Diplomarbeit, 2006
73 Seiten, Note: 2,0
1 Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte in der IFRS Bilanz
2 Grundlegende Begrifflichkeiten
2.1 Abgrenzung immaterieller Vermögenswerte
2.2 Konzept des Controllings
2.2.1 Inhaltsdefinition und Zielsetzung des Controllings
2.2.2 Allgemeine Aufgaben des Controllings
2.3 Einsatzvarianten des Controllings
2.3.1 Das Forschungs- und Entwicklungscontrolling
2.3.2 Das Projektcontrolling
2.4 Die Unternehmensplanung
3 Bilanzansatz selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte
3.1 Ansatzvoraussetzungen für die Aktivierung immaterieller Vermögenswerte
3.2 Zusätzliche Ansatzvoraussetzungen für selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte
3.3 Nachweis der Ansatzkriterien durch das Controlling
3.3.1 Produktionsdurchführungs- und -programmplanung als Nachweis der technischen Realisierbarkeit
3.3.1.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.1.2 Anwendung als Nachweis der technischen Realisierbarkeit
3.3.2 Investitions- und Finanzierungspläne als Nachweis der beabsichtigten Fertigstellung
3.3.2.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.2.2 Anwendung als Nachweis für die beabsichtigte Fertigstellung
3.3.3 Maßnahmen-/Ressourcenpläne und Kapazitätspläne zum Nachweis der notwendigen Ressourcen
3.3.3.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.3.2 Anwendung als Nachweis der notwendigen Ressourcen
3.3.4 Unternehmensanalyse und Umfeldanalyse als Nachweis einer internen oder externen Vermarktung
3.3.4.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.4.2 Anwendung als Nachweis der internen und externen Vermarktung
3.3.5 Plankostenrechnung und Prognosekostenrechnung zur Bestimmung eines wirtschaftlichen Nutzens
3.3.5.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.5.2 Anwendung als Instrumente zum Nachweis eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens
3.3.6 Projektorganisation und Projektstrukturplan zur zuverlässigen Bestimmung der Kosten
3.3.6.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
3.3.6.2 Anwendung als Nachweis für eine zuverlässige Bestimmung der Kosten
4 Bewertung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte
4.1 Erstbewertung
4.1.1 Trennung von Forschung und Entwicklung
4.1.2 Bemessung der Forschungsausgaben
4.1.3 Bemessung der Entwicklungsausgaben
4.2 Konsequenzen für das Controlling bei der Bemessung der Entwicklungskosten
4.2.1 Ermittlung und Erfassung der Entwicklungskosten
4.2.1.1 Die Projektkostenrechnung
4.2.1.1.1 Grundsätzliche Bedeutung und Vorgehensweise
4.2.1.1.2 Die Projektkostenrechnung als Instrument zur separaten Erfassung des Forschungs- und Entwicklungsaufwandes
4.2.1.2 Die Lebenszyklusrechnung
4.2.1.2.1 Grundsätzliche Bedeutung und Vorgehensweise
4.2.1.2.2 Die Lebenszyklusrechnung als Instrument des Projektcontrollings zur Erfassung der Vorlaufkosten
4.2.1.3 Die Prozeßkostenrechnung
4.2.1.3.1 Grundsätzliche Bedeutung und Vorgehensweise
4.2.1.3.2 Die Prozeßkostenrechnung als Instrument des Projektcontrollings zur Erfassung der Forschungs- und Entwicklungskosten
4.2.2 Kontrolle der Entwicklungskosten
4.2.2.1 Die Zielkostenrechnung
4.2.2.1.1 Grundsätzliche Bedeutung und Vorgehensweise
4.2.2.1.2 Die Zielkostenrechnung als Instrument des Projektcontrollings zur Festlegung und Kontrolle der Entwicklungskosten
5 Anwendungserkenntnisse und Rückschlüsse auf die Bilanzierung
Die Arbeit untersucht, wie das Controlling die Bilanzierung von Entwicklungsausgaben für selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte nach IFRS-Vorschriften unterstützen kann, insbesondere durch die Bereitstellung geeigneter Nachweise für die Aktivierungskriterien.
3.3.1.1 Grundlegende Bedeutung und Anwendung
Ziel einer Produktionsdurchführungsplanung ist die wirtschaftliche und technische Realisierung der Fertigung im Unternehmen. Basis für die Produktionsdurchführungs- bzw. Produktionsmaßnahmeplanung stellt die Produkt- und Programmplanung eines Unternehmens dar.
Die Produktionsdurchführung plant die Bereitstellung der benötigten Produktionsfaktoren und den Ablauf der Produktion.
1 Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte in der IFRS Bilanz: Einführung in die Problematik der Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte und die Rolle des IAS 38 bei der Standardisierung.
2 Grundlegende Begrifflichkeiten: Definition von Vermögenswerten und Erläuterung der Funktionen sowie Einsatzgebiete des Controllings.
3 Bilanzansatz selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte: Detaillierte Darstellung der Anforderungen für eine Aktivierung und wie betriebswirtschaftliche Planungs- und Kontrollinstrumente als Nachweis dienen können.
4 Bewertung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte: Auseinandersetzung mit der Erstbewertung sowie den Methoden zur Ermittlung, Erfassung und Kontrolle von Entwicklungskosten.
5 Anwendungserkenntnisse und Rückschlüsse auf die Bilanzierung: Kritische Reflexion der Herausforderungen bei der praktischen Anwendung der Nachweisinstrumente und der Spielräume in der Bilanzpolitik.
IFRS, IAS 38, immaterielle Vermögenswerte, Controlling, Forschungs- und Entwicklungscontrolling, Projektcontrolling, Entwicklungskosten, Plankostenrechnung, Lebenszyklusrechnung, Prozeßkostenrechnung, Zielkostenrechnung, Bilanzierung, Aktivierung, Vorlaufkosten, Unternehmensplanung
Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen bei der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögenswerte nach den IFRS-Standards und zeigt auf, wie das Controlling durch gezielte Instrumente die notwendigen Nachweise erbringen kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Rechnungslegung (IAS 38) und internem Controlling sowie der praktischen Anwendung von Kostenrechnungssystemen für die Bilanzierung.
Das Ziel ist es, Instrumente zu identifizieren und zu evaluieren, mit denen das Controlling die Bilanzierung von Entwicklungskosten für immaterielle Vermögenswerte im Unternehmen methodisch unterstützen kann.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse unter Anwendung einschlägiger betriebswirtschaftlicher Literatur, insbesondere zur Kostenrechnung und Planung, um die Anforderungen der IFRS mit Controlling-Instrumenten zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begrifflichkeiten, die Erläuterung der Bilanzansatzkriterien und eine tiefgehende Analyse von Controlling-Instrumenten wie der Prozeß- und Zielkostenrechnung zur Dokumentation der Entwicklungskosten.
Zentrale Begriffe sind IFRS, IAS 38, immaterielle Vermögenswerte, Projektcontrolling, Entwicklungskosten, Lebenszyklusrechnung und Zielkostenrechnung.
Die Forschungsphase ist eine planmäßige Suche nach Erkenntnissen ohne direkten Produktbezug und führt zu sofortigem Aufwand, während die Entwicklungsphase die konkrete Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein geplantes Produkt oder Verfahren unter spezifischen Nachweisvoraussetzungen darstellt.
Die Zielkostenrechnung ermöglicht eine marktorientierte Steuerung bereits in frühen Phasen der Produktentwicklung, wodurch die Kostenbeeinflussung maximiert und die Grundlage für die Aktivierung der Entwicklungskosten gestärkt wird.
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