Diplomarbeit, 2003
114 Seiten, Note: 1,3
1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 FREIZEITIMMOBILIENMARKT
2.1 Definition von Freizeitmarkt
2.2 Die Entwicklung des Freizeitmarktes
2.2.1 Quantitative Entwicklung
2.2.2 Qualitative Entwicklungstrends
2.3 Auswirkungen der Trends auf Freizeitimmobilien
3 GROßSPORTHALLEN IN DEUTSCHLAND
3.1 Allgemeine Situationsbeschreibung
3.2 Standortwahl
3.3 Investoren und Betreiber
3.4 Investitions- und Betriebskosten
3.5 Innovative Merkmale der Veranstaltungshallen
3.5.1 Ausstattungsmerkmale
3.5.2 Veranstaltungsprofile
3.5.3 Gebäudetechnik
3.6 Einnahmequellen
3.6.1 VIP-Logen und Business-Seats
3.6.2 Namensrechte
3.6.3 Zusätzliche Einnahmequellen
3.7 Großsporthallen als Bedingung für Lizenzen
3.7.1 Großsporthallen in der BBL
3.7.2 Großsporthallen in der DEL
3.8 Exkurs: Amerikanische ’arenas’ – Vorbilder der neuen Veranstaltungshallen
3.8.1 Historische Entwicklung
3.8.2 Eigentumsverhältnisse
3.8.3 Ausblick
4 FALLBEISPIEL ARENA TRIER
4.1 Chronologie
4.2 Beteiligte Unternehmen
4.3 Standort
4.4 Finanzierung
4.5 Multifunktionalität
4.6 Nutzungskonzept
4.7 Die Arena als neue Spielstätte der TBB Trier
4.8 Wirtschaftlichkeitsanalyse
4.8.1 Prognose der Besucherzahlen
4.8.2 Wirtschaftsfaktor für die Region
5 STANDORTANALYSE AM BEISPIEL TRIER
5.1 Geschichte
5.2 Makroanalyse
5.2.1 Harte Standortfaktoren
5.2.1.1 Topographie
5.2.1.2 Verkehrsinfrastruktur
5.2.1.3 Bevölkerungsstruktur
5.2.1.4 Wettbewerbssituation
5.2.1.5 Wirtschaftskraft
5.2.2 Weiche Standortfaktoren
5.2.2.1 Wirtschaftsklima
5.2.2.2 Bildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungseinrichtungen
5.2.2.3 Kultur
5.2.2.4 Tourismus
5.2.2.5 Freizeit- und Wohnwert
5.3 Mikroanalyse
5.4 Fazit der Standortanalyse
6 SITUATIONSANALYSE
6.1 Angebotsmarkt an Veranstaltungsstätten in Trier
6.2 Nachfragemarkt für eine Großveranstaltungshalle in Trier
6.3 Konkurrenzanalyse
6.3.1 Arena d’Coque Luxemburg
6.3.2 Saarlandhalle Saarbrücken
6.3.3 Oberwerthhalle Koblenz
6.3.4 Ergebnisse
6.4 SWOT-Analyse
7 SCHLUSSBETRACHTUNGEN UND AUSBLICK
Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Perspektiven und die Standortbedingungen für den Betrieb von Großsporthallen in Deutschland, wobei der Fokus auf der Marktanalyse und der strategischen Situationsbewertung der Arena Trier liegt, um die Erfolgsaussichten solcher Projekte unter Berücksichtigung von Standort- und Wettbewerbsfaktoren zu prüfen.
3.2 Standortwahl
Da in Veranstaltungshallen eine Dienstleistung angeboten wird, die ausschließlich am Ort der Erstellung „konsumiert“ werden kann, erlangt die Standortfrage eine enorme Bedeutung. Laut Ralf Bernd Assenmacher, Geschäftsführer der Kölnarena Management GmbH, ist „für eine Arena ein großzügiges Einzugsgebiet und ein qualitativ hochwertiger Standort entscheidend. Ohne kann es für die Betreiber bitter werden“22.
Die Makrostandorte der Veranstaltungshallen konzentrieren sich besonders auf Ballungsräume sowie Großstädte mit hoher Einwohnerzahl23 in einem angemessenen Radius (ca. 50km), da hier aufgrund des hohen Besucherpotentials ein wirtschaftlicher Betrieb am wahrscheinlichsten ist. Eine überregionale Standortsuche für eine Arena ist die Ausnahme.24
Bei der Standortwahl ist die Konkurrenzsituation durch bereits bestehende Hallen zu beachten; gleichwertige Arenen sollten sich nicht mit dem eigenen Einzugsgebiet überschneiden.25
Ein weiterer wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für den Standort ist das Ausmaß der Nachfrage der Bevölkerung. Neben der entsprechenden Einkommenshöhe muss sowohl die Konsumeignung als auch adäquates Freizeitverhalten, das lokale sowie regionale Differenzen aufweisen kann, bei den potentiellen Zuschauern vorhanden sein. Hinweise darauf können die in der Vergangenheit durchgeführten Veranstaltungen in bereits existierenden Veranstaltungshallen geben.
