Diplomarbeit, 2004
76 Seiten, Note: 2,4
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage der Wirkung von Gewaltdarstellungen in den Medien und analysiert insbesondere die aktuellen Entwicklungen in der Bewertung der „Nullhypothese“, also der Annahme, dass Mediengewalt keine Auswirkungen auf den Konsumenten hat.
Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Diskussion um die Wirkung von Gewaltdarstellungen in den Medien und stellt die Relevanz des Themas heraus. Kapitel 2 definiert den Gewaltbegriff, kategorisiert verschiedene Gewaltformen und verfolgt die langfristige Entwicklung von Gewalt. Kapitel 3 behandelt das Thema Medien und beleuchtet die Wirklichkeitskonstruktion durch Massenmedien, die Geschichte der Medienwirkungsforschung sowie verschiedene Forschungsmethoden. Kapitel 4 fokussiert auf die Darstellung von Gewalt in den Medien, insbesondere im deutschen Fernsehen.
Kapitel 5 untersucht Theorien zur Wirkung von Gewaltdarstellungen, darunter die Katharsisthese, Stimulusthese, Habitualisierungsthese, Imitationsthese, Suggestionsthese und Kultivierungsthese. Außerdem werden Theorien der schwachen Wirkungen und der Wirkungslosigkeit beleuchtet. Abschließend werden aktuelle Forschungsbefunde zur Wirkung medialer Gewaltdarstellungen vorgestellt. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Gewaltdarstellungen, Medienwirkung, Mediengewalt, Nullhypothese, Katharsisthese, Stimulusthese, Habitualisierungsthese, Imitationsthese, Suggestionsthese, Kultivierungsthese, Forschungsbefunde, Fernsehen, Deutschland.
Die Nullhypothese geht davon aus, dass Gewaltdarstellungen in den Medien keine nennenswerten Auswirkungen auf das Verhalten oder die Psyche der Konsumenten haben.
Die Katharsisthese besagt, dass das Betrachten von Gewalt Aggressionen abbaut, während die Stimulusthese behauptet, dass es Aggressionen erst anregt.
Gewöhnungseffekte durch häufigen Konsum von Mediengewalt, die zu einer Abstumpfung gegenüber realer Gewalt führen können.
Gängige Methoden sind Laborstudien, Felduntersuchungen, Inhaltsanalysen und die sogenannte Vielseherforschung.
Sie besagt, dass Fernsehkonsum langfristig das Weltbild prägt; Vielseher halten die Welt oft für gefährlicher, als sie tatsächlich ist.
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