Bachelorarbeit, 2007
94 Seiten, Note: 5.25 (CH!)
A. Einleitung
1. Ausgangslage und Problemstellung
2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
B. Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen eines Going Public
1. Rechtliche Voraussetzungen
1.1 Die Entwicklungen in England und Deutschland
1.2 Börsenfähige Rechtsformen für deutsche Fussballunternehmen
1.2.1 Die Fussball-Aktiengesellschaft
1.2.1.1 Hemmschwellen der Fussballvereine bei der Umwandlung in AG
1.2.2 Die Fussball-Kommanditgesellschaft auf Aktien
1.2.2.1 Die Fussball GmbH & Co. KGaA
1.2.3 Gegenüberstellung von AG, KGaA und GmbH & Co. KGaA
1.2.3.1 Vor- und Nachteile einer AG gegenüber einer KGaA
1.2.3.2 Zusammenführung
2. Wirtschaftliche Voraussetzungen
2.1 Equity Story und Business Plan
2.2 Umsatz, Ertrag und Gewinn
2.2.1 Diversifikation
2.3 Die Marke
3. Chancen und Risiken eines Going Public
3.1 Motive und Chancen
3.1.1 Eigenkapitalfinanzierung
3.1.2 Kapitalbedarf für Spieler und Infrastruktur
3.1.3 Imagegewinn und Bekanntheitsgrad
3.2 Risiken
3.2.1 Negative Beispiele
3.2.2 Identifikation der Fans mit ihrem Klub
3.2.3 Fussball braucht Wettbewerb und Konkurrenz
3.2.4 Gefahr der Inflation von Transfersummen und Gehältern
C. Corporate Finance im Fussballgeschäft
1. Finanzierung
1.1 Innenfinanzierung
1.1.1 Einnahmen
1.1.1.1 TV-Rechte
1.1.1.2 Merchandising
1.1.1.3 Spielbetrieb
1.1.1.4 Sponsoring und Werbung
1.1.1.5 Transfereinnahmen
1.1.2 Ausgaben
1.1.2.1 Personalausgaben
1.1.2.2 Transferausgaben
1.1.2.3 Sonstige Ausgabekategorien
1.1.3 Zusammenführung
1.2 Aussenfinanzierung
1.2.1 Eigenkapitalfinanzierung
1.2.1.1 Private Equity
1.2.1.2 Eigenkapital durch Börsengang
1.2.2 Mezzanine
1.2.3 Fremdkapitalfinanzierung
1.2.3.1 Leasing
1.2.3.2 Asset Backed Securities und Anleihen
1.2.3.3 Bankkredit
1.2.4 Zusammenführung
2. Investieren
2.1 Stadionneubau oder -ausbau
2.1.1 Refinanzierung
2.1.1.1 Ticketing und Catering
2.1.1.2 Logen und Business-Seats
2.1.1.3 Namensrechte
2.1.1.4 Vermietung
2.2 Spieler
2.2.1 Risiken und Unsicherheiten
2.2.2 Erhoffte Nebeneffekte von Spielereinkäufen
2.3 Eigener Nachwuchs
3. Rentieren im Fussballgeschäft
3.1 Wirkungszusammenhang von sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg
3.1.1 Sportlicher Erfolg
3.1.1.1 Kurzfristiger sportlicher Erfolg
3.1.1.2 Mittelfristiger sportlicher Erfolg
3.1.1.3 Langfristiger sportlicher Erfolg
3.1.2 Wirtschaftlicher Erfolg
3.1.2.1 Leistungsziele
3.1.2.2 Finanz- und Erfolgsziele
3.1.3 Zusammenführung von sportlichem Erfolg und wirtschaftlichem Erfolg
3.1.4 Diversifikation
4. Bewertung von Spielern
4.1 Die Bilanzierung des Spielervermögens
4.2 Bewertungsmethoden
4.2.1 Marktpreisorientierter Ansatz
D. Analyse zweier börsennotierter Fussballunternehmen
1. Die Börsenstory von Borussia Dortmund
1.1 Strategie
1.2 Sportliche Entwicklung seit der Saison 2000/2001 bis 2005/2006
1.3 Wirtschaftliche Entwicklung seit der Saison 2000/2001 bis 2005/2006
1.3.1 Kennzahlen von Borussia Dortmund zwischen 2000 und 2006
1.3.2 Die Entwicklung der fussballnahen Geschäftsfelder
1.3.3 Investitionen
1.3.3.1 Investitionen in den Spielerkader
2. Die Börsenstory von Manchester United
2.1 Strategie
2.2 Sportliche Entwicklung von Manchester United seit der Saison 1991/1992 bis 2004/2005
2.3 Wirtschaftliche Entwicklung von Manchester United
2.3.1 Kennzahlen von Manchester United bis 2004
2.3.2 Die Marke Manchester United
2.3.2.1 Fan-Potential von Manchester United
2.3.2.2 Sponsoring
3. Zusammenhang zwischen sportlichem Erfolg und dem Aktienkurs
E. Zusammenfassung und Fazit
1. Zusammenfassung
2. Fazit
Die zentrale Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Eignung des Börsengangs als Finanzierungsform für Sportunternehmen zu beurteilen, wobei insbesondere die Voraussetzungen für börsenwillige Klubs und der komplexe Zusammenhang zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg analysiert werden.
