Diplomarbeit, 2001
92 Seiten, Note: sehr gut (1,3)
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Fahrwiderstand
2.2 Luftwiderstand
2.3 Rollwiderstand
2.4 Steigungswiderstand
2.5 Beschleunigungswiderstand
3 Messmethoden für Ausrollmessungen
3.1 Versuchsdurchführung gemäß SAE
3.1.1 Messausrüstung
3.1.2 Testfahrzeug
3.1.3 Testbedingungen
3.1.4 Versuchsvorbereitung
3.1.5 Ausrollmessung
3.2 Versuchsdurchführung gemäß IVK
3.2.1 Messprinzip
3.3 Versuchsfahrzeug
4 Messtechnik
4.1 Messung der Fahrgeschwindigkeit
4.2 Bestimmung des Fahrbahnprofils
4.3 Messung der Fahrzeuganströmung im Fahrbetrieb
4.4 Messdatenerfassung
5 Voruntersuchungen
5.1 Bestimmung der Massenträgheitsmomente
5.2 Bestimmung des Einflusses der Massenträgheitsmomente
5.3 Berechnung von mred für das Versuchsfahrzeug
5.4 Nullmessungen
6 Ausrollversuche und deren Ergebnisse
6.1 Auswertung auf Mittelwertbasis
6.1.1 Darstellung des Geschwindigkeitsverlaufs
6.1.2 Darstellung von Wind und Steigung
6.1.3 Darstellung der mittleren Geschwindigkeit
6.1.4 Berechnung der Verzögerung
6.1.5 Verzögerung als Funktion der Geschwindigkeit
6.1.6 Berechnung der Widerstandsbeiwerte
6.2 Auswertung durch Korrekturrechnung
6.2.1 Darstellung des Geschwindigkeitsverlaufs
6.2.2 Darstellung der Fahrbahnsteigung
6.2.3 Darstellung der Windeinflüsse
6.2.4 Verzögerung als Funktion der Geschwindigkeit
6.2.5 Berechnung der Widerstandsbeiwerte
6.3 Ergebnisdarstellung
7 Fehlerbetrachtung
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit vergleicht und bewertet unterschiedliche Ansätze und Auswertungsmethoden für Ausrollmessungen bei Personenkraftwagen, um eine genaue Bestimmung von Luft- und Rollwiderständen unter realistischen Fahrbedingungen zu ermöglichen.
3.1 Versuchsdurchführung gemäß SAE
Die Umsetzung der ihrer Theorie nach relativ einfachen Ausrollversuche in die Praxis erfordert – um eine Reproduzierbarkeit und somit wissenschaftliche Verwendbarkeit sicherzustellen – die Berücksichtigung verschiedener Gesichtspunkte. Hierzu wurden diverse Aufsätze veröffentlicht; es sei an dieser Stelle auf eine Anleitung zur Durchführung von Ausrollversuchen Bezug genommen, die 1996 von der Society of Automotive Engineers publiziert wurde. Sie gibt einen guten Einblick in die Problematik der Durchführung der Versuche und wird daher im Folgenden kurz dargestellt. Diese Methode liefert ein standardisiertes Testverfahren zur Messung des Fahrwiderstandes eines Fahrzeugs als Funktion der Fahrzeug-Geschwindigkeit. Das Verfahren umfasst die Messung des Fahrwiderstands auf einer geraden, ebenen Straße bei Geschwindigkeiten kleiner als 113 km/h.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Kraftstoffeffizienz und die Notwendigkeit, Fahrwiderstände zur Verbrauchsreduzierung durch präzise Messverfahren zu bestimmen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Fahrwiderstandskomponenten wie Luft-, Roll-, Steigungs- und Beschleunigungswiderstand und ihre physikalischen Zusammenhänge.
3 Messmethoden für Ausrollmessungen: Es werden standardisierte Testverfahren gemäß SAE und institutseigene Ansätze (IVK) zur Durchführung von Ausrollversuchen erläutert.
4 Messtechnik: Hier werden die benötigten Sensoren und Systeme zur Erfassung von Fahrgeschwindigkeit, Fahrbahnprofil und Windbedingungen im Testfahrzeug beschrieben.
5 Voruntersuchungen: Dieses Kapitel befasst sich mit der notwendigen Bestimmung von Massenträgheitsmomenten und der Berechnung der reduzierten Fahrzeugmasse für die Versuchsreihen.
6 Ausrollversuche und deren Ergebnisse: Der Hauptteil vergleicht die Auswertungsergebnisse mittels Mittelwertbildung und Korrekturrechnung basierend auf verschiedenen Fahrzuständen.
7 Fehlerbetrachtung: Hier werden Messunsicherheiten, wie Abweichungen bei Trägheitsmomenten und der Einfluss von Zeitverzug bei der Datenauswertung, kritisch analysiert.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse bewertet und Potentiale für weitere Verbesserungen durch fortschrittlichere Auswertesoftware aufgezeigt.
Ausrollmessung, Fahrwiderstand, Luftwiderstand, Rollwiderstand, Massenträgheitsmoment, Kraftstoffverbrauch, Korrekturrechnung, Fahrzeuganströmung, Fahrbahnprofil, Messtechnik, SAE, Differenzdruckmessung, Verzögerung, Widerstandsbeiwert, Pkw.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der methodischen Untersuchung und Bewertung verschiedener Verfahren zur Durchführung und Auswertung von Ausrollmessungen an Kraftfahrzeugen, um Fahrwiderstände präzise zu ermitteln.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Fahrwiderstände, die messtechnische Ausstattung von Versuchsfahrzeugen, die Durchführung von Versuchen unter variierenden Bedingungen sowie die rechnerische Korrektur von Umwelteinflüssen ab.
Das Hauptziel besteht darin, die Genauigkeit der Bestimmung von Luft- und Rollwiderstandsbeiwerten durch den Vergleich einfacher Mittelwertmethoden mit fortgeschrittenen Korrekturverfahren zu verbessern.
Es werden empirische Fahrversuche (Ausrollversuche) durchgeführt, die sowohl durch statistische Mittelwertbildung als auch durch eine physikalisch fundierte Korrekturrechnung unter Einbeziehung von Sensor-Daten ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden die Testmethodik, die verwendete Messtechnik, Voruntersuchungen zu Massenträgheitsmomenten sowie die konkrete Auswertung der verschiedenen Messreihen detailliert dargestellt.
Zu den Kernbegriffen gehören Ausrollmessung, Fahrwiderstand, Widerstandsbeiwert, Korrekturrechnung, Massenträgheitsmoment und Messtechnik.
Störeinflüsse werden durch die Bildung von Mittelwerten über Messungen in entgegengesetzte Richtungen oder durch eine rechnerische Korrektur unter Verwendung von Sensorwerten für Fahrbahnprofil und relative Windgeschwindigkeit ausgeglichen.
Da das Fahrzeug beim Ausrollen Energie in die Drehung der rotierenden Bauteile (Räder, Antriebsstrang) speichert, muss das Massenträgheitsmoment bekannt sein, um die reduzierte Fahrzeugmasse korrekt für die Widerstandsberechnung zu berücksichtigen.
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