Bachelorarbeit, 2007
39 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 Die Entwicklung der Rolle der Frau im Beruf
1.2 Der heutige Trend
2 FRAUEN IM MANAGEMENT
2.1 Der weibliche Führungsstil
2.1.1 Warum Frauen anders führen
2.1.2 Wie Frauen führen
2.1.3 Weibliche Eigenschaften im Bezug auf einen „guten“ Manager
2.1.4 Die Entwicklung der heutigen Umwelt als Grund für einen neuen Führungsstil
2.2 Hindernisse und Barrieren
2.2.1 Mythen und Stereotype
2.2.2 Rekrutierungspraktiken und Karriereförderung
2.2.3 Die Vereinbarung von Familie und Beruf
2.2.4 Gesetzliche Rahmenbedingungen
3 FRAUEN ALS EXPATRIATES
3.1 Allgemeine Anforderungen an Expatriates
3.1.1 Die Funktion von Expatriierungen
3.1.2 Auswahlkriterien für die Entsendung
3.2 Die Eignung der Frau als Expatriate
3.3 Noch bestehende Hindernisse
3.3.1 Frauen werden nicht ausgewählt
3.3.2 Vorurteile im Gastland
3.3.3 Familiäre Schwierigkeiten
4 BEWERTUNG DES TRENDS
4.1 Expatriierungen als Mittel zur Verbesserung der Karrierechancen
4.2 Die Auswirkungen bestehender Unternehmensstrukturen
4.3 Frauen als Unternehmerinnen
5 FAZIT
Die Arbeit untersucht, ob das Instrument der Expatriierung (Auslandsentsendung) für weibliche Führungskräfte dazu beitragen kann, geschlechtsspezifische Barrieren und die „gläserne Decke“ in Richtung der obersten Führungsebene erfolgreich zu durchbrechen.
3.1.1 Die Funktion von Expatriierungen
Warum ein Unternehmen Mitarbeiter für einen längeren Zeitraum ins Ausland sendet, kann unterschiedliche Beweggründe und Zielsetzungen haben. Grundsätzlich kann die Funktion von Expatriates in drei verschiedene Kategorien eingeteilt werden: Die Expatriierung mag zur Stellenbesetzung dienen, zur Organisationsentwicklung oder zur Entwicklung von Managementkompetenzen.
Das Ziel einer Stellenbesetzung kann aufgrund dessen bestehen, weil im jeweiligen Gastland keine angemessenen Personalressourcen für die Stelle verfügbar sind, oder weil spezifisches Wissen im Bezug auf Operationen beziehungsweise Technologien ins Gastland transferiert werden soll. Auf der Ebene der Verwaltung der Organisation erscheint der Wissenstransfer, laut einer Befragung von nordamerikanischen multinationalen Unternehmen aus dem Jahr 1999, als die wichtigste Funktion von Mitarbeiterentsendungen. Dies kommt besonders in den anfänglichen Phasen internationaler Operationen zum Tragen, um beispielsweise Tochtergesellschaften im Aufbau mit der nötigen Technologie und dem vorhandenen strategischen Know-how auszustatten. Ebenso als ein relevanter Grund stellt sich gemäß der Studie die Verbesserung von Informationskanälen im Hinblick auf die Organisationsentwicklung dar. Diese kann ebenfalls durch den Wunsch nach direkter Kontrolle durch den Expatriate vor Ort ausgelöst sein oder die Notwendigkeit des Kulturtransfers zum Hintergrund haben. Es erleichtert den Aufbau globaler Beziehungen, einer gemeinsamen Unternehmensidentität und einer einheitlichen Unternehmenskultur. Die dritte Kategorie der Funktion von Expatriierungen, die Entwicklung von Managementkompetenzen, kann sich auf die Zentrale oder aber auf die Niederlassung beziehungsweise Tochtergesellschaft im Ausland beziehen. Der Expatriate soll entweder selbst durch die internationale Erfahrung geschult werden und globale Kompetenzen hinzugewinnen, oder aber zur fachlichen Entwicklung der Mitarbeiter in der ausländischen Niederlassung beitragen.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Rolle der Frau im Beruf und den heutigen Trend, der auf eine steigende Präsenz von Frauen im Management hindeutet.
2 FRAUEN IM MANAGEMENT: Hier werden weibliche Führungsstile analysiert sowie die Barrieren und Hindernisse beleuchtet, die Frauen beim Aufstieg auf der Karriereleiter bisher erschweren.
3 FRAUEN ALS EXPATRIATES: Dieses Kapitel befasst sich mit den spezifischen Anforderungen, der Eignung und den weiterhin bestehenden Hindernissen für Frauen bei der Übernahme von Auslandsentsendungen.
4 BEWERTUNG DES TRENDS: Die Arbeit bewertet den Nutzen von Expatriierungen für die Karrierechancen, betrachtet die Auswirkungen von Unternehmensstrukturen und analysiert das Phänomen von Frauen als Unternehmerinnen.
5 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Expatriierungen allein kein Allheilmittel gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung sind, da weiterhin strukturelle und familiäre Hürden bestehen.
Frauen im Management, Expatriierung, gläserne Decke, weiblicher Führungsstil, Karriereförderung, geschlechtsspezifische Barrieren, internationale Managementkarriere, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mentoring, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Auslandseinsatz, Gender Diskrepanz, Unternehmensführung, Aufstiegschancen.
Die Arbeit untersucht, ob Expatriierungen (Auslandsentsendungen) eine effektive Methode für Frauen sind, um traditionelle Karriereschranken zu überwinden und Führungspositionen im Topmanagement zu erreichen.
Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Frau im Management, den weiblichen Führungsstil, die Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die speziellen Bedingungen für weibliche Expatriates.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Sind Expatriierungen der Schlüssel zum Abbau geschlechtsspezifischer Barrieren?“ für Frauen in Führungspositionen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung diverser nationaler sowie internationaler Studien und statistischer Erhebungen zum Thema Management und Expatriierung.
Der Hauptteil behandelt die Unterschiede im Führungsstil, die strukturellen Hindernisse für Frauen, die spezifischen Anforderungen an Expatriates und eine kritische Bewertung der Karriererelevanz von Auslandseinsätzen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Expatriierung, Frauen im Management, gläserne Decke, Karriereentwicklung, geschlechtsspezifische Barrieren und Internationales Management.
Oftmals existieren Vorurteile seitens der Unternehmen bezüglich mangelnder Anpassungsfähigkeit der Frau, dem Widerstreben bei Dual-Karriere-Partnerschaften oder der fehlerhaften Annahme, dass Frauen kein Interesse an internationalen Karrieren hätten.
Ja, die familiäre Situation – insbesondere Kinderbetreuung und die Karriere des Partners – stellt laut den analysierten Studien eines der kritischsten Hindernisse für den Erfolg oder die Annahme einer Auslandsentsendung dar.
Die „gläserne Decke“ bleibt auch bei Auslandseinsätzen bestehen, da Frauen in der Praxis oft nur auf unteren oder mittleren Managementebenen entsandt werden, die weniger Prestige und Einfluss für einen Aufstieg in die Top-Ebene bieten.
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