Masterarbeit, 2006
70 Seiten, Note: 1,2
Die Masterarbeit befasst sich mit der ‚National Security Strategy 2002’ und analysiert, ob diese Strategie eine revolutionäre Abweichung traditioneller Grundmuster amerikanischer Außenpolitik darstellt oder eher eine Weiterentwicklung der Vergangenheit darstellt.
Die Arbeit beleuchtet die wichtigsten Grundmuster der amerikanischen Außenpolitik, beginnend mit der Idee des ‚Manifest Destiny‘ und des amerikanischen Exzeptionalismus. Sie analysiert, wie sich liberale und realistische Grundmuster, wie die Verbreitung von Demokratie und die Durchsetzung nationaler Sicherheitsinteressen, im Laufe der Geschichte manifestiert haben. Die zweite Hälfte der Arbeit widmet sich der National Security Strategy 2002 und untersucht, inwieweit diese Strategie auf den traditionellen Grundmustern beruht und wie sie diese im Kontext des neuen Sicherheitsumfelds nach 9/11 weiterentwickelt. Die Arbeit analysiert die NSS 2002 im Hinblick auf die Verbreitung von Demokratie und Marktwirtschaft, den Umgang mit dem Unilateralismus und die Rolle der Präemption als strategisches Mittel.
Die Arbeit beleuchtet wichtige Schlüsselkonzepte wie Exzeptionalismus, ‚Manifest Destiny’, Liberalismus, Realismus, Unilateralismus, Präemption, National Security Strategy, 9/11, Terrorismus, Demokratie, Marktwirtschaft, internationale Beziehungen, Großmachtpolitik, und Weltordnung im Kontext der amerikanischen Außenpolitik.
Die Arbeit untersucht, ob die NSS 2002 eine revolutionäre Abweichung von traditionellen Mustern der US-Außenpolitik darstellt oder eine Fortführung historischer Grundmuster ("Echo der Vergangenheit") ist.
'Manifest Destiny' beschreibt den amerikanischen Exzeptionalismus-Gedanken, der das Selbstverständnis der USA als Nation mit einer besonderen Mission in der Welt prägt.
Präemption bezeichnet das Vorrecht auf proaktive, unilaterale Militäreinsätze zur Bekämpfung von Terrorismus, bevor ein Angriff stattfindet – ein hochumstrittener Punkt der Bush-Doktrin.
Während Multilateralismus auf internationale Kooperation setzt, beschreibt Unilateralismus das eigenständige Handeln der USA zur Sicherung nationaler Interessen, ein Muster, das bereits im 19. Jahrhundert erkennbar war.
9/11 war der Auslöser für die NSS 2002, da die Anschläge ein neues Sicherheitsverständnis und die Notwendigkeit einer angepassten Verteidigungsstrategie gegen den globalen Terrorismus schufen.
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