Diplomarbeit, 2006
122 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Thema & Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zu Gefahrgut und Gefahrguttransporten
2.1 Einleitung
2.2 Erläuterungen zu Gefahrgut
2.2.1 Begriffsbestimmungen/Erläuterungen
2.2.2 Klassifizierung
2.2.3 Weitere Unterteilung
2.2.4 UN-Nummer
2.2.5 Umschließungen
2.2.6 Kennzeichnen und Bezetteln
2.2.7 Zusammenladung
2.2.8 Freistellungen
2.2.9 Besonderheiten beim Eisenbahnbetrieb
2.3 Einordnen der Gefahrguttransporte in den Güterverkehr
2.4 Vorbereitung von Gefahrguttransporten
3 Regelwerke und ihre Anwendung bei Gefahrguttransporten und normalem Güterverkehr
3.1 Einleitung
3.2 Allgemeine Regelwerke
3.2.1 Übersicht
3.2.2 Anwendung der Regelwerke
3.3 Regelwerke für normalen Güterverkehr auf Straße & Schiene
3.3.1 Übersicht
3.3.2 Anwendung der Regelwerke
3.4 Regelwerke für Gefahrguttransporte auf Straße & Schiene
3.4.1 Übersicht
3.4.2 Anwendung der Regelwerke
3.5 Unterschiede
4 Vorstellung des Eisenbahnbetriebsfelds
4.1 Einleitung
4.2 Rahmenbedingungen
4.3 Betriebsprogramm
4.4 Infrastruktur
4.5 Disposition
4.5.1 Cargo Leitzentrale
4.5.2 Transportmanagement
4.5.3 Cargo Zentrum
5 Realisierung von Gefahrguttransporten im Eisenbahnbetriebsfeld
5.1 Einleitung
5.2 Gefahrgutrecht im Eisenbahnbetriebsfeld
5.3 Regelbetrieb
5.3.1 Betriebsprogramm
5.3.2 Infrastruktur
5.3.3 Disposition
5.4 Betrieb mit auftretenden Störfällen
5.4.1 Mögliche Störfälle und Maßnahmen bei Störfällen
5.4.2 Betriebsprogramm
5.4.3 Infrastruktur
5.4.4 Disposition
6 Notwendige Anpassungen bzw. Definitionen
6.1 Einleitung
6.2 Betriebsprogramm
6.3 Infrastruktur
6.3.1 TM Nord
6.3.2 TM Süd
6.4 Disposition
7 Zusammenfassung & Ausblick
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein Konzept für die Simulation von Gefahrguttransporten sowie damit verbundener Störfälle im Eisenbahnbetriebsfeld Darmstadt (EBF) zu entwickeln. Dabei soll die Übung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen und der betrieblichen Abläufe wirklichkeitsnah gestaltet werden, um Dispositionsabläufe bei Störfällen auszubilden.
2.2.1 Begriffsbestimmungen/Erläuterungen
Das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG) definiert Gefahrgut folgendermaßen: „Gefährliche Güter im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und Sachen ausgehen können.“ (§ 2 Abs. (1) GGBefG) Diese sehr weit gefasste Definition macht jedoch noch nicht deutlich, welche Eigenschaften einen Stoff oder Gegenstand im Einzelnen zu Gefahrgut machen und wie er zu handhaben ist. Dies soll in den folgenden Unterkapiteln geklärt werden.
Der Begriff „Gefahrgut“ darf nicht mit „Gefahrstoff“ verwechselt werden. Gefahrgüter sind Gefahrstoffe, die befördert werden. Nach APS (2004, S. 18) handelt es sich aber z.B. bei Gefahrstoffen in Fahrzeugtanks, wie etwa Diesel oder Benzin, nicht um Gefahrgut, auch wenn diese Gefahrstoffe befördert werden. So ist bspw. der Gefahrstoff Diesel in einem Kesselwagen bei der Beförderung Gefahrgut, Diesel im Tank der Lokomotive hingegen lediglich ein Gefahrstoff.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage des Eisenbahnbetriebsfelds Darmstadt, das Ziel der Arbeit sowie den thematischen Aufbau der Untersuchung.
2 Grundlagen zu Gefahrgut und Gefahrguttransporten: Vermittelt grundlegende Definitionen, Klassifizierungen und Vorbereitungsmaßnahmen im Kontext von Gefahrgut und dem Gefahrgutrecht.
3 Regelwerke und ihre Anwendung bei Gefahrguttransporten und normalem Güterverkehr: Analysiert maßgebliche nationale und internationale Regelwerke, deren Anwendung in der Praxis und dokumentiert Unterschiede zwischen den Verkehrsträgern.
4 Vorstellung des Eisenbahnbetriebsfelds: Stellt das EBF hinsichtlich der Rahmenbedingungen, des Betriebsprogramms, der Infrastruktur und der Dispositionsstruktur vor.
5 Realisierung von Gefahrguttransporten im Eisenbahnbetriebsfeld: Entwickelt konkrete Konzepte zur Integration von Gefahrguttransporten und Störfällen in das EBF, unterteilt in Regelbetrieb und Störfallmanagement.
6 Notwendige Anpassungen bzw. Definitionen: Fasst notwendige infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen zusammen, die zur Umsetzung der Simulationskonzepte im EBF erforderlich sind.
7 Zusammenfassung & Ausblick: Resümiert die Arbeit und gibt einen Ausblick auf die weitere Gestaltung des Betriebsprogramms.
Gefahrgut, Gefahrguttransport, Eisenbahnbetriebsfeld, Disposition, Störfallmanagement, Regelwerke, GGVSE, ADR, RID, Schienengüterverkehr, Betriebsprogramm, Infrastruktur, Dispo-Gleis, Nukleartransport, Ausbildung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Integration und Simulation von Gefahrguttransporten sowie deren Störfallmanagement innerhalb des Eisenbahnbetriebsfelds Darmstadt (EBF) für Ausbildungszwecke.
Die Arbeit behandelt die rechtlichen Grundlagen für Gefahrguttransporte, den Vergleich von Straßentransporten und Schienentransporten sowie die praktische Anwendung von Dispositionsstrategien bei auftretenden Störfällen im EBF.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts zur wirklichkeitsnahen Simulation von Gefahrguttransporten und Störfällen im EBF, das mit den vorhandenen Ausbildungszielen konform ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Regelwerkanalyse, kombiniert mit einer strukturellen Untersuchung des EBF sowie der Erarbeitung von praxisorientierten Anwendungsvorschlägen für den Übungsbetrieb.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Gefahrgutrechts, die Beschreibung der EBF-Infrastruktur und Dispositionsebenen (CLZ, TM, CZ) sowie die Erarbeitung konkreter Störfall-Szenarien für das EBF.
Die zentralen Begriffe sind Gefahrgut, EBF, Disposition, Störfallmanagement, GGVSE, ADR, RID, Nukleartransporte und Bahnsysteme.
Im Regelbetrieb hat die Disposition nur eine überwachende Funktion; erst bei auftretenden Störfällen müssen die Übungsteilnehmer aktiv steuernd und leitend eingreifen, was die eigentliche Übungsherausforderung darstellt.
Die CLZ ist die zentrale Instanz für den Überblick über das gesamte Netz und trifft bei komplexen betrieblichen Situationen oder sicherheitsrelevanten Vorfällen die finalen Entscheidungen.
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