Diplomarbeit, 2007
94 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit analysiert die einzelnen Komponenten eines Aktienoptionsplans hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen. Anhand der verschiedenen Ziele, die mit dem Einsatz von Stock Options verbunden sein können, sollen dysfunktionale Steuerungseffekte aufgedeckt und mit dem Stand der gegenwärtigen Forschung kritisch diskutiert werden.
Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen von aktienkursbasierten Vergütungselementen. Es werden die Agency-Theorie, das Shareholder Value - Konzept und die Prinzipien eines wertorientierten Anreizsystems erläutert.
Kapitel 3 fokussiert auf die Grundlagen eines Aktienoptionsplans. Es analysiert die Ziele, die mit Aktienoptionsprogrammen verfolgt werden können, sowie die Herausforderungen bei der Optionsbewertung. Es werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten und die Finanzierungsmöglichkeiten von Aktienoptionen beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit einer kritischen Analyse der intendierten Ziele von Aktienoptionsprogrammen. Es wird untersucht, ob Fehlfunktionen beim Einsatz von Stock Options entstehen und wie diesen entgegengesteuert werden kann.
Die Arbeit konzentriert sich auf Aktienoptionspläne (Stock Options), Agency-Theorie, Shareholder Value, wertorientierte Anreizsysteme, dysfunktionale Steuerungseffekte, Zielerreichung, Risikoangleichung, Qualitätssignal, Bindungswirkung, Aktienkursmanipulation, Kapitalmarktreaktion und Repricing.
Das Hauptziel ist die Entschärfung des Interessenkonflikts zwischen Aktionären und Management sowie die langfristige Steigerung des Unternehmenswertes durch eine Angleichung der Interessen.
Die Agency-Theorie liefert die theoretische Basis, um Agenturprobleme und Agency-Kosten zu verstehen, die entstehen, wenn Manager (Agenten) nicht zwingend im besten Sinne der Eigentümer (Prinzipale) handeln.
Dies sind Fehlsteuerungen, die trotz der positiven Anreizabsicht entstehen können, wie etwa kurzfristige Kursmanipulationen oder übermäßige Risikobereitschaft des Managements.
Zu den Parametern gehören das Programmvolumen, der Teilnehmerkreis, die zeitliche Struktur (Sperrfristen), Erfolgsziele, der Ausübungspreis und mögliche Gewinnobergrenzen (Caps).
Möglichkeiten sind der Rückkauf eigener Aktien, eine bedingte Kapitalerhöhung oder die Einbeziehung eines Dritten (z. B. einer Bank).
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