Magisterarbeit, 2006
164 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Kinokultur in den USA und in Deutschland
2.1 Der Kulturbegriff: Etymologie und Definitionen
2.1.1 Kultur aus evolutionspsychologischer Sicht
2.1.2 Definition Kinokultur
2.2 Kinokultur aus medienökonomischer Perspektive
2.2.1 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen
2.2.2 Gründe für die ökonomische Dominanz US-amerikanischer Filme
2.2.2.1 Markt der Filmstars
2.2.2.2 Cultural Discount
2.2.2.3 Größe des Sprach- bzw. Kulturraums
2.2.2.4 Standortfaktoren
2.2.2.5 Vertikale Integration
3 Das Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten
3.1 Vita Monika Suckfüll
3.2 Rezeptionsmodalitäten als integratives Konstrukt in der Medien wirkungsforschung
3.3 Rezeptionsmodalitäten als Modalitäten der Filmrezeption
3.3.1 Definition der Rezeptionsmodalitäten
3.3.2 Operationalisierung und Validierung
3.3.3 Das Involvement Konstrukt
3.3.4 Das 4-Faktoren-Modell
3.3.4.1 Modelländerung und Hypothese
3.3.4.2 Stichprobe
3.3.4.3 Ergebnisse und Interpretation
3.3.5 Aspekte der Filmrezeption aus evolutionspsychologischer Sicht
3.4 Zusammenfassung
4 Exkurs: Internet und internetbasierte Erhebungsmethoden
4.1 Definition und Entstehung des Internet
4.2 Internetgestützte Datenerhebungsverfahren
4.3 Vor- und Nachteile von Online-Befragungen
4.4 Internetnutzung in den USA
5 Fragestellungen und Forschungshypothesen
6 Untersuchungsdesign
6.1 Interkulturelle Forschung
6.2 Datenerhebung
6.2.1 Erhebungsmethode
6.2.2 Aufbau und Inhalt des Fragebogens
6.2.3 Pretest
6.2.4 Stichprobenziehung
6.2.5 Untersuchungsablauf
6.3 Störfaktoren und kritische Anmerkungen zur empirischen Studie
6.3.1 Befragtenverhalten
6.3.2 Stichprobenziehung, Selbstselektion und Repräsentativität
6.3.3 Kontaktierung der Probanden per direkter E-Mail-Anfrage
6.3.4 Nonresponse
6.3.5 Länge des Fragebogens
6.3.6 Incentives
6.3.7 Zusammenfassung der kritischen Anmerkungen
7 Ergebnisse
7.1 Auswertung der Rezeptionsmodalitäten mittels explorativer Faktorenanalyse
7.2 Interpretation der Faktorenstruktur
7.3 Auswertung des Fragebogens
7.3.1 Auswertung der Fragen F2 und F3: weitere Rezeptionsmodalitäten
7.3.2 Auswertung F4 und F5: Lieblingsfilme nach Produktionsland
7.3.3 Auswertung F7 und F8: Die Bedeutung der Filmstars
8 Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht die Übertragbarkeit des von Suckfüll entwickelten Modells der Rezeptionsmodalitäten auf den US-amerikanischen Kulturraum. Angesichts der Besonderheiten der amerikanischen Kinokultur und unterschiedlicher Mediennutzungsgewohnheiten wird analysiert, inwieweit das ursprünglich für den deutschsprachigen Raum konzipierte Modell bei einer US-amerikanischen Stichprobe validiert werden kann.
2.2.1 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen
Da Kinofilmen ein hohes Erfolgspotenzial bei hohem Risiko inhärent ist, erscheint es sinnvoll, leistungsfähige Marketingkonzepte und wissenschaftlich-analytische Methoden zu entwickeln, mit denen der Erfolg, zumindest im Rahmen des Managements, prognostiziert werden kann (Henning-Thurau und Wruck 2000: 1). Bevor die einzelnen Faktoren, die den Erfolg US-amerikanischer Produktionen mitbestimmen näher beschrieben werden, wird zunächst ein Erfolgsfaktorenmodell von Kinofilmen nach Henning-Thurau und Wruck (2000) vorgestellt (vgl. Abbildung 2-1).
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an den Rezeptionsmodalitäten und stellt die Forschungsfrage zur Übertragbarkeit des 4-Faktoren-Modells auf den US-amerikanischen Kulturraum.
2 Kinokultur in den USA und in Deutschland: Dieses Kapitel beleuchtet den Kulturbegriff und analysiert medienökonomische Erfolgsfaktoren von Kinofilmen sowie Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Markt.
3 Das Konstrukt der Rezeptionsmodalitäten: Hier wird das von Monika Suckfüll entwickelte Modell der Rezeptionsmodalitäten theoretisch hergeleitet und die Modifikation zum 4-Faktoren-Modell unter Einbezug des Involvement-Konzepts beschrieben.
4 Exkurs: Internet und internetbasierte Erhebungsmethoden: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen des Internets und die spezifischen Vor- und Nachteile der gewählten Online-Befragungsmethodik.
5 Fragestellungen und Forschungshypothesen: In diesem Kapitel werden die aus der Theorie abgeleiteten Hypothesen zur Übertragbarkeit des Modells auf die USA explizit formuliert.
6 Untersuchungsdesign: Das Kapitel detailliert die methodische Umsetzung der Studie, einschließlich Datenerhebung, Pretest, Stichprobenziehung und kritischer Reflexion des Studiendesigns.
7 Ergebnisse: Die explorative Faktorenanalyse und die Auswertung des Fragebogens werden präsentiert, um die Struktur der Rezeptionsmodalitäten in der US-amerikanischen Stichprobe zu identifizieren.
8 Diskussion: Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse, der Validierung des 4-Faktoren-Modells und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Rezeptionsmodalitäten, Kinokultur, Medienwirkungsforschung, Online-Befragung, US-Filmmarkt, 4-Faktoren-Modell, Involvement, Faktorenanalyse, Mediensozialisation, Filmrezeption, Interkulturelle Forschung, Standortfaktoren, Filmanalyse, Konsumentenverhalten.
Die Arbeit untersucht, ob das in Deutschland entwickelte 4-Faktoren-Modell der Rezeptionsmodalitäten auf die Filmrezeption von US-amerikanischen Bürgern übertragbar ist.
Die Studie verknüpft medienökonomische Aspekte der amerikanischen Kinokultur mit psychologischen Modellen der Filmrezeption und empirischen Methoden der Online-Forschung.
Das primäre Ziel ist die empirische Überprüfung der Validität des 4-Faktoren-Modells der Rezeptionsmodalitäten innerhalb einer US-amerikanischen Stichprobe.
Die Autorin führte eine Online-Befragung durch, deren Daten anschließend mittels einer explorativen Faktorenanalyse statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Rezeptionsmodalitäten, eine Analyse der amerikanischen Filmindustrie sowie das konkrete Untersuchungsdesign der Online-Studie.
Zentrale Begriffe sind Rezeptionsmodalitäten, Kinokultur, Involvement, Medienwirkungsforschung und interkulturelle Online-Forschung.
Aufgrund landesspezifischer Unterschiede im Kinosystem, abweichender Mediennutzungsgewohnheiten und soziokultureller Faktoren vermutete die Autorin eine nur eingeschränkte Übertragbarkeit.
Filmstars werden als ein wesentlicher medienökonomischer Erfolgsfaktor analysiert, der zudem als Markierungsfunktion im Rezeptionsprozess dient.
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