Diplomarbeit, 2006
245 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Grundlagen Eventmarketing
2.1 Das Event
2.1.1 Der Eventbegriff
2.1.2 Arten von Events
2.1.3 Aktuelle Trends
2.2 Eventmarketing
2.2.1 Der Eventmarketingbegriff
2.2.2 Das Event als Instrument der Kommunikationspolitik
2.2.2.1 Zielsetzungen
2.2.2.2 Veränderte Rahmenbedingungen
2.2.2.2.1 Marktsättigung
2.2.2.2.2 Produktausreifung und Produktvielfalt
2.2.2.2.3 Informationsüberlastung
2.2.2.3 Spezielle Erfolgsfaktoren
2.2.2.3.1 Psychologische Faktoren
2.2.2.3.2 Soziale Faktoren
2.2.3 Die drei Phasen im Eventmarketingprozess
2.2.4 Aktuelle Trends
2.2.5 Der Eventmarkt im Überblick
2.3 Instrumente des Eventmarketings
2.3.1 Kreativität
2.3.1.1 Der Weg zur Idee
2.3.1.2 Kreativitätstechniken
2.3.2 Projektmanagement
2.3.2.1 Projektmanagement im Eventmarketing
2.3.2.2 Zeitmanagement
2.3.2.2.1 Termin- und Ablaufplanung
2.3.2.2.2 Terminrechnung
2.3.2.2.3 Terminkontrolle und -überwachung
2.3.2.2.4 Target-Timing
2.3.2.3 Kostenmanagement
2.3.2.3.1 Kostenplanung
2.3.2.3.2 Kostenkontrolle
2.3.2.4 Qualitätsmanagement
2.3.2.4.1 Qualität im Projekt
2.3.2.4.2 Ausgewählte Methoden der Qualitätssicherung
2.3.2.5 Projektmanagement Software
3. Grundlagen Tourismus
3.1 Der Tourismusbegriff
3.2 Tourismus als Wirtschaftsfaktor
3.2.1 Die Nachfrager
3.2.2 Die Anbieter
3.2.3 Das Tourismusprodukt
3.3 Die Rolle des Staates im Tourismus
3.4 Aktuelle Trends
3.5 Der Tourismusmarkt im Überblick
4. Eventmarketing als Baustein touristischer Konzepte
4.1 Trend Eventorientierung
4.2 Instrument des Marketingmix oder Profit-Event?
4.3 Erfolgsbeispiele
4.3.1 Wanderfestival in Losheim am See
4.3.2 Zwölf Stunden Mountainbike-Rennen in Todtnauberg
4.3.3 Kultur in Merzig
4.3.4 Kritische Würdigung
5. Konzeption und Umsetzung eines Marketingevents
5.1 Analyse
5.1.1 Ausgangssituation der Gemeinde Mettlach
5.1.2 Interne und externe Analyse
5.2 Ableitung der Strategie
5.3 Strategieimplementierung
5.3.1 Organisation
5.3.2 Marketing-Mix
5.3.2.1 Produktpolitik
5.3.2.1.1 Die Strecke
5.3.2.1.2 Das Starterpaket
5.3.2.1.3 Der Ergebnisdienst
5.3.2.1.4 Das Veranstaltungsgelände
5.3.2.1.5 Das Rahmenprogramm
5.3.2.2 Preispolitik
5.3.2.3 Kommunikationspolitik
5.3.2.3.1 Flyer und Plakate
5.3.2.3.2 Presse, Rundfunk und TV
5.3.2.3.3 Internet
5.3.2.4 Distributionspolitik
5.3.3 Controlling
5.3.3.1 Kostenplanung und Kontrolle
5.3.3.2 Finanzierung
5.3.4 Logistik
5.3.4.1 Logistik Veranstaltungsgelände
5.3.4.2 Logistik Strecke
5.3.5 Randbedingungen
6. Eventkontrolle
6.1 Allgemeine Daten
6.2 Zielgruppenvergleich
6.3 Touristischer Erfolg
6.4 Qualität der Veranstaltung
6.5 Zukunftsanforderungen an die Veranstaltung
6.6 Zusammenfassung der Ergebnisse
7. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das kommunikationspolitische Instrument des Eventmarketings praxisorientiert zu untersuchen. Anhand der Konzeption, Umsetzung und Kontrolle des „Saarschleifen-Bike-Marathons“ wird analysiert, wie kleine und mittlere Reiseregionen dieses Instrument nutzen können, um sich im Wettbewerb durch positive, emotionale Erlebnisse zu profilieren und ihre Bekanntheit zu steigern.