Zudem erforderlich ist eine optimale Verkehrsanbindung, bei der nicht nur der individuelle Autoverkehr – überregional durch Bundesautobahnen, lokal durch Hauptverkehrsstraßen – sondern auch ein leistungsfähiger ÖPNV sowie genügend Stellplätze für Busse und Pkws zu berücksichtigen sind, um eine reibungslose An- und Abreise der Zuschauer zu ermöglichen. Da aufgrund von Erfahrungswerten bestehender Hallen bekannt ist, dass der Pkw präferiert wird26, ergibt sich entsprechend die erforderliche Anzahl der Stellplätze, wobei von einem Richtwert von einem Stellplatz je vier bis fünf Sitzplätze auszugehen ist.27
1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA: Einleitung in die Thematik der Veranstaltungshallen als Teil der Freizeitindustrie unter Berücksichtigung ökonomischer und strategischer Komponenten.
2 FREIZEITIMMOBILIENMARKT: Erläuterung der Entwicklung, Definition und quantitativen sowie qualitativen Trends des Freizeitmarktes und deren Auswirkungen auf Immobilien.
3 GROßSPORTHALLEN IN DEUTSCHLAND: Analyse der Rahmenbedingungen, Kriterien für den Hallenbau, Finanzierung, Ausstattung sowie der Bedeutung von Ligasport und Namensrechten.
4 FALLBEISPIEL ARENA TRIER: Konkrete Darstellung des Entstehungsprozesses, der wirtschaftlichen Prognosen und des Nutzungskonzepts der Arena Trier.
5 STANDORTANALYSE AM BEISPIEL TRIER: Tiefgehende Untersuchung der historischen, harten und weichen Standortfaktoren der Stadt Trier im regionalen Vergleich.
6 SITUATIONSANALYSE: Bewertung des Angebots, der Nachfrage und des Konkurrenzumfeldes für die Arena Trier inklusive einer SWOT-Analyse.
7 SCHLUSSBETRACHTUNGEN UND AUSBLICK: Zusammenfassendes Fazit über die Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlichen Risiken beim Bau von Großsporthallen.
Großsporthalle, Arena Trier, Freizeitmarkt, Standortanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Multifunktionalität, Public Private Partnership, Sportstätten, Einzugsgebiet, Betriebskosten, Sponsoring, Namensrechte, Infrastruktur, Eventmarketing, Freizeitverhalten.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Marktanalyse von Großsporthallen in Deutschland, wobei die Arena Trier als konkretes Fallbeispiel zur Illustration der Herausforderungen bei Planung, Finanzierung und Betrieb dient.
Die Arbeit deckt den Freizeitimmobilienmarkt, die Kriterien für den Hallenbau, die Bedeutung der Multifunktionalität, sowie Standort- und Wettbewerbsanalysen im Kontext der Sportstättenentwicklung ab.
Ziel ist es, bestehende Strukturen und Potentiale von Großsporthallen zu untersuchen und Prognosen für Trends abzugeben, um Rückschlüsse auf die Erfolgsaussichten solcher Projekte am Beispiel der Region Trier zu ziehen.
Die Verfasserin nutzt eine strukturierte Marktanalyse, Standortanalyse (Makro- und Mikroanalyse) sowie Situations- und SWOT-Analyse, gestützt auf Sekundärliteratur und verfügbare Daten aus der Stadtplanung und von Betreibern.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation der Hallengeneration in Deutschland, vergleicht sie mit amerikanischen Vorbildern und stellt detailliert die Chronologie, Finanzierung und das Nutzungskonzept der Arena Trier vor.
Die zentralen Begriffe sind Großsporthalle, Standortanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Arena Trier, Freizeitimmobilienmarkt und Multifunktionalität.
Aufgrund der begrenzten Größe gegenüber Metropolen-Arenen ist die Multifunktionalität essenziell, um eine hohe Auslastung durch einen Mix aus Sport, Kultur und Tagungen zu erreichen und so den wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.
Nein, die Autorin betont, dass der Hallenbetrieb eine Rechnung mit vielen Unbekannten ist, bei der eine Kostendeckung ohne städtische Zuschüsse oder die Gewinnung weiterer Sponsoren als sehr schwierig und risikoreich eingeschätzt wird.
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