Diplomarbeit, 2007
306 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die Rahmenbedingungen, die Familienpolitik und die Personalpolitik im Kontext der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung für Mütter. Sie analysiert sowohl die Situation aus der Perspektive der Mütter als auch aus der Perspektive des Staates und der Unternehmen.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der Rahmenbedingungen für Mütter, die sich in zwei Teile gliedert. Der erste Teil behandelt die sozialpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, wobei die Themen Kinderbetreuung, die historische Erwartung an die Mutterrolle und die soziale Absicherung im Vordergrund stehen. Der zweite Teil beleuchtet die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren, die die Entscheidung von Müttern für oder gegen eine Erwerbstätigkeit beeinflussen.
Im nächsten Kapitel werden die Beweggründe aus Sicht des Staates und der Volkswirtschaft erläutert. Dabei wird die Bedeutung der Steigerung der (potentiellen) Erwerbsbeteiligung von Müttern für das Wirtschaftswachstum und den gesellschaftlichen Wohlstand hervorgehoben.
Kapitel 4 widmet sich den familienpolitischen Maßnahmen des Staates in Deutschland. Es werden die verschiedenen Träger und die wichtigsten Maßnahmen wie Mutterschutz, Elternzeit, Kindergeld, Elterngeld und die Infrastruktur für die Kinderbetreuung analysiert.
Kapitel 5 untersucht die Gründe für eine betriebliche Familienpolitik und beleuchtet die Einsparpotentiale und weiteren Vorteile für Unternehmen, die familienfreundliche Maßnahmen umsetzen.
Der letzte Teil der Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung in Unternehmen. Verschiedene Modelle, ihre rechtlichen Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienleben werden beleuchtet.
Familienpolitik, Frauenerwerbstätigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kinderbetreuung, Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld, Arbeitszeitflexibilisierung, betriebliche Familienpolitik, Humankapital, Wirtschaftswachstum, gesellschaftlicher Wohlstand
Trotz des Wunsches vieler Mütter nach Erwerbstätigkeit verhindern oft mangelnde Betreuungsangebote, historisch gewachsene Rollenbilder und unflexible Arbeitsstrukturen eine erfolgreiche Umsetzung.
Eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen steigert die Steuereinnahmen, entlastet die Sozialsysteme, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und kann die Geburtenrate positiv beeinflussen.
Dazu gehören der Mutterschutz, die Elternzeit, das Elterngeld sowie der Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung (Kitas) und steuerliche Erleichterungen wie das Ehegattensplitting.
Unternehmen können flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, Jobsharing, Homeoffice oder Vertrauensarbeitszeit einführen und betriebliche Kinderbetreuung unterstützen.
Das Elterngeld soll den Einkommenswegfall nach der Geburt eines Kindes abfedern und es beiden Elternteilen ermöglichen, für einen gewissen Zeitraum die Betreuung zu übernehmen.
Die Arbeit diskutiert, ob das Ehegattensplitting ein Hemmnis für die Frauenerwerbstätigkeit darstellt, da es steuerliche Vorteile bietet, wenn ein Partner (oft die Frau) weniger verdient oder zu Hause bleibt.
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