2.1.1 Der Eventbegriff
Eine einheitliche Definition des Begriffs Event lässt sich in der Literatur nicht finden. Es steht eine Vielzahl verschiedener Definitionen zur Auswahl:
„Der Event spricht die Sinne der Gäste an. Er vermittelt persönliche Erlebnisse statt passiven Genusses oder unpersönlicher Information. Der Event-Teilnehmer wird in das Geschehen eingebunden. Er erfährt Freude und Spaß im Zusammenhang mit einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung.“
„Ein Event zeichnet sich dadurch aus, dass es ein positives Erlebnis für den Teilnehmer ist. Dies setzt die folgenden beiden Aspekte voraus: Aktivierung, Einbindung, Aktivität; Positivität, Positive Wahrnehmung, Emotion, Symbolik, Genuss.“
„Ein Event ist eine besondere Veranstaltung oder ein spezielles Ereignis, dass multisensitiv vor Ort von ausgewählten Rezipienten erlebt und als Plattform zur Unternehmenskommunikation benutzt wird.“
„Events sind inszenierte Ereignisse, sowie deren Planung und Organisation im Rahmen der Unternehmenskommunikation, die durch erlebnisorientierte firmen- oder produktbezogene Veranstaltungen emotionale oder physische Reize darbieten und einen starken Aktivierungsprozess auslösen.“
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von großen Medienevents wie Fußballweltmeisterschaften für den Tourismus und führt in die Thematik des Eventmarketings als effektives Werbeinstrument für kleinere Reiseregionen ein.
2. Grundlagen Eventmarketing: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die Instrumente des Eventmarketings, insbesondere Projektmanagement-Methoden wie Zeit- und Kostenplanung, umfassend erläutert.
3. Grundlagen Tourismus: Dieses Kapitel definiert den Tourismusbegriff, untersucht den Tourismus als Wirtschaftsfaktor und beleuchtet die Rolle des Staates bei der Förderung touristischer Destinationen.
4. Eventmarketing als Baustein touristischer Konzepte: Dieser Abschnitt ordnet das Eventmarketing in touristische Konzepte ein und stellt anhand von Erfolgsbeispielen wie dem Wanderfestival Losheim oder dem Mountainbike-Rennen in Todtnauberg die praktische Anwendung dar.
5. Konzeption und Umsetzung eines Marketingevents: Das Kapitel veranschaulicht aufgabenorientiert die praktische Konzeption und Umsetzung des „Saarschleifen-Bike-Marathons“ durch die Gemeinde Mettlach, inklusive Analyse, Strategie und operativer Planung.
6. Eventkontrolle: Dieser Teil widmet sich der empirischen Erfolgskontrolle des Events, basierend auf Teilnehmerdaten und einer Befragung zur Qualität und zum touristischen Erfolg.
7. Schlussbetrachtung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Veranstaltung als Instrument der Tourismusförderung gegeben.
Eventmarketing, Tourismusmanagement, Saarschleifen-Bike-Marathon, Gemeinde Mettlach, Projektmanagement, Zeitmanagement, Kostenplanung, Qualitätssicherung, Erlebnismarketing, Kommunikationspolitik, Sporttourismus, Zielgruppenanalyse, Erfolgskontrolle, Destination-Marketing
Die Arbeit untersucht das Eventmarketing als strategisches Instrument der Kommunikationspolitik im Tourismus, konkret angewandt auf die Planung und Durchführung eines Mountainbike-Marathons in der Gemeinde Mettlach.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Eventmarketing und Tourismus, dem Projektmanagement bei Veranstaltungen, der Analyse von Zielgruppen sowie der empirischen Kontrolle des touristischen Erfolgs.
Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung und praxisnahe Demonstration, wie durch ein gezielt konzipiertes Marketingevent die touristische Attraktivität und Bekanntheit einer kleineren Region erfolgreich gesteigert werden kann.
Die Autoren nutzen eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und einer empirischen Studie, die auf einer Teilnehmerdatenbank sowie einer E-Mail-Befragung basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Instrumente (Projektmanagement, Kostenplanung), die Einordnung des Tourismusbegriffs, die Analyse von Best-Practice-Beispielen sowie die detaillierte Beschreibung der Event-Umsetzung in Mettlach.
Wichtige Begriffe sind Eventmarketing, touristische Destinationen, Projektmanagement, Sporttourismus, Zielgruppenorientierung, Kosten-Nutzen-Analyse und Erfolgskontrolle.
Sponsoring ist ein zentraler Erfolgsfaktor der Veranstaltung. Ohne die finanzielle und materielle Unterstützung durch Partner wie Banken, Energieversorger und lokale Betriebe wäre die Durchführung des Events in der beschriebenen Qualität nicht realisierbar gewesen.
Die Sportart eignet sich aufgrund der aktiven Zielgruppe besonders gut für die moderne Erlebnisorientierung im Tourismus. Zudem konnte die Gemeinde Mettlach ihre geografischen Stärken (Natur, Saarschleife) optimal nutzen.
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