Diplomarbeit, 2007
40 Seiten, Note: "2"
1. Einleitung
1.1. Problemdarstellung
1.2. Autismus
1.3. Historisches
1.4. Klassifikation und Symptomatik
1.4.1. Formen des Autismus
1.4.2. Früherkennung
1.4.3. Häufigkeit
1.5. Ursachen
1.5.1. Genetische Verursachungstheorie
1.5.2. Neurologische Verursachungstheorie
1.5.3. Psychologische Verursachungstheorie
1.5.4. Chemische und biochemische Verursachungstheorie
1.5.5. Informations – und/ oder Wahrnehmungsverarbeitungsstörung
1.5.6. Verursachungstheorie im Zusammenhang mit anderen Krankheiten
1.6. Soziale Interaktion/ Kommunikation
1.7. Verlauf und Prognose
2. Methoden
2.1. Vorgangsweise
2.2 Kriterien
2.3. Interview
3. Datenanalyse
3.1. Kontaktaufnahme
3.2. Kommunikation
3.3. Struktur/ Raumanforderung
3.4. Selbstständigkeit
3.5. Verhaltensstruktur
3.6. Stereotypien
3.7. Therapieansätze
3.8. Elternarbeit
4. Fallbeispiel
4.1. Markus, 7 Jahre
4.2. Beschreibung einer gut gelungenen Therapiestunde
5. Diskussion/ Schlussfolgerung
5.1. Kontaktaufnahme
5.2. Kommunikation
5.3. Struktur/ Raumanforderung
5.4. Selbstständigkeit
5.5. Verhaltensstruktur
5.6. Stereotypien
5.7. Therapieansätze
5.8. Elternarbeit
5.9. Zusammenfassung
Abschließende Worte
Diese Arbeit untersucht ergotherapeutische Behandlungsmethoden bei Kindern mit Autismus. Das primäre Ziel ist es, von erfahrenen Ergotherapeutinnen beschriebene, erfolgreiche Therapieeinheiten zu analysieren und Gemeinsamkeiten in den Therapieansätzen zu identifizieren, um so therapeutische Unterstützungsmöglichkeiten im pädiatrischen Fachbereich aufzuzeigen.
3.2. Kommunikation
Die beeinträchtigte Kommunikation autistischer Kinder, verbal oder nonverbal, wird zu den Kernsymptomen bei autistischen Störungen gerechnet und es soll auch einer der Schwerpunkte beim ergotherapeutischen Therapieansatz sein. Am stärksten sind die nichtsprechenden autistischen Menschen betroffen, da sie ihre Wünsche, Gefühle oder Bedürfnisse nicht in befriedigender Weise ausdrücken können. Die Folgen daraus können sich in Aggressivität, Frustration oder Resignation äußern. Wie ein Weg zur Kommunikation gefunden wird, ob mit Händen und Füßen oder mit speziellen Kommunikationsmitteln ist egal, berichten die Therapeutinnen.
„Josef merkt sofort wenn ich mir in meiner Handlung nicht sicher war, das nutzte er sofort aus und verweigert die gewünschte Aufgabe. Bei ihm ist es noch wichtiger gut auf die Therapie vorbereitet zu sein wie bei anderen Kindern. Meine Aussagen müssen deutlich und unmissverständlich sein und Entscheidungen zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten sowieso vermieden werden. Je klarer seine Aufgabe gestellt wird, desto besser konnte er sie auch ausführen.“ (Experteninterview 2, 13.2.07)
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz des Krankheitsbildes Autismus und stellt die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Methoden: Hier werden die Erhebungsinstrumente, insbesondere der Fragebogen und die Auswahlkriterien für die Experteninterviews mit Ergotherapeutinnen, detailliert beschrieben.
3. Datenanalyse: Dieses Kapitel wertet die Experteninterviews aus und ordnet die Erfahrungen der Therapeuten in relevante Schwerpunkte wie Kontaktaufnahme, Kommunikation und Strukturierung ein.
4. Fallbeispiel: Anhand des Fallbeispiels „Markus, 7 Jahre“ werden die theoretischen Erkenntnisse illustriert und eine konkrete, gut gelungene Therapiestunde detailliert beschrieben.
5. Diskussion/ Schlussfolgerung: Hier werden die Ergebnisse zusammengeführt, Parallelen aus den Interviews analysiert und die Notwendigkeit ganzheitlicher Therapieansätze unter Einbeziehung der Familie diskutiert.
Autismus, Ergotherapie, Pädiatrie, Kommunikation, Verhaltensstruktur, Therapieansätze, Frühförderung, Elternarbeit, Sensorische Integration, Wahrnehmungsverarbeitung, Fallbeispiel, Experteninterview, Entwicklungstherapie, Selbstständigkeit, Strukturierung.
Die Arbeit befasst sich mit ergotherapeutischen Behandlungsmethoden für Kinder mit Autismus, basierend auf praktischen Erfahrungen von Expertinnen.
Zentrale Themen sind die Kommunikation, die Strukturierung von Therapieumgebungen, die Förderung der Selbstständigkeit und die Einbindung der Eltern in den therapeutischen Prozess.
Die Arbeit untersucht, wie erfahrene Ergotherapeutinnen eine gelungene Therapieeinheit gestalten und ob dabei Parallelen in den Therapieansätzen zu erkennen sind.
Es wurde eine qualitative Methode gewählt, bestehend aus der Erstellung eines Fragebogens und der Durchführung von teilstrukturierten Experteninterviews mit dreizehn Ergotherapeutinnen.
Der Hauptteil analysiert Daten aus Interviews zu verschiedenen Therapieaspekten und veranschaulicht diese durch ein konkretes Fallbeispiel eines siebenjährigen autistischen Kindes.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Autismus, Ergotherapie, Kommunikation, Verhaltensstruktur und Elternarbeit charakterisiert.
Es dient dazu, die theoretischen Ansätze der Ergotherapie greifbar zu machen und zu verdeutlichen, wie Komponenten wie Frühförderung und Umfeldgestaltung in der Praxis zusammenspielen.
Die Eltern werden heute als wichtigste Ressource des Kindes angesehen; ihre Mitarbeit und Aufklärung sind essenziell, um Therapieerfolge auch in den Alltag zu übertragen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

