Diplomarbeit, 2007
97 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
1.4. Begriffsverwendung
2. Key Account Management
2.1. Einordnung
2.1.1. Begriff
2.1.2. Bedeutung
2.1.3. Historie
2.1.4. Grundprinzip
2.2. Zielsetzungen, Instrumente, Prinzipien
2.2.1. Strategische Ziele
2.2.2. Abgeleitete Ziele
2.2.3. Instrumente und Prinzipien im Zusammenhang
2.3. Aufgabenspektrum des Key Account Managements
2.4. Organisatorische Verankerung
2.4.1. KAM als Haupt- oder Nebenaufgabe
2.4.2. KAM als Linienorganisation
2.4.3. KAM als Matrixorganisation
2.4.4. KAM als Stabsorganisation
2.5. Vertrieblicher Ansatz
2.5.1. Abgrenzung vom herkömmlichen Vertriebsansatz
2.5.2. Von der oberflächlichen Beziehung zur Partnerschaft
2.6. Key Account – der Schlüsselkunde
2.6.1. Bedeutung des Schlüsselkunden für den Anbieter
2.6.2. Gesichtspunkte zur Bestimmung von Key Accounts
2.7. Ausgestaltung in der Praxis
2.7.1. KAM als Nebenaufgabe
2.7.2. Organisationsformen
2.7.3. Gestaltungsformen
2.7.4. Anforderungen an professionelle Key Account Manager
2.7.5. Erfolgsfaktoren des KAM
2.8. Aktualität des KAM
3. Kundenintegration
3.1. Einordnung
3.1.1. Begriff
3.1.2. Bedeutung
3.1.3. Historie
3.1.4. Grundprinzip
3.2. Besonderheiten, Prozesstypen, Integrationspunkte, Formen
3.2.1. Leistungsdimensionen
3.2.2. Prozesstypen
3.2.3. Integrationspunkte und Formen
3.3. Ein- und mehrstufige Kundenintegration
3.3.1. Einstufige Kundenintegration
3.3.2. Mehrstufige Kundenintegration
3.4. Theoretische Gestaltungsansätze
3.4.1. Lead-User-Ansatz
3.4.2. Transaktionskostentheorie
3.5. Wesentliche Grundlagen
3.5.1. Strategische Grundlagen
3.5.2. Grundlegende Schlüsselfaktoren
3.6. Leitlinien als Erfolgsfaktoren der Kundenintegration im Produktentwicklungsprozess
3.6.1. Prozessorientierung
3.6.2. Vermeidung von Verschwendung und Blindleistung
3.6.3. Vorverlagerung von Erkenntnisprozessen
3.6.4. Erhöhung deterministischer Prozessanteile
3.6.5. Steigerung der Prozessevidenz
3.6.6. Integrativität
3.7. Kundenintegration im Vergleich mit anderen Formen der Kundeneinbindung
4. Möglichkeiten der Kundenintegration im KAM
4.1. Unterstützung durch das Top-Management
4.2. Auswahl zur Integration geeigneter Key Accounts
4.3. Organisatorische Verankerung
4.3.1. Eingliederung
4.3.2. Interdisziplinäre Integrationsteams
4.4. Beziehungsvariablen als Integrationsbasis
4.4.1. Commitment
4.4.2. Vertrauen
4.4.3. Kommunikation
4.5. Erfolgskontrolle
4.5.1. Kostensenkung durch Integration des Key Accounts
4.5.2. Abhängigkeit vom Zulieferer
4.6. Anforderungen an die Vergütung des Integrationserfolges
5. Fazit
5.1. Chancen und Risiken der Kundenintegration im KAM
5.2. Ausblick
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Möglichkeiten der Kundenintegration im Key Account Management des B2B-Sektors aufzuzeigen und darzustellen, wie eine Integration des Kunden in die Leistungserstellung des Anbieterunternehmens im Rahmen des Key Account Managements vorgenommen werden kann.
