Diplomarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 2,1
1.Einführung
I Substitution bei Heroinabhängigkeit
2. Definitionen
2.1 Drogen
2.2 Sucht – Abhängigkeit
2.2.1 Schädlicher Gebrauch
2.2.2 Abhängigkeit
2.3 Illegale Drogen – Heroin
2.3.1 Ein kurzer Blick in Geschichte und Herkunft
2.3.2 Die Substanz
2.3.3 ...und ihre Konsumformen
2.3.4 Die Effekte
2.3.5 …die Wirkungsweise
2.3.6 ...und die Situation von Opiatabhängigen
2.3.6.1 Gesundheitliche Situation
2.3.6.2 Psychische Situation
2.3.6.3 Soziale Situation
2.4 Substitution
2.4.1 Rechtliche Grundlagen
2.4.2 Finanzierung und Indikation
2.4.4 Verschiedene Formen einer Substitution
2.4.5 Betreuung Substituierter
II. Case Management in der Sozialen Arbeit
3. Case Management in der Suchtkrankenhilfe
3.1 Die Zielgruppe von Case Management
3.2 Einsatzbereiche der Methode in der Suchtkrankenhilfe
3.3 Definitionsversuche von Case Management
3.4. Geschichte von Case Management
3.4.1 Case Management in Großbritannien
3.4.2 Entwicklung von Case Management in Deutschland
3.5 Schwerpunkte von Case Management
3.5.1 Klientenorientierter Schwerpunkt
3.5.2 Einrichtungsorientiertes Case Management
3.5.3 Ethische Probleme
3.6 Case Management Modelle
3.6.1 Das Makler Modell
3.6.2 Das Klinische Case Management Modell
3.6.3 Das ACT-Modell
3.6.4 Das ICM-Modell
3.6.5 Ressourcen-/Stärken-Modell
3.6.6 Das Rehabilitation Modell
3.7 Die Rollen und das Profil eines Case Managers
3.8 Case Management Prozess
3.8.1 Einschätzung / Kontextualisierung
3.8.1.1 Lebensweltliche Seite
3.8.1.2 Professionelle Seite
3.8.2 Hilfeplanung
3.8.3 Durchführung der Hilfe
3.8.4 Begleitung und Überprüfung
3.8.5 Klientenfürsprache – Anwaltschaftliche Vertretung
3.8.6 Beendigung und Evaluation der Ergebnisse/Dokumentation
III. Case Management im Kontext von Netzwerk und Vernetzung
4. Netzwerkarbeit und Vernetzung
4.1 Care Management
4.2. Ziele von Vernetzung und dem Einsatz von Netzwerken
4.2.1 Begriffsklärungen
4.2.2.1 Kooperation und Koordination
4.2.2.2 Netzwerke
4.3 Merkmale sozialer Netzwerke
4.3.1 Primäre Netzwerke
4.3.2 Sekundäre Netzwerke
4.3.3 Tertiäre Netzwerke
4.4 Morphologische und interaktionale Kriterien
4.5.1 Morphologische Kriterien
4.5.2 Interaktionale Kriterien
4.5 Prinzipien der Sozialen Netzwerkarbeit
4.6 Netzwerke und ihre Bedeutung für die Gesellschaft
4.6.1 Die Bedeutung von Netzwerken in der Sozialen Arbeit
4.6.2 Soziale Netzwerke von Suchtkranken
4.7 Das Konzept der „Sozialen Unterstützung“
4.7.1 Affektive Unterstützung
4.7.2 Instrumentelle Unterstützung
4.7.3 Kognitive Unterstützung
4.8 Definition - Netzwerkorientierte Interventionen
4.9 Die Kernelemente praxisbezogener Netzwerkarbeit
4.9.1 Netzwerkanalysen
4.9.2 Konzepte sozialer Netzwerkarbeit
4.9.3 Techniken der sozialen Netzwerkarbeit
4.9.3.1..Die Netzwerkkarte
4.9.3.2 Das Netzwerk-Brett
4.9.3.3 Die Netzwerk-Konferenz
IV. Schlussbetrachtungen
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einsatz von Case Management als sinnvolle und effektive Ergänzung zur gesetzlich vorgeschriebenen psychosozialen Begleitung bei Heroinabhängigen in Substitutionsbehandlung darzustellen. Dabei wird untersucht, wie durch dieses Konzept der Einzelfallhilfe die Lebenssituation der Klienten stabilisiert und die Vernetzung verschiedener Hilfsangebote optimiert werden kann.
