Wissenschaftlicher Aufsatz, 1988
21 Seiten
Der Text befasst sich mit der Herausforderung, japanische Studenten im deutschsprachigen Literaturunterricht aktiv zu beteiligen. Das Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, die es ermöglichen, die Studenten zum Sprechen und zum tieferen Verständnis der deutschen Literatur zu motivieren. Die wichtigsten Themen sind dabei die Auswahl geeigneter Texte, die Berücksichtigung der kulturellen Unterschiede sowie die Entwicklung eines Ansatzes, der sowohl die Interessen als auch den Wissensstand der Studenten berücksichtigt.
Der erste Teil des Textes analysiert die Herausforderungen des fremdsprachlichen Literaturunterrichts in Japan. Der Autor beleuchtet die sprachlichen Schwierigkeiten und die kulturellen Eigenheiten japanischer Studenten, die eine aktive Teilnahme am Unterricht erschweren. Im zweiten Teil geht es um die Auswahl geeigneter Texte. Der Autor kritisiert die oft allzu schwierige Literatur, die im Unterricht verwendet wird, und stellt Anforderungen an eine geeignete Lektüre, die sowohl sprachlich als auch inhaltlich zugänglich ist. Der Autor analysiert verschiedene Arten von Literatur, ihre Vor- und Nachteile und gibt Hinweise darauf, welche Werke sich für den Unterricht eignen.
Der Text befasst sich mit den Themen fremdsprachlicher Literaturunterricht, Studentenaktivierung, geeignete Texte, kulturelle Unterschiede, japanische Studenten, deutschsprachige Literatur, stilistische und inhaltliche Kriterien, Bedeutung und Exemplarität der Werke, Kanon von Möglichkeiten.
Die Passivität liegt oft an sprachlichen Barrieren, kulturellen Unterschieden im Lernverhalten und der Verwendung von zu schwierigen oder wenig relevanten Texten.
Geeignete Texte sollten sprachlich zugänglich sein, einen Bezug zur Lebenswelt der Studenten haben und Raum für Interpretationen bieten, ohne zu überfordern.
Konkrete Poesie eignet sich besonders, da sie oft visuell arbeitet und sprachliche Strukturen spielerisch vermittelt, was die Hemmschwelle beim Sprechen senkt.
Durch fragmentarische Lektüre, den Fokus auf Themen wie Musik oder Philosophie und die Verknüpfung der Literatur mit dem Interessenhorizont der Lernenden.
Der Lehrer muss als Moderator fungieren, der Bedeutung vermittelt und Strategien anbietet, die den kulturellen Hintergrund der Studenten respektieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

