Magisterarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 1,1
Die Magisterarbeit von Colette Sierk untersucht die hessischen Erziehungsstellen aus pädagogischer Perspektive. Das Ziel der Arbeit ist es, die strukturellen Bedingungen und die Organisation der Erziehungsstellen zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Qualität der pädagogischen Arbeit zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung der Arbeit und die Relevanz des Themas erläutert. Anschließend werden die pädagogischen Perspektiven auf die Arbeit in Erziehungsstellen beleuchtet, wobei insbesondere auf die besonderen Bedürfnisse von Pflegekindern und die Bedeutung von pädagogischer Professionalisierung eingegangen wird. Das dritte Kapitel analysiert die Strukturbedingungen und Organisation der Erziehungsstellen in Hessen, wobei die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Organisation des Jugendamtes und die spezifische Konzeption der Erziehungsstellen im Detail beleuchtet werden. Im vierten Kapitel werden die Auswirkungen der strukturellen Vorgaben auf die pädagogische Arbeit in den Erziehungsstellen untersucht. Die Arbeit endet mit einem Kapitel über förderliche Strukturen und einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den hessischen Erziehungsstellen, der pädagogischen Arbeit mit „schwierigen“ Pflegekindern, psychoanalytischer Pädagogik, rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendhilfe, Organisation und Management der Erziehungsstellen, professionellem pädagogischem Handeln, strukturellen Bedingungen und deren Auswirkungen auf die Qualität der pädagogischen Arbeit.
Es handelt sich um eine Form der stationären Jugendhilfe, bei der Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in einem familiären Rahmen betreut werden.
Meist sind es Kinder mit schwierigen Biografien oder traumatischen Erfahrungen, die eine besonders intensive pädagogische Begleitung benötigen.
Sie dient als theoretisches Fundament, um die tiefenpsychologischen Bedürfnisse der Pflegekinder und die Dynamik in der Erziehungsstelle zu verstehen.
Die Arbeit zeigt, dass rechtliche und organisatorische Vorgaben (z.B. Zuständigkeiten, Datenschutz) die professionelle pädagogische Arbeit oft behindern können.
Diese Theorie wird genutzt, um die Bedingungen für echtes professionelles Handeln in der Jugendhilfe zu analysieren und zu bewerten.
Es beschreibt die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Jugendamt, dem Leistungserbringer (Erziehungsstelle) und dem Leistungsberechtigten (Kind/Eltern).
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