Diplomarbeit, 2006
70 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Veranstaltungsmanagement
2.1 Arten von Veranstaltungen
2.2 Ziele von Veranstaltungen
2.3 Planung von Veranstaltungen
2.4 Ablauf von Veranstaltungen
2.5 Nachhaltigkeit im Veranstaltungsmanagement
2.5.1 Begriff Nachhaltigkeit
2.5.2 Beschaffung
2.5.3 Entsorgung
2.5.4 Mobilität
2.5.5 Kommunikation
2.5.6 Rahmenprogramm
2.5.7 Chancengleichheit
2.5.8 Grenzen
3 Klimaneutralität
3.1 Definition
3.2 Ursprung
3.3 Möglichkeiten
3.3.1 EU-Emissionshandel
3.3.2 Clean Development Mechanism
3.3.3 Joint Implementation
3.3.4 Verified Reduction Projects
3.3.5 Nationale Ausgleichsprojekte
3.3.6 Fonds
4 Klimaneutralität im nachhaltigkeitsorientierten Veranstaltungsmanagement
4.1 Anbieter
4.2 Motive
4.3 Maßnahmen
4.4 Grenzen
4.5 Beispiel
5 Schlussbetrachtungen
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Veranstaltungsmanagement nachhaltigkeitsorientiert gestaltet werden kann, wobei der Fokus insbesondere auf dem Instrument der Klimaneutralität liegt. Die zentrale Forschungsfrage adressiert die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen dieses Instruments sowie dessen Beitrag zur Kommunikationspolitik eines nachhaltigkeitsorientierten Unternehmens.
2.4 Ablauf von Veranstaltungen
Die Phasen einer Veranstaltung lassen sich grob in Idee, Konzept, Planung, Realisierung und Nachbereitung unterteilen.25
Bei der Ideenkonkretisierung steht zuerst nur eine Vision im Raum. Oft bietet es sich auch an, ein bestimmtes Ziel mit einer Veranstaltung zu erreichen, wie beispielsweise die Einführung eines neuen Produktes oder der Expertenaustausch zu einem wissenschaftlichen Thema.26 Ziel der ersten Phase ist es, diese ersten Ideen soweit zu konkretisieren, dass Eckdaten und Ziele, kurz das Konzept, feststehen. Darin sind die Idee, das Motto, die Zielgruppe, das Budget, eine erste Ablaufplanung und Gedanken zur Umsetzung enthalten.27 Aufgrund dieser Ausarbeitung und gegebenenfalls ersten Anfragen bei Veranstaltungsorten, Künstlern und anderen Programmbeteiligten wird die Entscheidung gefällt, dass Projekt abzubrechen oder weiterzuführen. Für einen Abbruch sollte sich entschieden werden, wenn sich schon an diesem frühen Punkt der Planung herausstellt, dass die gewünschten Ziele nicht erreicht werden können, zum Beispiel wenn das Budget nicht ausreicht, um einen entsprechenden Rahmen zu schaffen oder der gewünschte Künstler nicht auftreten kann. Fällt die Entscheidung zugunsten des Projekts, wird der Projektauftrag formuliert, ein Projektteam zusammengestellt und ein Projektleiter bekannt gegeben.28
In der Diagnosephase wird das Projekt weiter verfeinert. Es erfolgt eine Kostenschätzung für die einzelnen Bereiche, ein Zeitrahmen wird abgesteckt, das Risiko bewertet und das Umfeld untersucht. So sind beispielsweise Parallelveranstaltungen, die zur gleichen Zeit am gleichen Ort oder in kurzem Abstand zum gleichen Thema stattfinden, erfolgskritisch.29 Des Weiteren sollte auch das Einzugsgebiet der Veranstaltung dahingehend beleuchtet werden, ob sich das gewünschte Publikum dort befindet. Eine Skipräsentation in Ostfriesland erzielt sicher einen geringeren Marketingeffekt als in den Bayrischen Alpen. In dieser Phase werden - sofern es nicht schon geschehen ist - auch die für die Veranstaltung bedeutenden Personen angefragt, wie beispielsweise Redner, Referenten oder Künstler, die das Programm mitgestalten oder Vertreter aus Politik und Wirtschaft, deren Anwesenheit aus Marketinggründen vorteilhaft ist.30
1 Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema durch den wachsenden Stellenwert nachhaltiger Veranstaltungen und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Veranstaltungsmanagement: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des professionellen Veranstaltungsmanagements und verknüpft diese mit Anforderungen an eine nachhaltigkeitsorientierte Planung und Durchführung.
3 Klimaneutralität: Das Kapitel definiert den Begriff der Klimaneutralität und stellt detailliert die verschiedenen Mechanismen und Möglichkeiten der Kompensation vor, inklusive rechtlicher und struktureller Rahmenbedingungen.
4 Klimaneutralität im nachhaltigkeitsorientierten Veranstaltungsmanagement: Der Hauptteil analysiert die praktische Anwendung von Klimaneutralität in der Eventbranche, beleuchtet Motive, Maßnahmen, Grenzen und nutzt ein Praxisbeispiel zur Illustration.
5 Schlussbetrachtungen: Die Schlussbetrachtungen ziehen ein Fazit über die Rolle von Klimaneutralität als Instrument und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Veranstaltungen.
Klimaneutralität, Veranstaltungsmanagement, Nachhaltigkeit, Emissionskompensation, CDM, Joint Implementation, EU-Emissionshandel, Unternehmenskommunikation, Green Events, Nachhaltigkeitsstrategie, Zertifikate, Projektmanagement, Gold Standard, Umweltschutz, Klimaschutz.
Die Diplomarbeit untersucht die Integration von Klimaneutralitätsmaßnahmen in das nachhaltigkeitsorientierte Veranstaltungsmanagement und bewertet, wie Events als Kommunikationsinstrument für ökologische Verantwortung genutzt werden können.
Die Arbeit behandelt die Schnittstelle zwischen professionellem Eventmanagement, den Konzepten der unternehmerischen Nachhaltigkeit und den technischen sowie ökonomischen Instrumenten zur Erreichung von Klimaneutralität.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Veranstaltungen nachhaltig gestaltet werden können und welchen spezifischen Beitrag das Instrument der Klimaneutralität zur ökologischen Entlastung und zur Unternehmensreputation leisten kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen Befragung unter Veranstaltungsagenturen, Großunternehmen und Dienstleistern im Bereich Klimaschutz, um den praktischen Umsetzungsgrad zu ermitteln.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen der Nachhaltigkeit im Eventmanagement dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Klimaschutz-Kompensationsmechanismen und deren Übertragbarkeit auf die Veranstaltungsbranche.
Die zentralen Begriffe sind Klimaneutralität, Veranstaltungsmanagement, Nachhaltigkeit, Emissionskompensation, CDM (Clean Development Mechanism) und Kommunikationsstrategie.
Das Beispiel illustriert als prominentes und aktuelles Fallbeispiel, wie Großveranstaltungen durch CDM-Projekte nach dem Gold Standard klimaneutral gestellt werden können und welche Herausforderungen dabei bestehen.
Die Arbeit betont, dass Kompensation stets als zweitbeste Alternative zur direkten Vermeidung von Emissionen zu verstehen ist, da die Vermeidung an der Quelle ökologisch effizienter ist.
Ohne transparente Kommunikation bleibt das ökologische Engagement für das Unternehmen erfolgsunwirksam. Die Kommunikation dient dabei nicht nur der Imagepflege, sondern auch der Risikokommunikation und der Sensibilisierung der Stakeholder.
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