Bachelorarbeit, 2007
82 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz der Balanced Scorecard (BSC) im Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen. Sie untersucht, wie die BSC als Instrument der strategischen Unternehmenssteuerung in diesem Sektor implementiert und genutzt werden kann. Das Hauptziel der Arbeit ist es, ein branchenspezifisches BSC-Konzept für gesetzliche Krankenkassen zu entwickeln, das die besonderen Herausforderungen des GKV-Marktes berücksichtigt.
Die Arbeit ist in fünf Kapitel gegliedert, die den Einsatz der BSC im Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen beleuchten.
Kapitel 2 analysiert die aktuellen Herausforderungen, denen gesetzliche Krankenkassen gegenüberstehen. Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung, die Zunahme chronischer Erkrankungen und der Kostendruck führen zu einem dynamischen Markt und erfordern innovative Managementansätze.
Kapitel 3 beschreibt die Balanced Scorecard als ein modernes Führungsinstrument, das die Verzahnung von strategischen und operativen Prozessen ermöglicht. Es werden die vier Perspektiven des BSC-Modells und die Bedeutung von Ursache-Wirkungszusammenhängen erörtert.
Kapitel 4 widmet sich der Anpassung des BSC-Konzepts an die Besonderheiten des GKV-Sektors. Hierbei wird ein branchenspezifisches BSC-Modell entwickelt, das die Versichertenperspektive als Leitperspektive integriert und die anderen Perspektiven an den GKV-Markt anpasst.
Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert den Nutzen und die Grenzen der BSC im Wettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Balanced Scorecard, strategisches Management, gesetzliche Krankenversicherung, Wettbewerb, Kundenorientierung, Kostenmanagement, Versichertenzufriedenheit, Servicequalität und Prozessoptimierung.
Die BSC ist ein strategisches Führungsinstrument, das finanzielle und nicht-finanzielle Kennzahlen nutzt, um die Unternehmensstrategie in operative Ziele umzusetzen.
Durch den zunehmenden Wettbewerb, die freie Kassenwahl und den Kostendruck müssen Krankenkassen effizienter und kundenorientierter gesteuert werden.
Neben der Finanz-, Prozess- und Mitarbeiterperspektive steht die Versichertenperspektive als Leitperspektive im Mittelpunkt.
Dazu gehören die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, die Entwicklung versichertenorientierter Kompetenzen und die Erhöhung der Motivation.
Durch Ursache-Wirkungsbeziehungen: Beispielsweise führen kompetente Mitarbeiter zu besseren Prozessen, was die Versichertenzufriedenheit und letztlich die finanzielle Stabilität erhöht.
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