4.1. Unterstützung durch das Top-Management
Die Integration von Kunden in den Prozess der Leistungserstellung des Anbieterunternehmens ist mit der Kenntnis über die Probleme, Wünsche und Ziele der an der Integration beteiligten Unternehmen verbunden. Diese Kenntnis zu erlangen und davon abgeleitet geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, ist mit dem Einsatz finanzieller und personeller Ressourcen und teilweiser organisatorischer Umstrukturierung des Anbieterunternehmens verbunden und somit ohne Unterstützung durch das Top-Management des Unternehmens nur schwer oder nicht umsetzbar.
So bedarf es der Einsicht des Top-Managements zur Notwendigkeit der Integration von Schlüsselkunden und der Erkenntnis, dass diese Integration zur Sicherung des zukünftigen Unternehmenserfolges von großer Bedeutung ist. Der mit der Integration von Schlüsselkunden beschäftigte Personenkreis bedarf eines klaren und eindeutig positiven Commitments des Top-Managements, seines Vertrauens und der Unterstützung bei Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle der zur Kundenintegration notwendigen Prozesse.
Hohe Einbeziehung des Top-Managements sichert den Zugriff auf Ressourcen außerhalb von Marketing und Vertrieb (siehe Tab. 1) und unterstützt KAM-Teams bei der Beschaffung der integrationsrelevanten Informationen vom zu integrierenden Schlüsselkunden und deren zielgerichteter Verwendung im Rahmen des Integrationsprozesses. Die Einbeziehung des Top-Managements und dessen Identifikation mit dem Integrationsvorhaben wird durch regelmäßiges Reporting hinsichtlich des Integrationsfortschritts, der Teilnahme an der Kommunikation, des Erreichens von Meilensteinen und deren Würdigung erreicht.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wandel zur Kundenbindung im B2B-Sektor und untersucht das Key Account Management (KAM) als Instrument zur Kundenintegration.
2. Key Account Management: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen, Zielsetzungen und Organisationsformen des KAM sowie die Bedeutung von Schlüsselkunden.
3. Kundenintegration: Hier werden die theoretischen Grundlagen, Integrationsformen und prozessorientierten Ansätze der Kundenmitwirkung bei Produktinnovationen analysiert.
4. Möglichkeiten der Kundenintegration im KAM: Dieser Teil betrachtet die praktische Umsetzung, die Rolle des Top-Managements, organisatorische Anforderungen sowie Messmethoden des Integrationserfolgs.
5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Chancen und Risiken der Kundenintegration zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung dieser Strategie.
Key Account Management, Kundenintegration, B2B-Sektor, Kundenbindung, Wertschöpfungspartnerschaft, Lead-User-Ansatz, Transaktionskostentheorie, Organisationsformen, Prozessorientierung, Projektmanagement, Erfolgskontrolle, Kundenbeziehung, Zielvereinbarung, Strategische Partnerschaft.
Die Diplomarbeit untersucht, wie Unternehmen im B2B-Sektor Kunden aktiv in ihre Leistungserstellung und Innovationsprozesse integrieren können, um die Kundenbindung zu stärken.
Die Arbeit behandelt die Kombination aus Key Account Management (KAM) und dem Konzept der Kundenintegration, ergänzt durch organisatorische und theoretische Perspektiven.
Es wird untersucht, wie eine Integration des Kunden in die Leistungserstellung des Anbieters im Rahmen des Key Account Managements erfolgreich gestaltet werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zur Gestaltung von KAM-Organisationen und Kundenintegrationsprozessen.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Kundenintegration, notwendige Organisationsstrukturen (z.B. Matrix- oder Kundenteams) sowie Instrumente zur Erfolgskontrolle.
Wichtige Begriffe sind Kundenintegration, Key Account Management, Wertschöpfungspartnerschaft, Transaktionskosten und Kundenbindung im B2B-Umfeld.
Ohne das Commitment des Top-Managements fehlen oft die notwendigen Ressourcen und die bereichsübergreifende Unterstützung, die für eine erfolgreiche, tiefgehende Kundenintegration erforderlich ist.
Während der klassische Vertrieb oft auf kurzfristige Transaktionen fokussiert, zielt das KAM auf langfristige Partnerschaften, strategische Beratung und eine aktive Kundenintegration ab.
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