Bachelorarbeit, 2007
105 Seiten, Note: 1,5
1. EINLEITENDER TEIL
1.1 EINLEITUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
1.3 ANGEWANDTE METHODIK
2. PRIVATE EQUITY
2.1 DEFINITION PRIVATE EQUITY
2.2 DIE PRIVATE EQUITY SEGMENTE
2.2.1 Venture Capital und Abgrenzung zu Private Equity
2.2.2 Der Buy-Out
2.2.3 Die Mezzanine Finanzierung
2.3 DIE PRIVATE EQUITY FINANZIERUNGSPHASEN
2.3.1 Die Early Stage
2.3.2 Die Expansion Stage
2.3.3 Die Later Stage and Special Situations
2.4 ZWISCHENFAZIT
3. FORMEN DER PRIVATE EQUITY ANLAGE
3.1 DIE DIREKTINVESTITION IN PRIVATE EQUITY
3.2 DIE INDIREKTE INVESTITION IN PRIVATE EQUITY
3.2.1 Der Private Equity Fonds
3.2.2 Der Private Equity Fund of Funds
3.2.3 Die Problematik bei Private Equity Fonds
3.2 BÖRSENGEHANDELTE PRIVATE EQUITY INVESTMENT VEHIKEL
3.3.1 Zertifikat auf ein Private Equity Portfolio
3.3.2 Die Private Equity Wandelanleihe
4. PRIVATE EQUITY IM PORTFOLIOKONTEXT
4.1 GRUNDLAGEN DES PORTFOLIO-SELECTION-MODELLS
4.2 MODELLTHEORETISCHE ANNAHMEN
4.2.1 Festlegung der Portfoliostrategien
4.2.2 Empirische Datenbasis und Wahl der Benchmarkindizes
4.2.3 Berücksichtigung des Rendite-Risiko-Verhältnisses
4.2.4 Die Annahme einer Normalverteilung
4.3 ANALYSE DER BENCHMARKINDIZES
4.3.1 Durchschnittliche Performance der Benchmarkindizes
4.3.2 Korrelationsanalyse der Benchmarkindizes
4.4 UMSETZUNG DER PORTFOLIOANALYSE BZW. -OPTIMIERUNG
4.4.1 Das klassische Ausgangsportfolio
4.4.2 Optimierung der klassischen Portfoliostrategien durch Private Equity
4.4.2.1 Integration von Private Equity in die klassisch defensive Potfoliostrategie
4.4.2.2 Integration von Private Equity in die klassisch ausgewogene Portfoliostrategie
4.4.2.3 Integration von Private Equity in die klassisch dynamische Potfoliostrategie
4.4.3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.4.4 Betrachtung der Portfolioentwicklung in bestimmten Marktphasen
4.4.5 Kritische Anmerkung
5. FAZIT
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, dem Leser anhand einer Portfolioanalyse bzw. -optimierung die Auswirkungen der alternativen Anlageform Private Equity im Portfoliokontext zu demonstrieren und zu untersuchen, ob klassische Portfoliostrategien durch eine proportionale Integration von Private Equity in ihrer Rendite-Risiko-Struktur optimiert werden können.
2.1 Definition Private Equity
Der Begriff „Private Equity“ stammt aus den USA, wo die Evolution der Begriffe, ebenso wie die der Sache selbst, der Entwicklung in anderen Teilen der Welt vorauseilte. Dabei handelt es sich beim Begriff „Private Equity“ nicht um das Resultat einer theoretischen Konstruktion, sondern um ein Phänomen, welches von der Praxis geprägt wurde.
Aus der englischen Sprache wörtlich übersetzt bedeutet Private Equity „privates Eigenkapital“, wobei die Bezeichnung „Private“ für den nicht öffentlichen Charakter steht. Der Ausdruck „Equity“ symbolisiert den Eigenkapitalcharakter dieser Anlageform. Public Equity bildet dagegen das Pendant, die Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird. Eine erste, allgemein gehaltene Definition des Begriffes „Private Equity“ nach Bader lautet:
„Private Equity ist eine Finanzierungsart, bei welcher nicht kotierten Unternehmen in einer entscheidenden Phase ihrer Entwicklung, ohne ausreichende Sicherheiten, mittel bis langfristig Kapital und, bei Bedarf, Managementunterstützung zur Verfügung gestellt wird. Zur Realisierung eines dem Risiko entsprechenden Gewinnes besteht von vornherein die Absicht, die Beteiligung wieder zu veräußern.“
Diese Definition enthält alle konstitutiven Elemente, die auf eine Private Equity Beteiligung, mit dem Zweck einer Unternehmensfinanzierung, zurückführen. Dabei zeichnen sich Private Equity Finanzierungen durch folgende Merkmale aus:
1. EINLEITENDER TEIL: Einleitung in das Thema, Darlegung der Zielsetzung und Erläuterung der angewandten Forschungsmethodik.
2. PRIVATE EQUITY: Definition und systematische Kategorisierung der verschiedenen Private Equity Segmente sowie der Finanzierungsphasen.
3. FORMEN DER PRIVATE EQUITY ANLAGE: Vorstellung der verschiedenen Investitionsmöglichkeiten, von Direktinvestitionen bis hin zu börsengehandelten Vehikeln.
4. PRIVATE EQUITY IM PORTFOLIOKONTEXT: Empirische Untersuchung und Modellierung zur Optimierung klassischer Portfoliostrategien durch die Integration von Private Equity.
5. FAZIT: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse zur Eignung von Private Equity als alternative Anlageklasse für Privatanleger.
Private Equity, Portfoliooptimierung, Venture Capital, Buy-Out, Mezzanine Finanzierung, Rendite-Risiko-Profil, Diversifikation, Markowitz-Modell, Sharpe Ratio, Listed Private Equity, LPX50, Kapitalmarkt, Finanzierungsphasen, Benchmarkindizes, Asset Allocation
Die Arbeit untersucht, ob Private Equity eine geeignete alternative Anlageklasse für Privatanleger darstellt, um die Rendite-Risiko-Struktur traditioneller Portfolios zu verbessern.
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition, die Klassifizierung von Anlageformen (z.B. Venture Capital, Buy-Out) und die mathematische Portfolio-Optimierung unter Berücksichtigung von Diversifikationseffekten.
Das Ziel ist der Nachweis, ob durch eine proportionale Beimischung von Private Equity die Rendite-Risiko-Struktur klassischer Anleihe-Aktien-Portfolios positiv optimiert werden kann.
Die Arbeit nutzt das Portfolio-Selection-Modell von Harry M. Markowitz, um auf Basis historischer Daten (1997-2006) die Effizienz von Portfoliokombinationen zu berechnen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Segmente und Phasen) als auch die praktische Modellierung durch empirische Datenanalysen und eine Korrelationsmatrix dargelegt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Private Equity, Portfoliooptimierung, Diversifikation, Venture Capital und Rendite-Risiko-Optimierung.
Der Effekt beschreibt, dass in den Anfangsjahren eines Fonds meist Verluste durch Einzahlungen anfallen, bevor in späteren Jahren durch Exits positive Renditen realisiert werden können.
Die Arbeit verwendet den LPX50 als Stellvertreter für Private Equity, weist jedoch kritisch darauf hin, dass dieser börsengehandelte Index die Dynamik privater Beteiligungen nicht zu 100% abbilden kann.
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