begriff beschreibt den anhaltenden Bevölkerungsrückgang und die Überalterung der Gesellschaft in entwickelten Industrienationen.
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