Bachelorarbeit, 2007
47 Seiten, Note: 1,7
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Die Arbeit untersucht die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union im Kontext steigender Verbraucherpreise. Dabei werden die Ursachen dieser Preissteigerungen analysiert und deren Auswirkungen auf die EU und den internationalen Handel beleuchtet.
Das erste Kapitel widmet sich der Relevanz und dem Aufbau der Arbeit. Es werden die Problematik des Agrarsektors als Sonderweg und die Struktur des Textes beleuchtet. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Wettbewerbs- und Agrarpolitik der Europäischen Union. Hierbei werden Akteure, Prämissen und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) mit ihren Zielen, Marktordnungen und der Finanzierung näher betrachtet. Im dritten Kapitel werden die Grundlagen eines liberalen Außenhandels, die Rolle des GATT und der WTO im Agrarhandel sowie der EU-Protektionismus im Außenhandel für Agrarprodukte behandelt. Abschließend wird die Rolle der EU als Agrarexporteur und die Wohlfahrtswirkungen für Drittländer diskutiert. Das vierte Kapitel fasst die nationalen und internationalen Folgen der EU-Agrarpolitik zusammen, indem die Auswirkungen auf Entwicklungsländer und die EU-Länder beleuchtet werden. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit der Gemeinsamen Agrarpolitik nach der EU-Osterweiterung und untersucht die Reformen der GAP sowie die aktuelle Situation in der Agrarpolitik. Das sechste Kapitel enthält Gestaltungsempfehlungen für eine Optimierung des Agrarsektors.
Gemeinsame Agrarpolitik, EU-Agrarpolitik, Verbraucherpreise, Agrarsektor, Wettbewerbspolitik, Marktwirtschaft, Regulierung, Außenhandel, GATT, WTO, Protektionismus, Entwicklungsländer, Wohlfahrtswirkungen, Reformen, Milchknappheit, Gestaltungsempfehlungen.
Die GAP ist ein System von Subventionen und Marktregulierungen, das die landwirtschaftliche Produktion in der EU stützen und die Versorgung der Bevölkerung sichern soll.
Kritiker bemängeln die hohen Kosten, die Marktverzerrungen durch Überproduktion (Milchseen, Butterberge) und die negativen Folgen für Bauern in Entwicklungsländern.
Durch Exportsubventionen werden EU-Überschüsse billig auf Weltmärkte gebracht, was die lokalen Märkte in Entwicklungsländern zerstört, da heimische Bauern preislich nicht mithalten können.
Dies sind Regelwerke für bestimmte Produktgruppen (z.B. Milch, Getreide), die Preise festlegen und Mengen durch Quoten oder Interventionskäufe steuern.
Ursachen sind globale Nachfragesteigerungen, Missernten und die Nutzung von Agrarflächen für Biokraftstoffe, während das EU-System oft zu träge auf Marktveränderungen reagiert.
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