1.2.1 Die Fussball-Aktiengesellschaft
Die folgenden Ausführungen orientieren sich an Zacharias. Demnach weist die AG sehr breite Möglichkeiten zur Finanzierung auf. Durch die Aktienemission ist es für den Aktionär gesichert, dass er seine Anteile jederzeit veräussern kann. Dies nicht zuletzt dank der hohen Fungibilität der Aktien. Gleichzeitig wird der AG „unkündbares Eigenkapital“ zur Verfügung gestellt. Des Weiteren ist als AG auch später möglich zusätzliches Eigenkapital in Form einer Kapitalerhöhung zu beschaffen. Die operative Führung (Management) und die Eigentümer sind bei einer AG strikt getrennt, was eine weitere Besonderheit einer AG ist. „Die innere Organisation und das äussere Erscheinungsbild richten sich [...] nach dem Aktiengesetz.“
A. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Finanzmanagements im Profifussball ein und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, den Börsengang als Finanzierungsoption kritisch zu hinterfragen.
B. Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen eines Going Public: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und notwendigen ökonomischen Voraussetzungen beleuchtet, die ein Klub erfüllen muss, um für den Kapitalmarkt attraktiv zu sein.
C. Corporate Finance im Fussballgeschäft: Dieses Kapitel analysiert die operativen Finanzierungsquellen, die Investitionsmöglichkeiten in Spieler und Infrastruktur sowie die ökonomischen Zusammenhänge des Rentierens im Fussball.
D. Analyse zweier börsennotierter Fussballunternehmen: Dies ist der empirische Hauptteil, der die Strategien und Börsenhistorien von Borussia Dortmund und Manchester United detailliert gegenüberstellt und bewertet.
E. Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel schließt die Arbeit ab, indem es die Erkenntnisse bündelt und ein Resümee zur generellen Eignung des Börsengangs für Fussballklubs zieht.
Finanzmanagement, Fussballunternehmen, Going Public, Börsengang, Corporate Finance, Investitionen, Stadionfinanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Wertgenerierung, Borussia Dortmund, Manchester United, Aktienkurs, Sportlicher Erfolg, Diversifikation
Die Arbeit untersucht die Eignung des Börsengangs als Finanzierungsform für professionelle Fussballvereine im Kontext des modernen Sportmanagements.
Im Fokus stehen die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen eines Börsengangs, die Finanz- und Investitionsstrategien von Profiklubs sowie der komplexe Zusammenhang zwischen sportlichem Erfolg und wirtschaftlicher Performance.
Die Forschungsfrage lautet, ob ein Börsengang eine erfolgsversprechende Finanzierungsalternative für Fussballklubs darstellt und welche spezifischen Bedingungen ein Verein erfüllen muss.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung in Verbindung mit einer vergleichenden Analyse der Fallbeispiele Borussia Dortmund und Manchester United.
Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Corporate Finance im Fussball, beleuchtet Investitionsmöglichkeiten wie Stadionprojekte oder Spielertransfers und vergleicht die unterschiedlichen Strategien zweier börsennotierter Klubs.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Finanzmanagement, Going Public, Aktienkurs, Wertgenerierung und Sportlicher Erfolg definieren.
Der Autor führt Borussia Dortmund als warnendes Beispiel an, da der Klub es nicht schaffte, sich durch Diversifikation vom sportlichen Erfolg unabhängig zu machen, was in wirtschaftlicher Schieflage mündete.
Der Verein wird als Global Player mit starker Marke und professioneller Führung gelobt, der selbst in sportlich schwächeren Phasen ein stabiles wirtschaftliches Ergebnis erzielen konnte.
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