3.8.1.2 Professionelle Seite
„Es wird überprüft, ob möglicherweise bereits professionelle Helfer (Sozialarbeiter, Psychologen, Ärzte, etc.) mit dem Klienten arbeiten. Sollte dies der Fall sein, dann ist – nach vorheriger Absprache mit dem Klienten – mit den anderen Professionellen über die Problemsichten, Problemerklärungen und bereits versuchten Lösungen, über den aktuellen Hilfebedarf und über die bereits sichtbaren bzw. vermuteten lebensweltlichen Ressourcen ( eigene Fähigkeiten/Potentiale) und Netzwerke (Verwandte, Freunde, Bekannte, die Unterstützung bieten können etc.) zu kommunizieren. So ist gegebenenfalls bereits zu prüfen und zu vereinbaren, für welche Problemaspekte Professionelle und für welche auch andere Helfer bzw. Laien (…) aktiv werden können. (Kleve,2003,S.52)
Die Einschätzung reicht in der gegebenen Situation mehr oder minder weit. Sie stellt einen Aushandlungsprozess dar, der sich auf den gegenwärtigen Bedarf bezieht und erfolgt generell lösungsorientiert.
1.Einführung: Der Autor erläutert die zunehmende Bedeutung von Case Management im Sozialwesen und dessen Potenzial als Ergänzung zur psychosozialen Begleitung in der Suchtkrankenhilfe.
2. Definitionen: Grundlagen zu Begriffen wie Drogen, Sucht und Abhängigkeit werden definiert und die Situation von Heroinabhängigen beleuchtet.
3. Case Management in der Suchtkrankenhilfe: Die Anwendung von Case Management als Methode der Fallführung bei komplexen Problemlagen in der Suchthilfe wird theoretisch fundiert beschrieben.
4. Netzwerkarbeit und Vernetzung: Die Bedeutung sozialer Netzwerke, Prinzipien der Netzwerkarbeit und netzwerkorientierte Interventionen zur Unterstützung der Klienten werden detailliert dargelegt.
5. Fazit: Der Autor resümiert, dass Case Management und Netzwerkarbeit effektive Instrumente sind, um Klienten trotz der hohen Rückfallquote in der Substitution besser zu stabilisieren.
Case Management, Heroinabhängigkeit, Substitutionsbehandlung, psychosoziale Begleitung, soziale Netzwerkarbeit, Netzwerk, Klientenorientierung, Hilfeplanung, Empowerment, Suchtkrankenhilfe, Versorgungssteuerung, soziale Unterstützung, Fallführung, Vernetzung, Interventionsmethoden.
Die Arbeit untersucht, wie Case Management als zusätzliche Methode die psychosoziale Begleitung von Heroinabhängigen in Substitution bereichern und die Versorgungseffizienz steigern kann.
Die Arbeit umfasst die Themen Sucht und Heroinabhängigkeit, die rechtlichen und praktischen Aspekte der Substitution, das Konzept des Case Managements sowie die Bedeutung der Netzwerkarbeit.
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, die Optimierung der Ressourcennutzung und die Stärkung der Eigenständigkeit der Klienten durch gezielte Vernetzung.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und integriert das Konzept des ökosozialen Case Managements sowie Methoden der sozialen Netzwerkarbeit.
Im Hauptteil werden verschiedene Case Management-Modelle, der sechsphasige Case Management-Prozess sowie die Techniken der sozialen Netzwerkanalyse detailliert vorgestellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Case Management, soziale Netzwerke, Hilfeplanung, Empowerment und Suchtkrankenhilfe geprägt.
Der Autor argumentiert, dass Case Management die Handlungskonzepte der Netzwerkarbeit bereits integriert, da die Koordination formeller und informeller Ressourcen eine Kernaufgabe ist.
Er differenziert zwischen einem klientenorientierten Ansatz, der die Bedürfnisse des Individuums in den Mittelpunkt stellt, und einem einrichtungsorientierten Ansatz, der primär auf Koordination und Wirtschaftlichkeit abzielt.
Die Netzwerkkarte wird als zentrales Instrument beschrieben, um mit dem Klienten dessen soziales Umfeld zu visualisieren, Ressourcen zu identifizieren und Ansatzpunkte für Veränderungen zu gewinnen.
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