Examensarbeit, 2007
58 Seiten, Note: 1,0
Theorieteil
1. Konditionelle Fähigkeiten
1.1 Kraft und Kraftausdauer
1.2 Ausdauer
1.3 Biologische Grundlagen
2. Koordinative Fähigkeiten
2.1 Bedeutung koordinativer Fähigkeiten
2.2 Wesentliche Formen koordinativer Fähigkeiten
2.1 Entwicklung und Schulung im mittleren Kindesalter
3. Kraftausdauertraining im Kindesalter
3.1 Warum Krafttraining mit Kindern?
3.2. Entwicklung und Leistungsfähigkeit
3.3 Das kindgerechte Training
Praxisteil
4. Darstellung der Unterrichtseinheit
4.1 Ziel der Unterrichtseinheit
4.2 Aufbau der Unterrichtseinheit
4.3 Sachanalyse zur Unterrichtseinheit
4.4 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtseinheit
4.5 Zur Situation der Klasse und den Lernvoraussetzungen
4.6 Methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit
5. Darstellung der 4./5. Unterrichtsstunde
5.1 Ziele
5.2 Sachanalyse
5.3 Überlegungen zur Didaktik
5.4 Begründung der methodischen Entscheidungen
5.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
5.6 Reflexion
6. Darstellung der 6. Unterrichtsstunde
6.1 Ziele
6.2 Sachanalyse
6.3 Überlegungen zur Didaktik
6.4 Begründung der methodischen Entscheidungen
6.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
6.6 Reflexion
7. Darstellung der 8. Unterrichtsstunde
7.1 Stundenziel
7.2 Sachanalyse
7.3 Überlegungen zur Didaktik
7.4 Begründung der methodischen Entscheidungen
7.5 Geplanter Unterrichtsverlauf
7.6 Reflexion
8. Reflexion der Unterrichtseinheit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein gezieltes Kraftausdauertraining unter Berücksichtigung koordinativer Fähigkeiten für eine 2. Klasse zu entwickeln und in der Praxis zu erproben, um körperliche Defizite auszugleichen und die allgemeine Fitness zu fördern.
Kraft und Kraftausdauer
Jede sportliche Betätigung setzt Muskelkraft voraus. Da die physikalische Definition eher für biomechanische Untersuchungen bedeutsam ist, interessiert beim sportlichen Training vor allem die biologische Definition von Kraft: „Kraft im Sport ist die Fähigkeit des Nerv-Muskelsystems, durch Innervations- und Stoffwechselprozesse mit Muskelkontraktion Widerstände zu überwinden (konzentrische Arbeit), ihnen entgegenzuwirken (exzentrische Arbeit) bzw. sie zu halten (statische Arbeit)“ (GROSSER, 1998, 40).
Aus trainingsmethodischer Sicht gibt es unterschiedliche Formen von Kraftarten. Die Maximalkraft wird als Basisfähigkeit bezeichnet. Die Schnellkraft, Reaktivkraft und Kraftausdauer bilden dazu Subkategorien und sind in ihrer Ausprägung von der Maximalkraft abhängig.
Maximalkraft: Bei maximaler willkürlicher Kontraktion ist sie die größtmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel-System ausüben kann (vgl. GROSSER, 1998, 40ff).
Konditionelle Fähigkeiten: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Kraft- und Ausdauerfähigkeit sowie deren biologische Voraussetzungen für sportliche Leistungen.
Koordinative Fähigkeiten: Hier werden die Definitionen und die Bedeutung koordinativer Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Rhythmus und Orientierung im mittleren Kindesalter dargelegt.
Kraftausdauertraining im Kindesalter: Das Kapitel behandelt die Sinnhaftigkeit und die speziellen Anforderungen eines kindgerechten Krafttrainings zur Vermeidung von Haltungsschwächen.
Darstellung der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel beschreibt die konzeptionellen Ziele, die Sachanalyse und die didaktisch-methodischen Überlegungen für das geplante Sportprogramm.
Darstellung der 4./5. Unterrichtsstunde: Hier wird der konkrete Plan für das Thema „Schwingen und Klettern“ inklusive Ziele und Reflexion vorgestellt.
Darstellung der 6. Unterrichtsstunde: Fokus dieser Stunde ist das „Kletterturnier“, dessen Planung, Durchführung und Auswertung detailliert dokumentiert werden.
Darstellung der 8. Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel befasst sich mit der Unterrichtssequenz „Wir bauen einen Rollbrettplaneten“ und den methodischen Überlegungen dazu.
Reflexion der Unterrichtseinheit: Ein zusammenfassender Rückblick auf den Erfolg der Lernziele und die Wirksamkeit der eingesetzten Trainingsmethoden über die gesamte Einheit.
Kraftausdauer, Koordinative Fähigkeiten, Kindgerechtes Krafttraining, Schulsport, Haltungsschwäche, Sportunterricht, Muskeltraining, Stationstraining, Rollbrett, Kraftfähigkeit, Motorische Entwicklung, Mittelkindesalter, Bewegungsdrang, Sportpädagogik, Körperwahrnehmung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Durchführung eines Kraftausdauertrainings in einer 2. Grundschulklasse zur Förderung der physischen und motorischen Entwicklung.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kraft- und Koordinationsfähigkeit sowie deren praktische Anwendung im kindgerechten Schulsport.
Das Ziel ist es, den Schülern durch gezielte Reize im Sportunterricht zu helfen, Haltungsschwächen entgegenzuwirken und ihre motorischen Grundfertigkeiten zu verbessern.
Die Autorin nutzt einen pädagogisch-praktischen Ansatz, der auf sportwissenschaftlicher Literatur zur Trainingslehre im Kindesalter basiert und diesen in einen konkreten Stundenverlauf übersetzt.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen der Kondition und Koordination sowie die ausführliche Darstellung und Reflexion mehrerer Unterrichtsstunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Wichtige Begriffe sind Kraftausdauer, koordinative Fähigkeiten, kindgerechtes Training, Haltungsschwäche und Schulsport.
Das Rollbrett dient als hochmotivierendes Gerät, um speziell Arm- und Rückenmuskulatur in Bauchlage spielerisch zu trainieren und die Raumorientierung der Kinder zu schulen.
Laut der Reflexionen reagieren die Kinder motiviert, wobei die eigenständige Planung und der Aufbau der Stationen ihre Kooperation und Kreativität fördern.
Ein direkter messbarer Beweis ist laut Autorin aufgrund der kurzen Zeit schwierig, jedoch lassen Beobachtungen und verbesserte Bewegungsabläufe auf eine signifikante Entwicklung schließen.
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