Bachelorarbeit, 2007
59 Seiten, Note: 1,3
1.1 Einleitung
1.2 Das Ziel der Arbeit
1.3 Motivation
1.3.1 Der ideelle Grund
1.3.2 Der beziehungsrelevante Grund
1.3.3 Der Kompetenz schaffende Grund
1.3.4 Der wirtschaftliche Grund
1.3.5 Interkulturelle Kompetenz als Teil der innovativen sozialen Kultur in Unternehmen
2.1 Kultur.
2.2 Kulturelle Dimensionen
2.2.1 Machtdistanzindex
2.2.2 Individualismuswert
2.2.3 Maskulinität gegenüber Feminität
2.2.4 Unsicherheitsvermeidungsindex
2.2.5 Lang- und Kurzzeitorientierung
2.2.6 Unterkategorien der Dimensionen
2.3 Schlüsselkonzepte von Edward T. Hall
2.3.1 Schnelle und langsame Botschaften
2.3.2 High- und low-Context Kulturen
2.3.3 Raum
2.3.4 Zeit
2.4 Vergleich von Hofstedes Dimensionen mit Halls Schlüsselkonzepten
2.4.1 Macht und Autorität
2.4.2 Individualismuswert und high- / low-Context
2.4.3 Individualismuswert und mono- bzw. polychrone Kultur
2.4.4 High- und low-Context im Vergleich mit maskulinen und femininen Werten
2.4.5 Lang- und Kurzzeitorientierung und Vergangenheits- Gegenwarts- und Zukunftsorientierung
2.4.5 Weitere Parallelen
3. Analyse einer konkreten interkulturellen Kommunikationssituation
3.1 Situationsbeschreibung
3.2 Die kulturellen Verhaltensregeln
4. Die Analyseinstrumente
4.1 Das Riemann- Thomann- Modell
4.2 Das Werte- und Entwicklungsquadrat
4.3 Das Kommunikationsquadrat
4.4 Der Kommunikationsteufelskreis
4.5 Das Innere Team
4.6 Das Innere Team in der konkreten Situation.
5. Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Resümee
Die Arbeit analysiert eine interkulturelle Kommunikationssituation zwischen einem Deutschen und einem Franzosen. Ziel ist die Erstellung eines „Werkzeugkastens“ für die interkulturelle Kommunikation, um kulturelle Unterschiede strukturiert zu erfassen, zu vergleichen und Kommunikationsprobleme anhand psychologischer Modelle zu analysieren.
1.1 Einleitung
Herr Schmidt und Monsieur Dubois treffen sich in einem Lokal in Frankreich. Beide sind hoch motiviert. Gemeinsam wollen sie ein deutsch-französisches Musikevent auf die Beine stellen. Ein Treffen der Kulturen, das es in dieser Art weder in dem einen, noch in dem anderen Heimatort je gegeben hat.
Sie treffen sich zu einem Arbeitsgespräch. Doch irgendetwas läuft schief. Nach dem gemeinsamen ersten Abend gehen beide erschöpft schlafen. Die letzten Gedanken sind nicht mehr so beflügelt, wie sie es zu Anfang gewesen sind. Beide spüren, dass die Kommunikation schwerer fällt, als sie es sich vorgestellt hatten, obwohl man sich auf Englisch leidlich gut unterhalten konnte und obwohl man sich auch rein menschlich sympathisch war. Die Schwierigkeiten haben wohl woanders gelegen...
1.1 Einleitung: Beschreibt eine fiktive, missglückte interkulturelle Kommunikationssituation als Ausgangspunkt für die theoretische Analyse.
2.1 Kultur: Definiert den Begriff Kultur aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und grenzt ihn von Subkulturen ab.
3. Analyse einer konkreten interkulturellen Kommunikationssituation: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes, fiktives Fallbeispiel eines Treffens zwischen einem Deutschen und einem Franzosen.
4. Die Analyseinstrumente: Stellt fünf kommunikationspsychologische Modelle vor, die zur tieferen Untersuchung interkultureller Interaktionen dienen.
5. Fazit: Fasst die theoretischen Werkzeuge zusammen und zieht ein Resümee über den Nutzen des Basisinstrumentariums für die interkulturelle Kommunikation.
Interkulturelle Kommunikation, Geert Hofstede, Edward T. Hall, Friedemann Schulz von Thun, Kommunikationsquadrat, kulturelle Dimensionen, Kultur, Subkultur, Machtdistanz, Individualismus, high-Context, low-Context, interkulturelle Kompetenz, Kommunikationsteufelskreis, Inneres Team
Die Arbeit untersucht, warum Missverständnisse zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen entstehen, und bietet Modelle zur Analyse solcher Situationen an.
Im Zentrum stehen die kulturellen Dimensionen nach Hofstede, die Schlüsselkonzepte von Edward T. Hall sowie psychologische Kommunikationsmodelle von Schulz von Thun.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines strukturierten „Werkzeugkastens“ zur Analyse und zum besseren Verständnis interkultureller Interaktionen.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse, indem sie bewährte kommunikationspsychologische Instrumente auf ein fiktives interkulturelles Fallbeispiel anwendet.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen zu kulturellen Unterschieden ab und analysiert darauf aufbauend eine konkrete Begegnung zwischen einem Deutschen und einem Franzosen.
Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kommunikation, kulturelle Dimensionen, Kommunikationsquadrat, High- und Low-Context Kulturen sowie das Innere Team.
Der Autor nutzt dessen Modelle, da diese bisher primär für intrakulturelle Probleme gedacht waren, und zeigt deren Wirksamkeit für die Analyse interkultureller Brüche.
Es dient dazu, die inneren Stimmen und verschiedenen Persönlichkeitsanteile der Kommunikationspartner in einer kulturell spannungsgeladenen Situation sichtbar zu machen.
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