Diplomarbeit, 2007
81 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Hypothesen
2 Der Fachzeitschriftenmarkt in Deutschland
2.1 Definition und Merkmale der Fachzeitschrift
2.2 Die Branchenstruktur des Fachzeitschriftenmarktes
2.2.1 Rivalität unter bestehenden Unternehmen der Branche
2.2.2 Bedrohung durch neue Konkurrenten
2.2.3 Verhandlungsstärke der Lieferanten
2.2.4 Einflussdimension der Abnehmer
2.2.5 Bedrohung durch Substitutprodukte
2.3 Das Geschäftsmodell von Fachzeitschriftenverlagen
2.3.1 Das Kostenmodell
2.3.1.1 Funktionsbereichskosten
2.3.1.2 Funktionsübergreifende Kosten
2.3.2 Das Erlösmodell
2.3.2.1 Anzeigenerlöse
2.3.2.2 Vertriebserlöse
2.4 Herausforderungen auf dem Fachzeitschriftenmarkt
3 Darstellung des Modells Web 2.0
3.1 Überblick
3.2 Merkmale des Social Web
3.2.1 Charakteristika
3.2.2 Einsatz neuer Technologien
3.3 Medienformen und Ausprägungen
3.3.1 Community-Based
3.3.1.1 Communities
3.3.1.2 Social Networks
3.3.1.3 Weblogs
3.3.2 Target-Oriented
3.3.2.1 Wikis
3.3.2.2 RSS
3.3.2.3 Pod- und Videocasts
3.4 Zielgruppen
3.4.1 Privatnutzer
3.4.2 Businessnutzer
3.5 Bisherige Entwicklung
3.5.1 Nutzung der Web 2.0-Anwendungen
3.5.2 Engagement der Werbetreibenden im Web 2.0
4 Eignung von Web 2.0-Technologien für Fachzeitschriften
4.1 Ableitung von Prüfungskriterien
4.2 Anwendung der Prüfungskriterien
4.2.1 Kriterien für das Beschaffungsmanagement
4.2.2 Kriterien für das Produktionsmanagement
4.2.3 Kriterien für das Absatzmanagement
4.3 SWOT-Analyse des Web 2.0-Einsatzes
4.4 Darstellung der Handlungsoptionen
4.4.1 Ergänzung der Kernkompetenzen
4.4.1.1 Kooperation und Ressourcenbündelung
4.4.1.2 Internationalisierung und Akquisition
4.4.1.3 Outsourcing von Wertschöpfungsstufen
4.4.2 Innovative Handlungsfelder
4.4.2.1 Integration der Fachleser
4.4.2.2 Individualisierung des Medienangebots
4.4.2.3 Vermarktung von Leads
4.5 Praktische Implikationen – Empfehlungen für die Umsetzung in der Praxis
5 Fazit, Ausblick und Learnings
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Web 2.0-Technologien für Fachzeitschriften im deutschen Fachinformationsmarkt, um Strategien zu entwickeln, wie diese Medienformen zur Sicherung der Marktposition und zur Erschließung neuer Erlösquellen in der B2B-Kommunikation eingesetzt werden können.
2.3.1.2 Funktionsübergreifende Kosten
Die funktionsübergreifenden Kosten werden im Wesentlichen durch unterstützende Aktivitäten der Kerngeschäftsaktivitäten verursacht. Neben dem Rechnungswesen und der Forschung & Entwicklung zählen insbesondere der Bereich Personalwirtschaft und die IT zur unternehmensweiten Infrastruktur.
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die historische Fehleinschätzung des Internets durch Verlage und beleuchtet die Notwendigkeit, sich den neuen Anforderungen der Online-Medien und des Web 2.0 zu stellen.
2 Der Fachzeitschriftenmarkt in Deutschland: Das Kapitel analysiert die Struktur des Fachzeitschriftenmarktes, dessen Geschäfts- und Kostenmodelle sowie die Herausforderungen durch die wachsende Online-Konkurrenz.
3 Darstellung des Modells Web 2.0: Hier werden die Grundzüge, Merkmale des Social Web und verschiedene Web 2.0-Medienformen erläutert, die das neue Kommunikationsmodell des aktiven Rezipienten prägen.
4 Eignung von Web 2.0-Technologien für Fachzeitschriften: Dieses Kapitel leitet Prüfungskriterien ab und bewertet die Anwendbarkeit von Web 2.0-Technologien in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz für Fachverlage.
5 Fazit, Ausblick und Learnings: Das Fazit fasst die Potenziale zusammen und betont, dass Fachverlage bei der Integration von Web 2.0-Technologien strategisch und zielgruppenspezifisch vorgehen müssen.
Fachzeitschriften, Web 2.0, B2B-Kommunikation, Fachinformationsmarkt, Geschäftsmodelle, Social Web, Community-Based Services, Target-Oriented Services, Online-Medien, Wertschöpfung, Lead-Generierung, Kundenbindung, Fachmedien, Internetstrategie, Medienmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Fachzeitschriftenverlage Web 2.0-Technologien nutzen können, um ihre Wettbewerbsposition im digitalen Fachinformationsmarkt zu sichern und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Im Fokus stehen die Analyse des bestehenden Fachzeitschriftenmarktes, die Darstellung von Web 2.0-Technologien sowie die strategische Bewertung ihres Einsatzes in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Absatz.
Das Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Analyse herauszuarbeiten, in welcher Form die verschiedenen Medienformen des Web 2.0 für die B2B-Kommunikation in Fachverlagen effektiv einsetzbar sind.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Marktstudien, Fachliteratur sowie auf eine Primärforschung durch Experteninterviews mit Vertretern aus Verlagen, Verbänden, Werbeagenturen und Verlagsberatungen.
Der Hauptteil behandelt die Marktstrukturen, die ökonomischen Grundlagen von Fachverlagen, die Definition des Web 2.0-Modells sowie die detaillierte Ableitung von Prüfungskriterien für den praktischen Einsatz in Fachzeitschriften.
Zentrale Begriffe sind Fachzeitschriften, Web 2.0, B2B-Kommunikation, Geschäftsmodelle, Fachinformationsmarkt, Online-Erlöse, Social Media und strategische Handlungsoptionen.
Die Lead-Generierung wird als eine der bedeutenden neuen Einnahmequellen identifiziert, bei der Fachzeitschriften durch Registrierungsmodelle und Whitepaper-Angebote qualifizierte Nutzerdaten an Werbetreibende vermarkten können.
Fachcommunities werden als wertvoll für die Kundenbindung und den Erfahrungsaustausch angesehen, wobei deren Aufbau aufgrund der zeitlichen Budgets der Business-Nutzer sehr zielgerichtet und fachspezifisch erfolgen muss.
Der Autor sieht in 3D-Welten derzeit eher ein Zukunftsthema mit gebremster Euphorie und stellt den Mehrwert für den zeitlich stark beanspruchten Fachleser derzeit noch infrage.
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