Diplomarbeit, 2007
111 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Untersuchungsthematik
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Allgemeine Grundlagen der Internationalisierung mittelständischer Unternehmen
2.1 Begriff der Internationalisierung
2.2 Begriff und Charakteristika mittelständischer Unternehmen
2.3 Ziele und Motive der Internationalisierung
2.4 Internationalisierung in Form von Direktinvestitionen
3 Einflussfaktoren und Umsetzungsinstrumente
3.1 Wirtschaftliche, rechtliche, politische und soziokulturelle Einflussfaktoren
3.2 Personal
3.3 Finanzierung
3.4 Standortwahl
3.5 Informationsbeschaffung
4 Grundsätzliche Rahmenbedingungen in Russland
4.1 Geografische, demografische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen
4.2 Politische und ökonomische Rahmenbedingungen
4.3 Deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen
4.4 Russland im weltweiten Maßstab
4.5 Rechtliche Grundlagen
4.5.1 Ausländische Investitionen in der Russischen Föderation
4.5.2 Gewerblicher Rechtsschutz
4.6 Unternehmensbesteuerung
4.7 Kulturelle und kommunikative Unterschiede
5 Aufbau einer mittelständischen Produktion in Russland
5.1 Direktinvestitionen
5.1.1 Unternehmensgründung und Registrierung
5.1.2 Unternehmenskauf
5.1.3 Joint Venture und der richtige Partner
5.2 Personal
5.2.1 Personalangebot und Qualifikation
5.2.2 Personalkosten
5.2.3 Personalsuche
5.3 Finanzwirtschaftliche Aspekte
5.3.1 Instrumente und Unterstützung in der Finanzierung
5.3.2 Absicherung von Investitions- und Währungsrisiken
5.4 Standortwahl
5.4.1 Standortrating
5.4.2 Die Standorte Moskau und Sankt Petersburg
5.4.3 Sonderwirtschaftszonen
6 Abschließende Betrachtung
6.1 Stärken und Schwächen mittelständischer Unternehmen
6.2 Chancen und Risiken Russlands
6.3 Handlungsempfehlungen
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, mittelständischen Unternehmen praxisorientierte Hilfestellungen für den Aufbau einer eigenen Produktion in Russland zu bieten und gleichzeitig das Zielland Russland hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Investitionen zu bewerten.
4.7 Kulturelle und kommunikative Unterschiede
Die Kultur ist für ein Land, eine Nation oder eine Gesellschaft ein kennzeichnendes Orientierungssystem, das das Wahrnehmen, Denken, Handeln und Wertschätzen aller Einwohner oder Mitglieder beeinflusst und deren Zugehörigkeit definiert. Die meisten Einwohner Russlands zählen zu dem slawischen Kulturkreis. In einigen abgelegenen russischen Republiken und autonomen Gebieten existieren aber auch weitere eigenständige asiatische, byzantinische und tatarische Kulturarten. Zudem ist das gesamte Land noch tiefgehend von der langen Zeit der sowjetischen Herrschaft und dem sozialistischen Wertesystem geprägt. Daraus resultieren mischkulturelle Verhaltensmuster in der Kommunikation und Verhandlungsführung, die für ausländische Geschäftsleute undurchsichtig und nicht nachvollziehbar zu seien scheinen. Doch es gibt viele allgemein gültige Verhaltensregeln, nach denen sich unerfahrene deutsche Mittelständler richten können, und deren Kenntnis die gleiche Beachtung wie das Wissen über die russischen ökonomischen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen verdient.
Russland ist ein großes Land, das auf seine Kultur und Sprache sehr stolz ist. Von den Ausländern, die ins Land kommen, wird unausgesprochen verlangt, dass sie sich mit der russischen Sprache auseinander setzen. Obwohl einige russische Geschäftsleute auch der englischen und deutschen Sprache mächtig sind, sind fundierte Kenntnisse in der russischen Sprache eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und zukunftsträchtige Produktion in Russland.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Internationalisierung mittelständischer Unternehmen ein und skizziert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Allgemeine Grundlagen der Internationalisierung mittelständischer Unternehmen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und beleuchtet die Beweggründe sowie Formen des Auslandsengagements für den Mittelstand.
3 Einflussfaktoren und Umsetzungsinstrumente: Es werden die wesentlichen unternehmensinternen und externen Faktoren sowie die Instrumente zur Realisierung einer Auslandsproduktion erarbeitet.
4 Grundsätzliche Rahmenbedingungen in Russland: Dieses Kapitel analysiert das Investitionsumfeld in Russland, inklusive politischer, rechtlicher und kultureller Gegebenheiten.
5 Aufbau einer mittelständischen Produktion in Russland: Die spezifische Umsetzung von Direktinvestitionen in Russland wird detailliert betrachtet, inklusive Gründungsformen, Personalsuche und Finanzierungsmöglichkeiten.
6 Abschließende Betrachtung: Eine Zusammenführung der Ergebnisse, die Stärken und Schwächen der Unternehmen den Chancen und Risiken Russlands gegenüberstellt.
7 Fazit und Ausblick: Das Kapitel zieht ein abschließendes Resümee und wagt einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen und Potenziale Russlands als Produktionsstandort.
Internationalisierung, Mittelstand, Direktinvestition, Russland, Standortwahl, Marktbearbeitung, Joint Venture, Unternehmenskauf, Wirtschaftsreformen, Investitionsklima, Personalsuche, Finanzierung, Unternehmenskultur, Export, Wirtschaftswachstum.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Chancen für deutsche mittelständische Unternehmen, die eine eigene Produktion in Russland aufbauen wollen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, spezifische Einflussfaktoren, russische Rahmenbedingungen sowie praktische Umsetzungsschritte im Bereich Produktion ab.
Das Ziel ist es, mittelständischen Unternehmen praxisorientierte Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen zu geben, um ihr Auslandsengagement in Russland erfolgreich zu planen und umzusetzen.
Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, aktueller Wirtschaftsdaten und praxisnaher Informationsquellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Internationalisierung, eine detaillierte Analyse des russischen Marktumfeldes und eine praktische Anleitung für den Aufbau einer Produktion vor Ort.
Wichtige Begriffe sind Internationalisierung, mittelständisches Unternehmen, Russland, Direktinvestition und Standortplanung.
Der Autor betont, dass trotz der großen Chancen durch das Marktwachstum hohe Risiken (Korruption, Bürokratie) bestehen, die eine sorgfältige Planung und professionelle Begleitung erfordern.
Der Autor weist darauf hin, dass Zeit in Russland primär in den Aufbau persönlicher Beziehungen investiert werden muss, da Vertrauen die Basis für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen bildet.
Da es für den Mittelständler unmöglich ist, alle 88 russischen Regionen selbst zu bewerten, liefert dieses Rating eine fundierte methodische Entscheidungsgrundlage zur Selektion geeigneter Standorte.
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