Examensarbeit, 2005
65 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die Möglichkeiten eines handlungs- und produktionsorientierten Umgangs mit Ottfried Preußlers Werk „Krabat“ im Kontext des Deutschunterrichts an der Grundschule aufzuzeigen. Dabei soll die Frage beleuchtet werden, inwiefern sich die düstere Atmosphäre der Geschichte für Grundschüler didaktisch erschließen lässt und welche Vorteile diese Erzählung im Vergleich zum klassischen Märchen bietet.
Die Einleitung erläutert die Wahl des Themas und die persönlichen Beweggründe der Verfasserin. Sie stellt Ottfried Preußlers Biografie und seine Inspiration für die „Krabat“-Sage vor sowie die geschichtliche Herkunft der Sage und ihre verschiedenen literarischen Adaptionen.
Die didaktische Rezension untersucht die „Grundschulverträglichkeit“ des „Krabat“. Sie fasst die Handlung in drei Jahren zusammen, analysiert die wichtigsten Figuren und beleuchtet die symbolischen Bedeutungen der Mühle, der Träume und der geheimen Bruderschaft. Außerdem wird die Einordnung des „Krabat“ als phantastische Erzählung diskutiert und die magischen Elemente sowie Sprache und Stil des Werks näher betrachtet.
Die Textabsicht wird im Kontext der emotionalen und pädagogischen Wirkung auf den Leser analysiert. Der Fokus liegt dabei auf der Figur des Juro und der Hoffnung, die er den Kindern vermittelt.
Der Handlungs- und produktionsorientierte Unterricht wird definiert, seine Ziele und Funktionsweise erläutert und der Zusammenhang von Handeln und Denken beleuchtet. Der Sinn und Zweck dieser Unterrichtsform im Vergleich zu anderen Methoden wird diskutiert.
Der praktische Umgang mit dem „Krabat“ umfasst die Beschaffung der Lektüre, die Gestaltung des Arbeitsrahmens und den Einstieg in die Geschichte. Schließlich werden fünf Beispiele für den praktischen Umgang mit dem Werk vorgestellt, die sich auf die Arbeit mit Steckbriefen, Lesetagebüchern, der Lesenacht, dem szenischen Spiel und dem Hörspiel konzentrieren.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den didaktischen Möglichkeiten der phantastischen Erzählung „Krabat“ von Ottfried Preußler für den Grundschulunterricht. Der Fokus liegt auf der Analyse von Figuren und Symbolen sowie der Entwicklung von handlungs- und produktionsorientierten Unterrichtskonzepten. Zentrale Themen sind Tod und Sterben, der Kampf zwischen Gut und Böse, die Mühle als Symbolbild der Welt, die Rolle von Träumen, die magischen Elemente und die sprachliche Gestaltung des Textes. Die Arbeit untersucht die Relevanz von Emotionen, Phantasie und Kreativität im Zusammenhang mit Literaturverständnis und Leseförderung.
Ja, die Arbeit zeigt auf, dass Krabat trotz seiner düsteren Atmosphäre didaktisch erschlossen werden kann, sofern die Lerngruppe über einen gewissen literarischen Hintergrund verfügt.
Zentrale Themen sind der Kampf zwischen Gut und Böse, Freundschaft, Liebe, Vertrauen sowie die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben.
Die Mühle steht symbolisch für die Welt im Kleinen und den Kreislauf von Leben und Tod unter der Herrschaft des Meisters.
Juro täuscht Dummheit vor, um sich vor dem Meister zu schützen, und wird so zum wichtigen Verbündeten für Krabat im Kampf gegen das Böse.
Empfohlen wird ein handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, etwa durch Lesetagebücher, szenisches Spiel oder die Erstellung eines Hörspiels.
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