Magisterarbeit, 2007
119 Seiten, Note: 1,5
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit der ethischen Betrachtung der heutigen (Nutz-)Tierhaltung und den damit verbundenen Folgen. Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung im Laufe der Geschichte und hinterfragt die ethische Legitimität der Nutzung von Tieren für menschliche Zwecke.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Arbeit und die Relevanz des Themas erläutert. Anschließend werden wichtige Begrifflichkeiten wie „Tier“, „Domestizierung“ und „Speziesismus“ definiert.
In Kapitel 3 wird die These entwickelt, dass Tiere, trotz ihrer Unterschiede zum Menschen, moralische Rechte besitzen. Es werden verschiedene Kriterien zur Unterscheidung von Menschen und Tieren betrachtet, wie z.B. Schmerzempfindung, Seele, Bewusstsein, Intelligenz und Kultur.
Kapitel 4 beleuchtet die Grundlagen der Tierzüchtungslehre und untersucht die Entwicklung der Haustiere sowie die Folgen der Zucht und Selektion. Besondere Aufmerksamkeit wird den Perversionen der Tierzucht gewidmet.
Kapitel 5 widmet sich dem Thema der Tierhaltung und beschreibt die Entwicklung von der traditionellen Bauernhofhaltung zur modernen Massentierhaltung. Es werden die Folgen der Intensivhaltung für die Tiere sowie die ethischen Aspekte der Pelztierzucht untersucht.
Kapitel 6 thematisiert die (Schlacht-)Tiertransporte und Schlachthöfe und beleuchtet die ethischen und tierschutzrelevanten Probleme in diesem Bereich.
Kapitel 7 beschäftigt sich mit dem Thema Tierversuche und beleuchtet die ethischen und wissenschaftlichen Aspekte dieser Praxis. Es werden auch alternative Methoden zu Tierversuchen vorgestellt.
Kapitel 8 analysiert den Koeffizienten Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die Fleischproduktion und die Folgen des Konsumverhaltens.
Kapitel 9 geht der Frage nach, ob und wie die menschliche Spezies über andere Lebewesen steht und setzt sich mit dem Konzept des Speziesismus auseinander.
Kapitel 10 befasst sich mit den Tierrechten und der Tierrechtsbewegung. Es wird die biologische Grundlage für den ethischen Tierschutz erläutert und die Konsequenzen der Tierrechtsbewegung diskutiert.
Kapitel 11 untersucht das menschliche Essverhalten und die Rolle von Vegetariern und Veganern. Es wird auf die Macht der Gewohnheit und die großen Mythen rund um den Konsum von Fleisch und Milchprodukten eingegangen.
Die Arbeit befasst sich mit den ethischen Herausforderungen der modernen (Nutz-)Tierhaltung und verwendet Schlüsselbegriffe wie Speziesismus, Tierrechte, Massentierhaltung, Tierversuche, Nachhaltigkeit, Vegetarismus und Veganismus. Weitere wichtige Themen sind die Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung, die moralische Verantwortung des Menschen gegenüber Tieren sowie die Folgen des Konsumverhaltens für die Tiere, die Umwelt und die menschliche Gesellschaft.
Speziesismus bezeichnet eine Form der Diskriminierung, bei der Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit unterschiedlich moralisch bewertet werden.
In der ethischen Debatte werden Merkmale wie Leidensfähigkeit, Schmerzempfindung, Bewusstsein, Intelligenz, Sprache und Selbstbewusstsein untersucht.
Die Massentierhaltung hat negative Auswirkungen auf das Tierwohl, die Umwelt (Ökologie) und führt zu ethischen Konflikten in der Gesellschaft.
Ja, die Arbeit stellt alternative Methoden zu Tierversuchen vor und diskutiert deren Nutzen sowie die ethische Rechtfertigung dieser Praxis.
Die Tierrechtsbewegung setzt sich für die rechtliche Anerkennung von Tieren als Wesen mit eigenen Rechten ein und fordert Verbesserungen im Umgang mit (Nutz-)Tieren.
Das Essverhalten (Vegetarismus, Veganismus) und die Nachfrage nach tierischen Produkten haben direkte Konsequenzen für die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit der Tierproduktion.
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