Bachelorarbeit, 2007
54 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen der Methode „Planspiel“
2.1. Definition der Methode Planspiel
2.2 Merkmale eines Planspiels
2.3 Planspielvarianten
2.4 Spielaufbau und Spielablauf von Planspielen
2.5. Aktions- und Reaktionsbereich
2.6 Voraussetzungen für die Konstruktion und den Einsatz von Planspielen
2.7. Das Planspiel als Methode im Wirtschaftsunterricht
3. Anwendungsbeispiel: „Planspiel: Einkaufscenter oder Jugendzentrum?“
3.1. Rahmenbedingungen
3.2 Aufbau
3.3. Konstruktionsprinzipien
3.4 Lernziele
3.5 Spielmaterial
4. Praktische Durchführung des Planspiels
4.1 Bewertung des Testspiels
4.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
5. Schlusswort
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Planspielmethode als komplexes, aber wertvolles Instrument für den Wirtschaftsunterricht an allgemein bildenden Schulen. Ziel ist es, theoretische Grundlagen zu erörtern und durch die Entwicklung eines eigenen, schulpraktischen Planspiels aufzuzeigen, wie politisch-ökonomische Konflikte handlungsorientiert vermittelt werden können.
2.1. Definition der Methode Planspiel
Das Planspiel ist eine Unterrichtsmethode, die in der Literatur mit vielen unterschiedlichen Begriffen umschrieben und erklärt wird. Die gängigen Begriffe sind „Entscheidungsspiel“, „Simulationsspiel“ „Unternehmensspiel“ oder „Lernspiel“. Auch gibt es einige verschiedene Definitionen dieser Methode, aus denen beispielhaft zwei Definitionen vorgestellt werden: M. Geuting definiert das Planspiel zum Beispiel so: „Das Planspiel kann als eine spezifische Tätigkeit definiert werden, in der zahlreiche Spielteilnehmer, die sich in mehreren Gruppen zusammenschließen, in bestimmten Rollen, wechselnden Szenen und Situationen interagieren, und zwar innerhalb einer hypothetisch-fiktiven Umwelt, die auf bloßen Annahmen beruht und dennoch möglichst realistisch erscheinen soll“.
Eine neuere Definition stammt von K. Rebmann: „Ein Planspiel ist eine besondere Form eines dynamischen Modells, in dem sich die Spielteilnehmer/innen mit konfliktären bzw. problemhaltigen Situationen innerhalb eines durch Regeln festgelegten Kontextes unter einer bestimmten Zielsetzung kollektiv und individuell handelnd auseinander setzen“.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Wahrnehmung von Planspielen als aufwendig und strebt an, deren didaktischen Wert durch eine eigene Konstruktion und Analyse zu verdeutlichen.
2. Theoretische Grundlagen der Methode „Planspiel“: Dieses Kapitel erläutert die Definition, wesentliche Merkmale sowie verschiedene Varianten von Planspielen und beleuchtet die Voraussetzungen für deren Einsatz im Unterricht.
3. Anwendungsbeispiel: „Planspiel: Einkaufscenter oder Jugendzentrum?“: Hier wird ein konkretes Planspiel für Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe vorgestellt, inklusive Rahmenbedingungen, Konstruktionsprinzipien, Lernzielen und Spielmaterialien.
4. Praktische Durchführung des Planspiels: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse eines Testlaufs mit Studenten ausgewertet sowie Stärken, Schwächen und Optimierungspotenziale des Modells zusammengefasst.
5. Schlusswort: Das Fazit unterstreicht trotz der Komplexität der Konstruktion den hohen Stellenwert von Planspielen als motivierendes Instrument zur Förderung ökonomischer Bildung und sozialer Kompetenzen.
Planspiel, Wirtschaftsunterricht, Simulation, Modellkonstruktion, Ökonomische Bildung, Entscheidungsprozesse, Konfliktsituation, Lernmethoden, Sozialkompetenz, Schulpraxis, Fallstudie, Handlungsorientierung, Schlüsselqualifikationen, Politikunterricht, Jugendliche.
Die Arbeit befasst sich mit der Planspielmethode im allgemein bildenden Schulsystem und untersucht, wie diese zur Vermittlung ökonomischer Grundsachverhalte konstruiert und praktisch eingesetzt werden kann.
Neben der theoretischen Einordnung der Planspielmethode werden insbesondere die Anforderungen an die Modellkonstruktion, didaktische Möglichkeiten und Grenzen im Wirtschaftsunterricht sowie die konkrete Gestaltung eines politisch-ökonomischen Konfliktszenarios thematisiert.
Das Ziel ist es, zu analysieren, mit welchen Voraussetzungen sich Planspiele für den Ökonomieunterricht eignen, und exemplarisch ein sofort einsetzbares Spielmodell für Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe zu entwickeln.
Die Verfasserin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie ein experimentelles Vorgehen, bei dem ein selbst entwickeltes Planspiel in einem Testlauf mit Studenten evaluiert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Methode (Merkmale, Aufbau, Aktionsbereich) und die Dokumentation eines spezifischen Anwendungsbeispiels („Einkaufscenter oder Jugendzentrum?“).
Wichtige Begriffe sind Planspiel, Simulation, Modellkonstruktion, Handlungsorientierung, Ökonomische Bildung, Schlüsselqualifikationen und Sozialkompetenz.
Der Konflikt besteht darin, dass die Stadt Offelbach den Bau eines Einkaufscenters auf einem Grundstück plant, das ursprünglich für eine Jugendherberge vorgesehen war, wodurch die Existenz eines benachbarten Jugendzentrums gefährdet wird.
Die Presse fungiert als Informationsdrehscheibe, dokumentiert den Konfliktverlauf, führt Interviews mit den Interessengruppen und trägt durch ihre Berichterstattung maßgeblich zur Meinungsbildung bei.
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